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Kane verschoss einen Elfmeter: Skandal um beschädigten Punkt

Harry Kanes Elfmeterfehlschuss im Spiel gegen Wolfsburg erhielt eine unerwartete Erklärung. Heimverteidiger Jénuel Belosyan beschädigte absichtlich den Rasen am Punkt vor dem Schuss. DFB leitete Ermittlungen ein, und der Vorfall löste eine Diskussion über Grauzonen in den Fußballregeln aus.

Kanes Elfmeterfehlschuss: Skandal um beschädigten Punkt im Bundesliga-Spiel
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Transfer-Skandal: Harry Kane verschießt Elfmeter wegen beschädigten Punktes

Harry Kanes verschossener Elfmeter im Spiel gegen Wolfsburg hat eine unerwartete Erklärung – Wiederholungen zeigten, dass Wolfsburgs Spieler Joakim Mæhle den Rasen am Elfmeterpunkt absichtlich beschädigte, was den Stürmer zum Ausrutschen und Wegschießen brachte.


Hauptgeschehen

Das Bundesliga-Spiel des 33. Spieltags am Samstag zwischen Wolfsburg und Bayern München entwickelte sich zu einem der meistdiskutierten Skandale der Saison. Die zentrale Episode der Partie, die am 9. Mai in der Volkswagen Arena stattfand, war Harry Kanes verschossener Elfmeter – der erste für den englischen Stürmer in der Bundesliga in seiner gesamten Karriere.

In der 36. Minute, nach einem Foul von Konstantinos Koulierakis an Michael Olise, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß für die Gäste. Kane, der seit seinem Wechsel zu Bayern alle 24 Elfmeter in der deutschen Eliteliga verwandelt hatte, trat an, schoss aber daneben.

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Wiederholungen, die Sky Sports in der Halbzeitpause zeigte, enthüllten einen unerwarteten Hintergrund des Fehlschusses. Kameras erfassten, wie Wolfsburgs Verteidiger Joakim Mæhle während der VAR-Entscheidung absichtlich auf den Elfmeterpunkt stampfte und mit seinen Stollen den Rasen aufriss. Im Moment des Schusses rutschte Kane auf der beschädigten Stelle aus und schoss über die Latte.

Details und Statistiken

Vor dem Spiel am Samstag war Kanes Elfmeterbilanz in der Bundesliga makellos: 24 Versuche – 24 Tore, darunter 10 in dieser Saison. Kane selbst bestätigte im Gespräch in der Mixed Zone, dass der beschädigte Rasen den Fehlschlag verursachte: „Ein Elfmeter ist nicht die Zeit, um Risiken einzugehen. Ich trat an, setzte den Fuß auf, und er rutschte einfach in ein Loch. Es passiert, aber wenn es absichtlich geschieht, ist das eine Grenzüberschreitung.“

Lothar Matthäus, der als Analyst für Sky arbeitete, fällte ein klares Urteil: „Wenn der Schiedsrichter es nicht sieht... Er steht ein bisschen abseits von den anderen. Alle warten auf den VAR. Und in der Zwischenzeit macht er ein weiteres Loch. Kane rutscht und schaut sofort zurück – er hat gemerkt, dass etwas nicht stimmt.“

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Der Vorfall löste starke Reaktionen beider Teams aus. Wolfsburgs Mittelfeldspieler Patrick Wimmer nannte es „einen kleinen schmutzigen Trick, zu dem man manchmal greifen muss, wenn man unten steht.“ Bayerns 20-jähriger Mittelfeldspieler Tom Bischof war härter: „Ich weiß, dass Wolfsburg ums Überleben kämpft, aber diese Aktion war übertrieben. Fairplay sollte immer gelten, auch wenn der Einsatz hoch ist.“

Wolfsburgs Cheftrainer Dieter Hecking reagierte mit deutlicher Verärgerung: „Wenn das der Moment ist, den sie zeigen wollen... Harry Kane hat heute zum ersten Mal einen Elfmeter verschossen, und das wird ihm ausnahmsweise mal guttun.“

