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Luis García: CEO von Johor Darul Ta'zim und emotionale Fußball-Rückkehr

Der ehemalige Fußballstar Luis García führt als CEO den malaysischen Verein Johor Darul Ta'zim zu historischen Erfolgen. Nach gezielter Vorbereitung auf das Management erlebt er unerwartet emotionale Momente, als der Verein als erste malaysische Mannschaft das AFC Champions League Viertelfinale erreicht. Der Artikel beschreibt Garcías Werdegang und die Entwicklung des Vereins zur führenden Kraft im südostasiatischen Fußball.

Tränen der Freude: Luis García's emotionale Rückkehr zum Fußball in Malaysia
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Luis García: Unerwartete Rückkehr der Fußball-Emotionen als CEO von Johor Darul Ta'zim

Luis García dachte, er hätte die intensiven Emotionen des Profifußballs hinter sich gelassen, als er seine Karriere beendete. Doch als CEO des malaysischen Vereins Johor Darul Ta'zim brachte ihn der historische Erfolg seiner Mannschaft in der AFC Champions League zu Tränen – Gefühle, die er nie wieder erwartet hätte.

Vom Spieler zum Vorstand

Garcías Weg vom Spielfeld in den Vorstandssaal war kein Zufall. Nach seinem Karriereende 2016 (nach einem kurzen Comeback von seinem ersten Rücktritt 2014) bereitete er sich gezielt auf die Geschäftsseite des Fußballs vor. Er absolvierte einen UEFA-Master, Sportdirektoren-Kurse und Trainerlizenzen – obwohl ihn das Trainerdasein selbst nie reizte. "Ich habe auf dem Platz viel gelitten", erklärt er und bevorzugt stattdessen die strategischen Herausforderungen abseits des Rasens. Seine Spielerkarriere führte ihn zu Atlético Madrid, Barcelona, Liverpool sowie Stationen in Griechenland, Mexiko, Indien und Australien, was ihm, wie er sagt, "eine andere Perspektive basierend auf meinen Erfahrungen auf drei verschiedenen Kontinenten" verschaffte.

Seine aktuelle Position ergab sich durch eine unerwartete Verbindung. Der ehemalige Spieler Kiko Insa vermittelte ihn an Tunku Ismail Idris, den Kronprinzen von Malaysia und Eigentümer von Johor Darul Ta'zim. García war beeindruckt vom Fußballwissen und der ambitionierten Vision des Prinzen für den Verein. "Er ist sehr aktiv, wissbegierig", sagt García. "Er kennt das Spiel wirklich, weiß was er will."

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Aufbau einer Fußball-Macht in Malaysia

Johor Darul Ta'zim hat sich unter der Führung des Prinzen seit 2013 transformiert, gewann zwölf aufeinanderfolgende Meisterschaften und wurde laut Opta zum bestplatzierten Verein Südostasiens. García's Rolle besteht darin, die Vision des Vereins umzusetzen und dabei auf seine europäischen Erfahrungen zurückzugreifen. Wichtige Elemente ihres Ansatzes sind:

  • Aufrechterhaltung eines Kaders mit 37 Spielern für etwa 70 Spiele jährlich in verschiedenen Wettbewerben
  • Etablierung einer konsistenten 3-5-2-Formation mit taktischen Anpassungen für Champions-League-Spiele
  • Aufbau von Gemeindeverbindungen durch Schulbesuche, Krankenhausprogramme und steigende Zuschauerzahlen von 13.000 in Ligaspielen auf 30.000 bei Champions-League-Partien
  • Entwicklung von Werbepartnerschaften mit großen Marken wie Nike und Toyota
  • Betrieb mit europäischer Intensität und Struktur trotz des Standorts in Malaysia

"Wir haben die komplette Struktur: Trainer, Analysen, Assistenten, Fitnessteam, Standardsituationen, Digitales", betont García. "Die Vision war vorhanden; ich sagte, das sind die Dinge, die wir tun müssen, um dorthin zu gelangen."

Die emotionale Verbindung

Was García nicht erwartet hatte, war, wie tief er sich wieder mit der emotionalen Seite des Fußballs verbinden würde. Als Johor Darul Ta'zim als erste malaysische Mannschaft das Viertelfinale der AFC Champions League erreichte – mit einem 3:2-Gesamtsieg gegen Japans Sanfrecce Hiroshima – kehrten Gefühle zurück, die er für immer verloren glaubte. "Als ich sie vor Freude springen sah, nachdem ich jeden Tag mit ihnen verbracht hatte, die langen Reisen von Malaysia nach Vietnam und zurück, weiter nach Japan geteilt hatte, und sie dann gewinnen sah, bekam ich wieder diese Emotionen", erinnert er sich.

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Die aktuellen Erfolge des Teams sind bemerkenswert:

  • 105 Ligaspiele ohne Niederlage (nur drei Spiele vom Weltrekord entfernt)
  • Erste malaysische Mannschaft im AFC-Champions-League-Viertelfinale
  • Kontinuierliche nationale Dominanz mit einer Dekade von Meistertiteln
  • Wachsende internationale Anerkennung und Zuschauerzahlen

Blick nach vorn

García bleibt mit seinen ehemaligen Vereinen verbunden, verfolgt Barcelona- und Liverpool-Spiele auch während er seine Verantwortung in Malaysia wahrnimmt. Er spielt noch für Liverpools Legenden-Team und betont, dass nichts mit einer Rückkehr nach Anfield vergleichbar ist. Seine perfekte Siebener-Mannschaft aus ehemaligen Teamkollegen umfasst Victor Valdés, Carles Puyol, Sergio Ramos, Sami Hyypiä, Steven Gerrard, Andrés Iniesta, Xavi Hernández und Ronaldinho – obwohl er lacht, wenn man ihn darauf hinweist, dass das acht Spieler sind.

Für den malaysischen Fußball insgesamt sieht García Fortschritte, räumt aber die Distanz zu europäischen Standards ein. "Kuala Lumpur arbeitet gut, Kuching, Selangor... wir alle brauchen, dass diese Teams sich verbessern", sagt er und weist darauf hin, dass Malaysia derzeit nur einen Champions-League-Startplatz hat. Sein Fokus bleibt auf der Entwicklung von Talenten bei Johor Darul Ta'zim, insbesondere des jungen malaysischen Stars Arif Aiman, den er als "die Perle Malaysias" beschreibt, die "leicht in Europa spielen könnte".

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Wichtige Erkenntnisse

  • Ex-Star Luis García fand unerwartet emotionale Rückverbindung zum Fußball als CEO des malaysischen Vereins Johor Darul Ta'zim
  • Der Verein wurde zum bestplatzierten Team Südostasiens mit zwölf aufeinanderfolgenden Meistertiteln und einem historischen Champions-League-Viertelfinaleinzug
  • García bereitete sich gezielt durch umfangreiche Ausbildung auf das Fußballmanagement vor, während er Trainerrollen vermied
  • Johor Darul Ta'zim arbeitet mit europäischer Intensität und Struktur trotz seines malaysischen Standorts
  • Die 105 Ligaspiele ohne Niederlage des Teams nähern sich dem Weltrekord bei gleichzeitiger nationaler Dominanz

— Editorial Team

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