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Knicks vernichten Sixers +30 und ziehen ins Eastern Conference Finale ein

Die New York Knicks besiegten die Philadelphia 76ers in Spiel 4 der Serie mit 144:114, vollendeten einen 4-0-Sweep und zogen ins Eastern Conference Finale ein. Das Team stellte einen Playoff-Rekord auf, indem es in der ersten Halbzeit 18 Dreipunktewürfe versenkte, und Deuce McBride war mit 25 Punkten der Held. Dieser Sieg war historisch, da die Knicks ihren ersten Sweep seit 1999 erzielten und die Playoffs weiter dominieren.

Vernichtend +30: Knicks fegen Sixers vom Platz und greifen nach dem Titel
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Knicks demolieren Sixers um 30 Punkte und ziehen ins Finale der Eastern Conference ein

Die New York Knicks vernichteten die Philadelphia 76ers mit 144:114, stellten einen Rekord für Dreipunktwürfe in einer Halbzeit (18) auf und fegten die Serie mit 4:0. Deuce McBride erzielte 25 Punkte.


Hauptereignis

Der Abend des 10. Mai 2026 wird in die Geschichte der NBA-Playoffs eingehen als ein Moment der absoluten Demütigung eines Titelanwärters durch einen anderen. Die New York Knicks besiegten die Philadelphia 76ers in Spiel 4 der Zweitrundenserie nicht einfach – sie verwandelten die Heimarena des Gegners in einen Satelliten des Madison Square Garden, schlugen die Gastgeber mit 144:114 und sicherten sich einen 4:0-Sweep.

Das Spiel im Wells Fargo Center in Philadelphia war nach dem ersten Viertel praktisch entschieden. Die Knicks betraten das Parkett mit einer Denkweise, die am besten als „dem Gegner keine Chance lassen“ beschrieben wird, und setzten dies mit chirurgischer Präzision um. Ein 44-Punkte-Vorsprung während des Spiels ist selbst in regulären Saisonspielen selten zu sehen, geschweige denn in den Playoffs, wo jedes Spiel ein Überlebenskampf sein soll.

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Tausende New Yorker Fans füllten die Ränge der Philadelphia-Arena und schufen eine einzigartige Atmosphäre – sie schwenkten blau-orangefarbene Handtücher, skandierten Deuce McBrides Namen und verwandelten ein Auswärtsspiel effektiv in eine Heimshow. Sixers-Center Joel Embiid gab nach dem Spiel ehrlich zu: „Ehrlich gesagt, New York war in jeder Hinsicht besser als wir.“

Details und Statistiken

Die Zahlen dieses Spiels sprengen herkömmliche Vorstellungen von Playoff-Basketballstatistiken. Die Knicks verwandelten 11 Dreipunktwürfe im ersten Viertel und stellten damit den NBA-Rekord für ein einzelnes Viertel in Postseason-Spielen ein. Zur Halbzeit hatten die Gäste 18 verwandelte Dreier – eine weitere historische Leistung, die den Rekord der Cleveland Cavaliers von 2016 einstellte.

Die endgültige Dreieranzahl blieb bei 25 stehen – ebenfalls der Playoff-Rekord. Zum Vergleich: Philadelphia erzielte in der ersten Halbzeit insgesamt 57 Punkte, während die Knicks allein von jenseits der Dreierlinie 54 Punkte holten.

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Der Held des Abends war Miles „Deuce“ McBride, der den verletzten OG Anunoby in der Startaufstellung ersetzte. Der Guard der Knicks verwandelte im ersten Viertel vier aufeinanderfolgende Dreier – der erste Knicks-Spieler seit 1997, dem dies in den Playoffs gelang. McBrides endgültige Statistik: 25 Punkte bei 7 von 9 Dreipunktwürfen.

„Ich bin immer zuversichtlich, dass ich sie treffe“, sagte McBride nach dem Spiel. „Ich vertraue auf meine Arbeit, ich vertraue auf meine Vorbereitung, und sie ließen mich frei.“ Knicks-Headcoach Mike Brown war emotionaler: „Deuce ist unglaublich. Seine Fähigkeit, die Verteidigung zu strecken und Raum für seine Teamkollegen zu schaffen, ist unübertroffen.“

Jalen Brunson steuerte 22 Punkte und 6 Assists bei und traf 6 Dreier. Karl-Anthony Towns erzielte ein Double-Double mit 17 Punkten und 10 Assists. Josh Hart kam ebenfalls auf 17 Punkte. Insgesamt beendeten sechs Knicks-Spieler das Spiel mit zweistelligen Punktzahlen.

