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Andrei Svechnikov überholt Valeri Kamensky in der NHL-Geschichte: die 14 besten Torschützen des Stanley Cup

Im vierten Spiel des Eastern Conference Finales erzielte Andrei Svechnikov sein 26. NHL-Playoff-Tor, womit er Valeri Kamensky überholte und alleiniger 14. Platz unter den russischen Torschützen in der Geschichte des Stanley Cup wurde. Nun liegt vor dem Stürmer von Carolina Valeri Nichushkin (28 Tore), während Alexander Ovechkin mit 77 führt.

Svechnikov steigt in die Top-14 der Stanley-Cup-Torschützen auf: ein neuer Rekord
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NHL-Geschichte: Andrei Swetschnikow überholt Waleri Kamenski auf der Liste der Stanley-Cup-Tore

Ein Tor gegen Montreal war Andrei Swetschnikows 26. Playoff-Tor seiner Karriere und brachte ihn auf den alleinigen 14. Platz unter allen russischen Spielern in der NHL-Playoff-Geschichte. Als Nächstes auf seinem Weg in die Top 13 steht Waleri Nitschuschkin mit 28 Toren, während Alexander Owetschkin die Liste mit 77 Toren anführt.


NHL-Geschichte: Andrei Swetschnikow steigt in die Top 14 der russischen Torschützen in den Stanley-Cup-Playoffs auf

Hauptereignis

In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2026 fegten die Carolina Hurricanes im Bell Centre in Montreal die Montreal Canadiens im vierten Spiel des Eastern-Conference-Finales mit 4:0 vom Eis. Dieses Ergebnis war ein Wendepunkt in der Serie: Carolina ging mit 3:1 in Führung und steht nun nur noch einen Sieg vom Einzug ins Stanley-Cup-Finale entfernt.

Die größte Nachricht für russische Fans lag jedoch in den Details dieses Spiels. In der 59. Minute, als Montreal den Torhüter in einer verzweifelten Aufholjagd vom Eis genommen hatte, traf Carolinas russischer Stürmer Andrei Swetschnikow ins leere Tor und stellte den Endstand her. Dieser Puck war das 26. Playoff-Tor seiner Karriere für den 26-Jährigen.

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Details und Statistiken: Der Weg zu einem historischen Meilenstein

Dieses Tor brachte Swetschnikow auf den alleinigen 14. Platz der Liste der russischen Playoff-Torschützen aller Zeiten. Er überholte die Legende Waleri Kamenski – Olympiasieger mit der sowjetischen Nationalmannschaft – der 25 Playoff-Tore erzielt hatte.

Die aktuelle Liste der russischen Playoff-Torschützen in der NHL-Geschichte sieht wie folgt aus:

| Rang | Spieler | Playoff-Tore |

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|------|--------|---------------|

| 1 | Alexander Owetschkin | 77 |

| 2 | Jewgeni Malkin | 67 |

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| 3 | Pawel Dazjuk | 42 |

| 4 | Alexander Mogilny | 39 |

| 5 | Sergei Fjodorow | 35 |

| 6 | Ilja Kowaltschuk | 34 |

| 7 | Wladimir Tarassenko | 33 |

| 8 | Artemi Panarin | 31 |

| 9 | Nikita Kutscherow | 30 |

| 10 | Alexei Kowaljow | 29 |

| 11 | Waleri Nitschuschkin | 28 |

| 12 | Wjatscheslaw Koslow | 27 |

| 13 | Wladimir Konstantinow | 26* |

| 14 | Andrei Swetschnikow | 26 |

*Anmerkung: Konstantinows Karriere endete nach einem Unfall, daher teilt Swetschnikow den Platz mit ihm, gilt aber aufgrund von Tiebreakern als alleiniger 14.

Somit ist der nächste Spieler vor Swetschnikow auf dem Weg in die Top 13 der aktuelle Stanley-Cup-Sieger Waleri Nitschuschkin von den Colorado Avalanche mit 28 Playoff-Toren. Und an der Spitze der Liste steht natürlich Alexander Owetschkin – Kapitän der Washington Capitals mit phänomenalen 77 Toren. Um das einzuordnen: Owetschkin ist der einzige Russe, der in den Top 15 der ewigen Stanley-Cup-Torschützenliste aller Nationalitäten steht, und seine 77 Tore werden nur von Jaromir Jagr (78) und Wayne Gretzky (122) übertroffen.

Kontext und Bedeutung: Ein schwieriger Weg zur Form

Diese Leistung ist besonders wertvoll angesichts der Schwierigkeiten, mit denen Swetschnikow in der aktuellen Playoff-Serie zu kämpfen hatte. Vor der Verlängerung des dritten Spiels gegen Montreal hatte er in zehn Playoff-Spielen nur ein Tor erzielt. Dies warf Fragen auf – der russische Stürmer, der in der regulären Saison 2025–26 in 73 Spielen 62 Punkte (26 Tore, 36 Vorlagen) erzielt hatte, fand in der Nachsaison nicht zu seinem Spiel.

Der Siegtreffer in der Verlängerung von Spiel 3 (3:2) erwies sich jedoch als psychologischer Wendepunkt für Swetschnikow. „Dies ist die wichtigste Zeit meines Lebens – in unserem Leben als Team. Und man muss einen Weg finden, auf dem Spielberichtsbogen zu erscheinen“, sagte der russische Stürmer nach diesem Sieg. Seine Reihe mit Sebastian Aho und Seth Jarvis begann zu funktionieren.

In Spiel 4 erzielte Swetschnikow nicht nur sein 26. Playoff-Tor seiner Karriere, sondern bereitete auch den Siegtreffer in der Verlängerung von Spiel 3 vor, den Experten bereits als „das Schlüsseltor der gesamten Serie“ bezeichnet haben. Wie Analysten anmerkten, spürten die Hurricanes endlich, worum es im echten Playoff-Hockey geht, und Swetschnikow war einer der Hauptarchitekten dieser Einstellung.

Wie es weitergeht

Spiel 5 der Serie zwischen Carolina und Montreal findet in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai 2026 in Carolinas Heimspielstätte in Raleigh statt. Wenn die Hurricanes gewinnen, ziehen sie ins Stanley-Cup-Finale ein, wo bereits die Vegas Golden Knights warten, die sich zuvor qualifiziert haben.

Swetschnikow setzt seine Jagd auf Waleri Nitschuschkin auf der Liste der besten russischen Playoff-Torschützen fort. Bei seinem derzeitigen Tempo – zwei Tore in den letzten beiden Spielen – hat der russische Stürmer alle Chancen, Nitschuschkin entweder im Conference-Finale einzuholen und zu überholen, falls Carolina die Serie beendet, oder im Stanley-Cup-Finale. Bedenkt man, dass Swetschnikow erst 26 Jahre alt ist und seine Playoff-Karriere gerade erst Fahrt aufnimmt, könnte er bis zum Ende dieses Jahrzehnts einen Platz in den Top Fünf der russischen Torschützen der Geschichte (Mogilny hat 39 Tore) angreifen.

— Editorial Team

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