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Premier League: historischer Hattrick in europäischen Wettbewerben 2026

Die englische Premier League hat zum ersten Mal in der Geschichte drei Vereine in die Finals aller europäischen Wettbewerbe gebracht: Arsenal (Champions League), Aston Villa (Europa League) und Crystal Palace (Conference League). Der Artikel analysiert die Details der Halbfinals, den Kontext der Leistung und gibt eine Vorschau auf die Endspiele.

Historischer Premier-League-Hattrick: alle drei europäischen Finals erobert
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Premier League vollendet historischen europäischen Dreifachtriumph

Arsenal, Aston Villa und Crystal Palace haben zum ersten Mal überhaupt drei englische Mannschaften in alle drei europäischen Endspiele gebracht: Champions League (PSG vs. Arsenal), Europa League (Freiburg vs. Aston Villa) und Conference League (Crystal Palace vs. Rayo Vallecano).


Das Hauptereignis

Der englische Fußball hat sich in die Geschichte eingeschrieben. Zum ersten Mal seit der Einführung der drei großen europäischen Klubwettbewerbe – der Champions League, der Europa League und der Conference League – haben drei Klubs aus demselben Land gleichzeitig die Endspiele aller drei Turniere erreicht. Dieser beispiellose Dreifachtriumph wurde vom Londoner Arsenal, dem Birminghamer Aston Villa und dem Londoner Crystal Palace erzielt. Die Saison 2025/26 wird bereits als Triumph für die Premier League gefeiert – und die Endspiele Ende Mai werden entscheiden, ob dieser historische Erfolg in absolute Dominanz umschlägt.

Details und Statistiken

Die historische Woche begann am Dienstag, dem 6. Mai, als Arsenal unter Mikel Arteta im Rückspiel des Champions-League-Halbfinales gegen Atlético Madrid das nötige Ergebnis erzielte. Die Gunners gewannen mit 2:1 in der Gesamtwertung und sicherten sich damit den Platz im prestigeträchtigen Finale am 30. Mai. Für Arsenal ist es das erste Champions-League-Finale seit 20 Jahren.

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Zwei Tage später übernahmen Aston Villa und Crystal Palace den Staffelstab. Unai Emerys Team zeigte in der Europa League ein beeindruckendes Comeback: Nach einer 1:0-Auswärtsniederlage gegen Nottingham Forest im Hinspiel besiegte die Mannschaft aus Birmingham ihre Gegner mit 4:1 in der Gesamtwertung und erreichte das Finale. Unterdessen schaltete Crystal Palace Schachtar Donezk in der Conference League souverän aus. Nach einem 3:1-Auswärtssieg machten die Eagles den Einzug im Rückspiel im Selhurst Park mit einem 2:1-Sieg perfekt, was einem erdrückenden 5:2-Gesamtergebnis im Halbfinale entspricht.

Bemerkenswerterweise wäre ein ähnliches Szenario bereits ein Jahr zuvor fast eingetreten: In der Saison 2024/25 gewann Chelsea die Conference League, Tottenham besiegte Manchester United im Europa-League-Finale, aber Arsenal scheiterte im Champions-League-Halbfinale an den späteren Siegern PSG.

Kontext und Bedeutung

Die Leistung der Premier League ist kein bloßer Zufall, sondern das logische Ergebnis von finanzieller Stärke und taktischer Innovation. Bereits 2019 stellten englische Klubs beide großen europäischen Endspiele: Liverpool besiegte Tottenham in der Champions League, Chelsea besiegte Arsenal in der Europa League. 2021 gab es ein rein englisches Champions-League-Finale zwischen Chelsea und Manchester City. Doch niemand hatte zuvor alle drei Trophäen in einer einzigen Saison gewonnen – bis jetzt.

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Auch ein Vergleich mit der italienischen Erfahrung ist aufschlussreich. 2023 kam die Serie A diesem Kunststück am nächsten: Inter erreichte das Champions-League-Finale, Roma das Europa-League-Finale und Fiorentina das Conference-League-Finale. Doch alle drei italienischen Klubs verloren ihre entscheidenden Spiele. Nun liegt es an den englischen Teams.

BBC-Experten merken an: „Die derzeitige europäische Wettbewerbsfähigkeit der Premier-League-Klubs erinnert an die Blütezeit der Serie A.“ Die absolute Hegemonie einer Liga in einer einzigen Saison ist ein Phänomen, das der kontinentale Fußball seit der Einführung des Drei-Turnier-Systems durch die UEFA vor fünf Jahren nicht mehr gesehen hat.

Ausblick / Vorschau auf die Endspiele

Die Fans können sich auf ein vollgepacktes Finale im Mai freuen. Den ersten Titel bestreiten die Finalisten der Europa League: Freiburg und Aston Villa treffen am 20. Mai im Besiktas Park in Istanbul aufeinander. Die 40.000 Zuschauer fassende Arena war bereits 2019 Austragungsort des UEFA Super Cups, als Liverpool Chelsea im Elfmeterschießen besiegte. Für den deutschen Klub Freiburg ist es das erste kontinentale Finale der Geschichte, während Unai Emery bereits vier Europa-League-Titel vorweisen kann – drei mit Sevilla und einen mit Villarreal.

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Eine Woche später, am 27. Mai, wird die Conference League in der Red Bull Arena in Leipzig entschieden. Crystal Palace trifft auf den spanischen Klub Rayo Vallecano. Der Sieger dieses Turniers erhält nicht nur die 11 Kilogramm schwere, 57,5 cm hohe Trophäe, sondern sichert sich auch einen Platz in der Gruppenphase der folgenden Europa League, falls er sich nicht über die heimische Liga qualifiziert.

Der Höhepunkt ist das Champions-League-Finale am 30. Mai in Budapest. Die 67.000 Zuschauer fassende Puskas Arena wird Arsenal gegen den Titelverteidiger PSG beherbergen. Die französischen Giganten verteidigen den Titel, den sie 2025 gewonnen haben, während die Londoner versuchen, den Europapokal zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte zu gewinnen. Anstoß ist um 17:00 Uhr britischer Zeit – die UEFA hat den Start bewusst von der traditionellen 20:00 Uhr auf „Verbesserung des Spielerlebnisses und des Komforts für die Fans“ verlegt.

— Editorial Team

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