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NHL: Carolina vernichtet Philadelphia, führt 3:0 in der Serie

Carolina Hurricanes haben ihr siebtes Playoff-Spiel in Folge gewonnen und Philadelphia Flyers im dritten Spiel der zweiten Runde des Stanley Cups mit 4:1 vernichtet. Andrei Svechnikov erzielte 2 Punkte und wurde zum ersten Star ernannt, die Serie steht 3:0 für Carolina.

Carolina vernichtet Philadelphia, führt 3:0 in der Serie im Stanley Cup
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NHL: Carolina deklassiert Philadelphia und geht mit 3:0 in Führung

In einem Stanley-Cup-Duell besiegten die Carolina Hurricanes die Philadelphia Flyers auswärts mit 4:1. Andrei Swetschnikow erzielte 2 Punkte (1+1) und traf im Powerplay.


Hauptereignis

Die Carolina Hurricanes stehen kurz vor dem Einzug ins Eastern Conference Finale. In der Nacht zum 8. Mai besiegte Rod Brind'Amours Team die Philadelphia Flyers in Spiel 3 der Zweitrunden-Serie des Stanley Cups souverän mit 4:1 auswärts und geht damit in der Best-of-Seven-Serie mit 3:0 in Führung.

Das Spiel im Wells Fargo Center in Philadelphia zeigte letztlich den Klassenunterschied zwischen dem Meister der regulären Saison und einem Team, das gerade so die Playoffs erreicht hatte. Die Hurricanes feierten ihren siebten Sieg in Folge in dieser Postseason und stellten damit den Franchise-Rekord für die längste Siegesserie in Playoff-Spielen ein.

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Details und Statistiken

Der Ausgang wurde maßgeblich durch die Special Teams bestimmt. Carolina verwandelte zwei von sieben Powerplay-Möglichkeiten und erzielte zudem ein Tor in Unterzahl – ein seltenes Ereignis in den Playoffs. Hurricanes-Kapitän Jordan Staal eröffnete den Torreigen in der 18. Minute des ersten Drittels, als er einen Abpraller von Andrei Swetschnikows Schuss im Powerplay verwertete.

Philadelphia glich zu Beginn des zweiten Drittels durch ein Tor von Travis Konecny aus, der einen Abpraller an Frederik Andersen vorbei ins Tor schob. Dies sollte jedoch der einzige Erfolg der Gastgeber an diesem Abend bleiben.

Der entscheidende Moment kam kurz vor der Drittelpause. Die Flyers bekamen ein Powerplay, nachdem Taylor Hall wegen eines Brett-Checks gegen Travis Sanheim auf die Strafbank geschickt wurde. Doch nur 11 Sekunden nach dem Bully fing Hurricanes-Verteidiger Jalen Chatfield die Scheibe in der eigenen Zone ab, zog mit nach vorne und vollendete ein Zwei-gegen-Eins mit einem präzisen Schuss zum 2:1 für die Gäste. Das Unterzahltor drehte die Partie endgültig.

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Im dritten Drittel machten die Hurricanes den Sack zu. In der 44. Minute donnerte Andrei Swetschnikow einen One-Timer im Powerplay zum ersten Tor seiner Postseason ins Netz. Nur vier Minuten später zog Nikolaj Ehlers allein auf den Torhüter davon und stellte den Endstand von 4:1 her.

Swetschnikow wurde zum ersten Star des Spiels gewählt. Der Russe verbuchte 2 Punkte (1 Tor, 1 Vorlage) und erhöhte seine Playoff-Karrierepunkte auf 51 (24+27), womit er in der Liste der erfolgreichsten russischen Scorer in der Stanley-Cup-Geschichte auf Platz 17 vorrückte und Alexander Radulow (49 Punkte) überholte.

Torhüter Frederik Andersen parierte 18 von 19 Schüssen und feierte seinen siebten Sieg in Folge zu Beginn der Playoffs. Der Däne ist erst der zwölfte Torhüter in der NHL-Geschichte und der dritte in den letzten 30 Jahren, der eine Postseason mit einer solchen Siegesserie beginnt.

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Kontext und Bedeutung

Die Hurricanes dominieren die Playoffs weiterhin mit erschreckender Konstanz. Das Team hat sieben Spiele in Folge gewonnen und ist in dieser Postseason noch ungeschlagen. In der regulären Saison holte Carolina 113 Punkte, belegte den ersten Platz in der Metropolitan Division und wird nun seinem Status als einer der Top-Favoriten auf den Stanley Cup voll gerecht.

Für Philadelphia ist die Situation nahezu katastrophal. Die Flyers waren das letzte Team der Eastern Conference, das sich einen Playoff-Platz sicherte, und schafften in der ersten Runde eine Überraschung gegen Pittsburgh. In der zweiten Runde wird der Talentunterschied jedoch eklatant deutlich. Verletzungen von Schlüsselspielern – Noah Cates und Owen Tippett fallen aus – haben die Offensivkraft des Teams erheblich geschwächt. Die Effizienz im Powerplay bleibt ein großes Problem: Philadelphia hat in der Serie nur 1 von 12 Überzahlsituationen genutzt und insgesamt in den Playoffs magere 3 von 29.

Auch die historischen Statistiken sprechen nicht für die Flyers. Nur viermal in der NHL-Geschichte hat ein Team einen 0:3-Rückstand in einer Best-of-Seven-Serie noch gedreht. Das letzte Mal gelang dies den Los Angeles Kings im Jahr 2014. Interessanterweise schafften die Flyers selbst 2010 ein Comeback von einem 3:0-Rückstand gegen Boston, aber der aktuelle Kader wird diese Leistung wohl nicht wiederholen können.

Zum Erfolg Carolinas tragen auch individuelle Leistungen bei. Sebastian Aho, der Swetschnikows Tor im dritten Drittel vorbereitete, verbuchte seinen 89. Karriere-Punkt in den Playoffs und zog damit an Teemu Selänne vorbei auf Platz vier der finnischen Scorer in der Stanley-Cup-Geschichte. Vor Aho liegen nur Jari Kurri (233 Punkte), Esa Tikkanen (132) und Mikko Rantanen (130).

Ausblick / Vorschau auf Spiel 4

Spiel 4 der Serie findet in der Nacht zum 10. Mai in Philadelphia im Wells Fargo Center statt. Das Spiel ist für 18:00 Uhr Ortszeit angesetzt und wird auf TNT und truTV übertragen.

Für Carolina ist dieses Spiel die Gelegenheit, zum zweiten Mal in Folge einen Sweep in der zweiten Runde zu schaffen. Bereits in der letzten Saison ließen die Hurricanes ihrem Gegner in dieser Phase keine Chance. Rod Brind'Amours Team zeigt eine hervorragende Ausgeglichenheit über alle Reihen: Andersens zuverlässiges Torhüterspiel, aggressives Forechecking und exzellente Special Teams lassen dem Gegner kaum eine Chance.

Philadelphia steht derweil vor der schwierigen Aufgabe, in einer fast aussichtslosen Lage Motivation zu finden. Der junge Flyers-Star Porter Martone, dessen Schuss an den Pfosten zu Beginn von Spiel 3 einer der wenigen Lichtblicke für die Gastgeber war, wird vor heimischem Publikum eine weitere Chance bekommen, zu glänzen.

Unabhängig vom Ausgang von Spiel 4: Sollte Carolina die Serie gewinnen, wäre sie der erste Finalist der Eastern Conference und würde sich zusätzliche Ruhe vor den entscheidenden Kämpfen um den Einzug ins Stanley-Cup-Finale verschaffen.

— Editorial Team

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