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Colorado warf Minnesota aus den NHL-Playoffs 2026

In der Nacht zum 14. Mai 2026 feierten die Colorado Avalanche einen Comeback-Sieg gegen die Minnesota Wild mit 4:3 in der Verlängerung und gewannen die Zweitrunden-Playoff-Serie mit 4:1. Die Helden des 0:3-Comebacks waren Nathan MacKinnon und Brett Koulak, und das Team zog zum ersten Mal seit 2022 ins Western Conference Finale ein.

Comeback in Denver: Colorado warf Minnesota raus und zog ins Western-Finale ein
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Colorado Avalanche eliminieren Minnesota Wild mit 4:1-Sieg in der Serie aus den NHL-Playoffs

Das entscheidende Spiel 5 endete mit einem Overtime-Sieg der Avalanche mit 4:3. Nathan MacKinnon und Brett Kulak leiteten das Comeback ein, glichen spät aus und erzielten den Siegtreffer.


Hauptereignis

In der Nacht zum 14. Mai 2026 sicherte sich die Colorado Avalanche in der Ball Arena in Denver einen hart erkämpften 4:3-Overtime-Sieg gegen die Minnesota Wild in Spiel 5 der Zweitrunden-Playoff-Serie und gewann die Serie mit 4:1. Dieser Triumph bringt die Avalanche zum ersten Mal seit 2022 wieder ins Western Conference Finale, als das Team zuletzt den Stanley Cup gewann.

Der Held des Spiels war Verteidiger Brett Kulak, der den Siegtreffer nach 3:04 Minuten in der Overtime erzielte. Der entscheidende Beitrag zum Comeback kam jedoch von Teamleader Nathan MacKinnon, dessen Tor weniger als 1:30 Minuten vor Schluss im dritten Drittel die Verlängerung erzwang.

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Details und Statistiken

Das Spiel begann desaströs für die Heimmannschaft. Bereits nach 34 Sekunden eröffnete Marcus Johansson nach Vorlagen von Matt Boldy und Quinn Hughes den Torreigen. Dann legte Minnesotas vierte Reihe einen Torreigen hin: Nick Foligno erzielte einen Doppelpack mit Treffern in der 12:04. und 16:00. Minute des ersten Drittels. Der ehemalige Colorado-Spieler Nico Sturm bereitete beide Tore vor, Kirill Kaprizov steuerte einen Assist zum zweiten Tor bei.

Nach dem ersten Drittel lag Colorado mit 0:3 zurück, und Starting-Goalie Mackenzie Blackwood wurde nach drei Gegentoren bei 13 Schüssen ausgewechselt. Trainer Jared Bednar brachte Backup Scott Wedgewood, der zu einem der Architekten des Comebacks wurde, alle sieben Schüsse hielt und das Tor für den Rest des Spiels sauber hielt.

Der Wendepunkt kam im zweiten Drittel. In der 11:47. Minute lenkte Parker Kelly einen Schuss von Brent Burns und Kulak zum 1:3 ab. Der Spielstand hielt lange, aber spät im dritten Drittel entfachte die Avalanche die Arena: 3:33 Minuten vor Schluss verkürzte Jack Drury auf 2:3, und 1:23 Minuten vor dem Ende donnerte MacKinnon nach Zuspiel von Martin Necas und Burns einen Schuss von der linken Seite an Jesper Wallstedt vorbei ins kurze Eck.

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In der Overtime fiel die Entscheidung nach 3:04 Minuten: Necas ging hinter das Tor, tauchte im Slot auf und legte auf den freistehenden Kulak ab, der per One-Timer zum 4:3-Siegtreffer einnetzte. Es war Kulaks erster Playoff-Siegtreffer seiner Karriere, bemerkenswert, weil er bei beiden Gegentoren Minnesotas im ersten Drittel auf dem Eis gestanden hatte.

Die Spielstatistiken sprechen für sich: Colorado schoss 34 Mal aufs Tor, Minnesota 20 Mal, und gewann 33 von 69 Bullys. Beide Teams hatten je ein Powerplay, aber keines nutzte es. Die Gesamtzuschauerzahl betrug 18.159.

Kontext und Bedeutung

Dieses Spiel war historisch für die Colorado-Franchise. Die Avalanche gewann zum ersten Mal seit 2008 eine Playoff-Serie auf heimischem Eis, als sie vor 18 Jahren ebenfalls auf Minnesota traf, mit den Legenden Joe Sakic und Peter Forsberg im Kader.

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Die Serie bot vielfältige Handlungsstränge. In fünf Spielen sahen die Fans sowohl temporeiche Schießereien als auch enge Torwartduelle. Minnesota kämpfte hart und gewann sogar Spiel 3 mit 5:1 gegen Colorado. Aber die Klasse und Tiefe der Avalanche setzten sich durch: Sechzehn verschiedene Spieler erzielten in der Serie Tore, was die unglaubliche Kaderbreite unterstreicht.

Kulak, den Colorado am 24. Februar von Pittsburgh im Tausch gegen Samuel Girard verpflichtet hatte, wurde zum Symbol für kluges Management. Sein Siegtreffer ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich ein gezielter Deadline-Deal in den Playoffs auszahlen kann. Nach dem Spiel gab Kulak zu, dass das erste Drittel schwer für ihn war, aber Teamkollegen und Trainer halfen ihm, konzentriert zu bleiben.

Für Minnesota ist es ein schmerzhaftes, aber logisches Ende. John Hynes' Team kämpfte in der Serie gut mit, und Nico Sturm, der 2022 mit Colorado und 2025 mit Florida den Stanley Cup gewann, bemerkte, dass die besten Teams verschiedene Wege finden, um zu gewinnen – genau das zeigte Colorado.

Ausblick / Vorschau auf das nächste Spiel

Der Gegner Colorados im Western Conference Finale wird in der Serie zwischen den Vegas Golden Knights und den Anaheim Ducks ermittelt. Nach fünf Spielen führt Vegas mit 3:2. Spiel 6 dieser Serie findet am 14. Mai in Anaheim statt. Falls die Ducks ein Spiel 7 erzwingen, wird dieses am 16. Mai in Vegas ausgetragen.

Colorado wird im Conference-Finale als bestes Team der Central Division und der Western Conference Heimvorteil haben. Das gibt Bednars Team einen zusätzlichen Vorteil: Drei von vier möglichen Spielen (in einer Best-of-Seven-Serie) werden in Denver stattfinden, in der Arena, in der die Avalanche gerade einen so dramatischen Seriensieg errungen hat.

Das Western Conference Finale wird Colorados achtes sein, seit die Franchise in der Saison 1995/96 nach Denver umzog. Angeführt von MacKinnon, Necas und dem neuen Helden Kulak ist das Team noch zwei Schritte von einem zweiten Stanley Cup in vier Jahren entfernt.

— Editorial Team

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