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NHL-Playoffs: Entscheidende Stanley-Cup-Spiele, Rückblick und Vorhersage

In der Nacht zum 22. Mai 2026 begannen die Conference-Finals der NHL. Die Montreal Canadiens vernichteten die Carolina Hurricanes auswärts mit 6:2, und die Vegas Golden Knights besiegten die Colorado Avalanche mit 4:2. Die Gründe für das Scheitern der Favoriten werden analysiert, Statistiken werden gegeben und eine Vorhersage für die zweiten Spiele der Serie wird gemacht.

Stanley Cup 2026: Montreal schockte Carolina, Vegas besiegte Colorado
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Ankündigung: Entscheidende NHL-Playoff-Spiele gehen weiter

Heute Nacht finden die nächsten Runden der Stanley-Cup-Playoffs statt. Die Teams kämpfen weiter um einen Platz in der nächsten Runde, und die Spannung in jeder Serie ist auf dem Höhepunkt.


NHL-Playoffs: Montreal schockt Carolina im Auftakt des Eastern-Conference-Finales

Hauptereignis

In der Nacht zum 22. Mai 2026 startete die Stanley-Cup-Finalserie. Im ersten Spiel des Eastern-Conference-Finales besiegten die Montreal Canadiens die Carolina Hurricanes auswärts mit 6:2. Das Spiel fand im Lenovo Center in Raleigh, North Carolina, USA, statt und war Carolinas erster Punktverlust in den aktuellen Playoffs.

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Eine noch größere Überraschung ereignete sich am Tag zuvor: Im Western-Conference-Finale besiegten die Vegas Golden Knights die Colorado Avalanche auswärts mit 4:2. Damit verloren beide Saisonfavoriten – Colorado (Gewinner der Presidents' Trophy 2026) und Carolina (das beste Team im Osten) – die Auftaktspiele ihrer Heimfinals.

Details und Statistiken

Carolina vs. Montreal 2:6 (Serie 0-1)

Die größte Überraschung waren die ersten 20 Minuten: Montreal erzielte vier Tore in weniger als 12 Minuten Spielzeit. Das Heimteam eröffnete den Torreigen in der 33. Sekunde – Seth Jarvis traf, aber dann übernahmen die Gäste:

  • 3:41Cole Caufield glich aus;
  • 4:02Phillip Danault brachte Montreal in Führung;
  • 7:56Alexandre Texier erzielte das dritte Tor;
  • 11:32Ivan Demidov netzte das vierte Tor für die Canadiens per Breakaway.

Im dritten Drittel erzielte Juraj Slafkovsky einen Doppelpack (bei 43:00 und 59:00, letzteres ins leere Tor). Für das Heimteam traf Eric Robinson zum zweiten Tor.

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Die statistische Dominanz der Gäste war überwältigend: Carolinas Torwart Frederik Andersen, der vor diesem Spiel durchschnittlich 1,12 Gegentore pro Spiel (bester Wert in den Playoffs) zugelassen hatte, stoppte nur 16 von 21 Schüssen. Sein Gegenüber Jakub Dobeš (25 Paraden) war sicherer.

Für Carolina war dies die erste Niederlage in 9 Spielen der aktuellen Stanley-Cup-Playoffs – die Hurricanes hatten zuvor beide Serien (gegen Ottawa und Philadelphia) mit 4:0 gewonnen. Zudem hat Carolina in den letzten Jahren 13 der letzten 14 Conference-Final-Spiele verloren.

Colorado vs. Vegas 2:4 (Serie 0-1)

Auch das Western-Finale, das am 20. Mai begann, brachte eine Überraschung. Vegas besiegte Colorado auswärts – ein Team, das die reguläre Saison mit 121 Punkten gewann. Der Held des Spiels war der Torwart der Knights, Carter Hart, der 36 Paraden zeigte.

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Kontext und Bedeutung

Die Probleme der Favoriten hängen mit verschiedenen Faktoren zusammen. Carolina ging nach einer 11-tägigen Pause in das Eastern-Finale – die längste Unterbrechung für ein Team vor der nächsten Playoff-Runde seit 1920. Die Hurricanes beendeten ihre Halbfinalserie gegen Philadelphia am 10. Mai, und eine so lange Pause beeinträchtigte ihren Spielrhythmus. Montreal hingegen bestritt eine anstrengende Sieben-Spiele-Serie gegen Buffalo, die am 19. Mai mit einer Verlängerung in Spiel 7 endete. Der Unterschied in der Spielpraxis erwies sich in den ersten Minuten als entscheidend.

Für Montreal ist es die zweite Saison in Folge, in der sie das Conference-Finale erreichen. Das Team zeigt eine beeindruckende Tiefe: Im ersten Spiel gegen Carolina trafen sechs verschiedene Spieler. Ivan Demidov, ein 20-jähriger russischer Stürmer, sticht mit seinem 8. Playoff-Tor hervor (er hat 3 Tore und 5 Vorlagen in 15 Spielen).

Wie es weitergeht

Das zweite Spiel der Serie Carolina-Montreal findet in der Nacht zum 24. Mai (02:00 Uhr Moskauer Zeit) statt. Das Match wird erneut in Raleigh ausgetragen. Die Hurricanes müssen dringend ihr Problem mit dem langsamen Start lösen und das Vertrauen von Torwart Andersen wiederherstellen.

Im Westen ist das zweite Spiel zwischen Colorado und Vegas ebenfalls für den 24. Mai angesetzt. Die Avalanche werden versuchen, sich zu Hause zu rehabilitieren, um nicht mit 0:2 nach Las Vegas reisen zu müssen.

Redaktionelle Prognose

Montreal sieht wie ein gefährlicher Gegner für jedes Team aus. Die Canadiens haben zwei Sieben-Spiele-Runden (gegen Tampa und Buffalo) durchgemacht und sind in optimaler Spielform – im Gegensatz zu Carolina, dessen 11-tägige Pause sich als fataler Planungsfehler erwies. Im zweiten Spiel liegt der Vorteil bei Montreal: Die Gäste haben bereits bewiesen, dass sie die Abwehr des besten Teams der regulären Saison knacken können, und der psychologische Druck liegt nun beim Heimteam, das sich keine zweite Heimniederlage in Folge leisten kann. Der entscheidende Faktor wird der Auftakt sein: Wenn Carolina wieder träge startet, könnte die Serie schnell katastrophal für den Favoriten werden.

— Editorial Team

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