Aryna Sabalenka startet in Rom gegen Barbora Krejcikova
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus beginnt ihre WTA-1000-Sandplatzsaison mit einem Match gegen die Tschechin Barbora Krejcikova. Das Treffen ist für den Abend des 7. Mai angesetzt, und die Wettervorhersage sagt eine geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit voraus.
Hauptevent
Am Donnerstag, den 7. Mai 2026, startet die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ihre Kampagne beim WTA-1000-Turnier in Rom auf dem Centre Court Campo Centrale. In der Zweitrundenbegegnung trifft die belarussische Tennisspielerin auf die Roland-Garros-Siegerin von 2021, Barbora Krejcikova aus Tschechien. Das Match beginnt um 20:30 Uhr Ortszeit, und laut Wettervorhersage ist die Regenwahrscheinlichkeit extrem gering, sodass lange Unterbrechungen ausbleiben und ein voller Abend Sandplatztennis unter freiem Himmel garantiert ist.
Details und Statistiken
Aryna Sabalenka geht als unangefochtene Spitzenreiterin der Weltrangliste in die Sandplatzsaison, mit 10.110 Ranglistenpunkten, während Krejcikova mit 1.156 Punkten auf Platz 53 liegt. Der direkte Vergleich zeigt eine klare Dominanz Sabalenkas: 6:1 für die Belarussin, darunter 1:0 auf Sand. Die letzten drei Duelle endeten mit souveränen Zweisatzsiegen für Sabalenka, das jüngste Aufeinandertreffen bei den Australian Open mit 6:2, 6:3.
Auch Sabalenkas Saisonstatistik 2026 spricht für sich: eine beeindruckende Bilanz von 26:2, darunter Titel in Brisbane, Indian Wells und Miami. Auf Sand hält sie in dieser Saison eine 3:1-Bilanz. Krejcikova hingegen ist nach einer langen Verletzungspause noch auf der Suche nach ihrer Form: Aufgrund einer linken Oberschenkelverletzung, die sie sich im Februar in Dubai zugezogen hatte, war die Tschechin drei Monate außer Gefecht und hat in dieser Saison erst 7 Matches bestritten (4:3). In der ersten Runde besiegte sie die Französin Elsa Jacquemot mit 6:2, 6:4, verwandelte 4 von 9 Breakbällen und rettete 9 von 10 Aufschlagspielen.
Kontext und Bedeutung
Die Internazionali BNL d'Italia sind das letzte große Turnier vor Beginn der French Open, und Sabalenka hat hier mehrere Aufgaben: Ranglistenpunkte verteidigen, ihren Rhythmus auf Sand finden und sich psychologisch auf den Roland-Garros-Angriff vorbereiten. Im Vorjahr scheiterte die Belarussin in Rom im Viertelfinale an Qinwen Zheng (4:6, 3:6). Dieses Jahr will sie deutlich weiter kommen, auch wenn ihre Setzliste alles andere als einfach ist: Mögliche Gegnerinnen auf dem Weg ins Finale sind Linda Noskova (an 13 gesetzt), Amanda Anisimova (an 6 gesetzt) und Coco Gauff (an 4 gesetzt).
Für Krejcikova ist dieses Match eine Gelegenheit, der Tenniswelt ihre hohe Klasse ins Gedächtnis zu rufen, trotz ihres Ranglistenabfalls aufgrund einer Verletzungsserie. Die Tschechin ist für ihre Sandplatzstärke bekannt (ein French-Open-Einzelfinale und zwei Doppeltitel), und ihr unorthodoxer Stil – eine Mischung aus Stoppbällen, Slice und scharfen Richtungswechseln – kann jeder Gegnerin Probleme bereiten. Gegen Sabalenkas Power und aggressiven Stil erweist sich dieses Arsenal jedoch oft als unzureichend, wie die direkten Vergleiche bestätigen.
Das Preisgeld des Turniers beträgt 8.312.293 US-Dollar (ca. 7,2 Millionen Euro zum aktuellen Wechselkurs), der Sieger erhält 1.055.285 Euro und 1.000 Ranglistenpunkte. Selbst das Erreichen der dritten Runde garantiert den Spielerinnen 25.515 Euro und 35 Punkte.
Ausblick / Vorschau auf das nächste Match
Das Match Sabalenka gegen Krejcikova eröffnet die Abendsession auf dem Centre Court um 20:30 Uhr Ortszeit. Sollte die Weltranglistenerste ihre Favoritenrolle bestätigen, trifft sie in der dritten Runde auf die Siegerin der Begegnung zwischen Sorana Cirstea (an 27 gesetzt, Rumänien) und Tatjana Maria (Weltranglistenplatz 54, Deutschland).
Der Turnierplan ist wie folgt: 7.–8. Mai – zweite Runde (Runde der letzten 64), 9.–10. Mai – dritte Runde, 11. Mai – vierte Runde (Achtelfinale), 12.–13. Mai – Viertelfinale, 14. Mai – Halbfinale, 16. Mai – Finale. Die Schlussphase des Turniers verspricht spannend zu werden, zumal Sabalenka gegen direkte Konkurrentinnen in der oberen Hälfte des Tableaus nicht die komfortabelsten direkten Vergleiche hat: Gegen Anisimova liegt sie mit 5:6 zurück, gegen Gauff führt sie mit 7:6, was der gesamten Turnierwoche in der Ewigen Stadt zusätzliche Spannung verleiht.
— Editorial Team