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Für Philadelphia war Joel Embiid mit 24 Punkten und 5 Rebounds der Beste. Der Center traf alle 8 Feldwürfe und 6 von 7 Freiwürfen, spielte trotz Hüft- und Knöchelverletzungen und erholte sich von einer Blinddarmentfernung im April. Tyrese Maxey steuerte 17 Punkte bei, aber das war katastrophal unzureichend für ein Team, das in der ersten Runde sensationell Boston (den zweiten Seed) in sieben Spielen eliminiert hatte.

Viertel-für-Viertel-Punktestand: 43-24, 38-33, 41-26, 22-31 – die Knicks gewannen drei von vier Vierteln und verloren nur das letzte, als beide Teams mit ihren Bankspielern auf dem Feld standen.

Kontext und Bedeutung

Die Bedeutung dieses Ergebnisses reicht weit über ein einzelnes Spiel oder eine Serie hinaus. New York verzeichnete seinen ersten Sweep in einer Best-of-Seven-Serie seit 1999, als die Knicks Atlanta in den Eastern Conference Semifinals ebenfalls fegten.

Der durchschnittliche Siegvorsprung in der Serie betrug 19,4 Punkte zugunsten der Knicks – der größte Vorsprung für zwei Playoff-Runden seit der Erweiterung des Turniers auf 16 Teams im Jahr 1984. Einfach ausgedrückt: Niemand hat jemals zwei Runden der NBA-Playoffs in diesem Ausmaß dominiert.

New York hat in den aktuellen Playoffs sieben Spiele in Folge gewonnen und zum zweiten Mal in Folge das Finale der Eastern Conference erreicht. Zuvor hatte das Team 24 Saisons in Folge diese Runde nicht erreicht. Jetzt sind die Knicks ein legitimer Meisterschaftsanwärter, nicht nur ein sympathisches Team mit einer reichen Geschichte.

Für Philadelphia ist diese Eliminierung eine weitere Enttäuschung. Die Franchise hat seit 2001 die zweite Runde nicht mehr überstanden – ein Vierteljahrhundert gescheiterter Versuche, die Barriere zu überwinden, die ein solides Team von einem echten Anwärter trennt. Dies, obwohl die Sixers in der ersten Runde sensationell Boston eliminierten – den zweiten Seed und einen der Favoriten im Osten.

Symbolisches Gewicht erhielt das Ereignis durch die Fan-Invasion aus New York. Joel Embiid hatte die Philadelphia-Fans vor dem Spiel aufgefordert, keine Tickets an gegnerische Fans zu verkaufen, aber sein Appell blieb unbeachtet. Die Ränge des Wells Fargo Centers waren in Blau und Orange getaucht, und „Deuce“-Sprechchöre übertönten die Versuche der einheimischen Fans, ihr Team zu unterstützen.

McBride sagte nach dem Spiel über die Fans: „Ich habe so etwas noch nie gesehen. Es gibt uns wirklich Energie. Wenn Spieler in ein Tief geraten, reißen die Fans uns sofort wieder hoch.“

Ausblick / Vorschau auf das nächste Spiel

Im Finale der Eastern Conference treffen die New York Knicks auf den Gewinner der Serie zwischen den Detroit Pistons (1) und den Cleveland Cavaliers (4), in der die Pistons mit 2:1 führen.

Das genaue Startdatum des Eastern Conference Finals steht noch nicht fest – der Spielplan wird nach Abschluss aller Zweitrundenserien bekannt gegeben. Es kann jedoch bereits angenommen werden, dass die Knicks Heimvorteil haben, wenn sie auf Cleveland treffen (als höherer Seed), und die Serie auswärts beginnen, wenn der Gegner Detroit ist (der Top-Seed).

Jalen Brunson bleibt trotz der Euphorie des Kantersiegs sachlich: „Ein Spiel nach dem anderen. Ich denke, wir haben noch viel zu tun, und unser Fokus muss besser werden.“

Deuce McBride war noch konkreter: „Unsere Erwartungen sind eine Meisterschaft, nichts Geringeres. Diese Serie ist vorbei – genießt es. Aber wir haben noch einen langen Weg vor uns.“

Die Hauptfrage vor dem Eastern Conference Finale ist der Status von OG Anunoby, der die letzten beiden Spiele mit einer Oberschenkelzerrung verpasste. Seine Rückkehr könnte der ohnehin schon starken Knicks-Rotation einen zusätzlichen Schub verleihen. Das Spiel gegen Philadelphia zeigte jedoch, dass New Yorks Bankspieler tief genug sind, um Ausfälle selbst in hochintensiven Playoff-Spielen zu kompensieren.

Die erzielten 144 Punkte stellten einen Knicks-Playoff-Rekord auf – das Team geht mit höchster offensiver Effizienz in die Conference Finals. Es bleibt abzuwarten, ob jemand im Osten diesen Güterzug aufhalten kann, der auf die Meisterschaft zurast.

— Editorial Team

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