Vincent Kompany, Bayerns Trainer, nahm eine diplomatische Haltung ein: „Was erwarten Sie von ihnen? Dass sie nach unserem Tor applaudieren? Sollen sie einfach absteigen, ohne alles zu geben? Natürlich hätte der Wolfsburger Spieler das nicht tun sollen. Aber ich kann es verstehen.“

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Trotz des Skandals gelang es Bayern, einen Sieg zu erringen – in der 56. Minute zog Michael Olise von der rechten Seite nach innen und schlenzte einen herrlichen Schuss in den oberen Winkel von Kamil Grabaras Tor. Der Ball traf die Latte und überquerte die Linie. Das Tor bescherte dem Meister einen 1:0-Sieg und drei Punkte.

Kontext und Bedeutung

Kanes Fehlschuss wird nicht nur als Ende einer einzigartigen Serie in die Bundesliga-Geschichte eingehen. Er wirft eine grundsätzliche Frage nach den Grenzen des akzeptablen Verhaltens auf dem Platz auf. Mæhle hat keine formellen Regeln gebrochen – der Schiedsrichter bemerkte den Vorfall nicht, der VAR greift in solchen Situationen nicht ein, und die Regeln sehen keine Bestrafung für die absichtliche Beschädigung des Rasens in der Nähe des Punktes vor.

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Knut Kircher erklärte im deutschen Fernsehen: „Die Regeln beschreiben das Elfmeterverfahren im Detail, sagen aber nichts darüber, was mit dem Rasen vor dem Pfiff passiert. Es ist eine Grauzone, die die IFAB nach diesem Aufruhr wahrscheinlich schließen muss.“

Für Wolfsburg, das in einem verzweifelten Überlebenskampf steckt, birgt der Skandal ernste Risiken. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat bereits eine Untersuchung von Mæhles Verhalten angekündigt. Falls die Aktion des Spielers als unsportlich eingestuft wird, droht ihm eine Sperre für das entscheidende Saisonspiel.

Für Kane selbst war der Vorfall eine schwere psychische Belastung. Kanes Bayern- und England-Teamkollege Tom Bischof bemerkte: „Harry war wütend. Er sagte mir, dass er in zehn Jahren Karriere noch nie eine solche gezielte Störung erlebt habe. Das verletzt den grundlegenden Respekt zwischen Spielern.“

Wettanbieter reagierten sofort. Vor dem Vorfall standen die Quoten auf „Kane verwandelt den Elfmeter – ja“ bei 1,10, was seine makellose Bilanz widerspiegelte. Nach Samstag begannen einige Buchmacher, Wetten auf „DFB-Ermittlungen enden mit Mæhle-Sperre“ zu Quoten von 1,85 anzunehmen.

Ausblick / Vorschau

Wolfsburg bestreitet sein letztes Bundesliga-Spiel am Samstag, den 16. Mai, auswärts gegen St. Pauli. Beide Teams haben 26 Punkte und belegen den 16. bzw. 17. Platz. Der Sieger dieses Spiels bleibt erstklassig oder erreicht zumindest die Relegation; der Verlierer steigt wahrscheinlich direkt ab.

Die Situation wird dadurch verschärft, dass Wolfsburg, falls der DFB noch vor dem Wochenende eine Entscheidung zu Mæhle trifft, einen wichtigen Verteidiger vor dem entscheidenden Spiel verlieren könnte. Das Trainerteam um Hecking arbeitet bereits an Alternativen in der Innenverteidigung.

Bayern, für das das Spiel gegen Wolfsburg nach dem Gewinn der Meisterschaft keine turnierbezogene Bedeutung mehr hatte, beendet die Saison mit einem Heimspiel gegen Köln. Nach dem Schlusspfiff findet eine Zeremonie zur Verleihung der Bundesliga-Goldmedaillen an Vincent Kompanys Team statt.

Die Episode mit dem beschädigten Elfmeterpunkt wird garantiert zu einem der meistdiskutierten Momente der Saison im deutschen Fußball und könnte zu Regeländerungen bezüglich des Spielerverhaltens bei Standardsituationen führen. Die IFAB wird den Vorfall laut deutschen Medien bei ihrer nächsten Sitzung prüfen.

— Editorial Team

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