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Forest vs. Porto Europa-League-Viertelfinale-Vorschau

Nottingham Forest trifft auf FC Porto in den Europa-League-Viertelfinals und entfacht erneut ihre Rivalität aus der Gruppenphase im Oktober. Unter Vitor Pereira – einem ehemaligen Porto-Trainer – trägt das Team Schwung aus einem 3:0-Sieg bei Tottenham und zielt auf sein erstes europäisches Halbfinale seit den 1990er Jahren ab.

Kann Forest Porto erneut in der Europa League ausschalten?
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Pereiras Forest blickt dem Rematch gegen Porto mit Schwung und Europa-Träumen entgegen

Nottingham Forest reist mit etwas zu beweisen zurück nach Portugal. Nach ihrem überraschenden 2:0-Sieg gegen Porto in der Gruppenphase im vergangenen Oktober steht nun dasselbe Team in den Viertelfinals der Europa League gegenüber – diesmal unter Trainer Vitor Pereira, der 2012 und 2013 nacheinander zwei Primeira-Liga-Titel mit Porto geholt hat.

Die Stimmung im Verein hat sich seit den chaotischen Anfangstagen der Saison dramatisch gewandelt. Sean Dyches kurze 114-tägige Amtszeit umfasste diesen denkwürdigen Triumph in Portugal sowie Siege gegen Liverpool und Tottenham, endete aber ohne dauerhafte Stabilität. Nun unter Pereira spürt Forest echten Aufwind – besonders nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg bei Spurs kurz vor der Länderspielpause.

Eine andere Art von Herausforderung

Porto ist nicht mehr dasselbe Team, das Forest vor Monaten besiegt hat. Sie haben in der gesamten Saison nur viermal verloren – und einer davon war gegen Forest. Dennoch führt dieses Team die portugiesische Liga an und bringt reichlich Erfahrung aus tiefen europäischen Läufen mit. Für Forest ist es das erste kontinentale Viertelfinale seit 1996, als sie im UEFA-Pokal von Bayern München vernichtend geschlagen wurden.

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Kapitän Ryan Yates fasste die Einstellung des Kaders zusammen: „Wir träumen, wie von Anfang an in diesem Wettbewerb.“ Er betonte, wie anders sich die Europa League im Vergleich zum Premier-League-Alltag anfühlt – unvorhersehbarer, elektrisierender.

Pereiras Weg bis hierher war nicht einfach. Er hat knifflige K.o.-Runden gegen Fenerbahce und Midtjylland gemeistert, Taktiken angepasst und klug rotiert. Doch Porto wird alles auf die Probe stellen – sein taktisches Geschick, seine emotionale Verbindung zum Verein, den er einst beherrschte, und seine Fähigkeit, ein englisches Team fern der Heimat zu motivieren.

Was hat sich seit Oktober verändert?

Im Oktober hat Forest Porto mit direktem Spiel und defensiver Disziplin überrumpelt. Diesmal sind die Erwartungen höher – und damit auch der Druck. Wichtige Entwicklungen seither:

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  • Trainerkontinuität: Im Gegensatz zum Postecoglou-Dyche-Karussell hatte Pereira Zeit, seine Ideen zu verankern.
  • Formschub: Der 3:0-Sieg bei Tottenham war mehr als ein Ergebnis – er zeigte Zusammenhalt im Mittelfeld und Selbstvertrauen im Angriff.
  • Europäischer Rhythmus: Forest haben in diesem Jahr sechs Europa-League-K.o.-Spiele absolviert; sie sind keine Touristen mehr.
  • Heimvorteil (sozusagen): Zwar ist das Hinspiel in Porto, doch Forest wissen, dass sie dort gewinnen können – sie haben es schon getan.

Warum dieses Duell mehr als eine Nacht bedeutet

Ein Sieg würde Forest nicht nur ins Halbfinale bringen – er würde ihren Status als Verein mit nachhaltiger europäischer Relevanz zementieren. Für Pereira ist es persönlich. Seinen Ex-Klub auf solch einer Bühne zu schlagen, wäre poetisch, besonders nach Jahren abseits der Elite.

Die Fans wagen wieder zu träumen. Nicht nur vom Überleben in der Premier League, sondern davon, zu den Stammgästen in den späteren Runden Europas zu werden. Das beginnt am Donnerstagabend im Estádio do Dragão.

Wichtige Punkte

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  • Nottingham Forest trifft auf Porto in den Viertelfinals der Europa League – ein Rematch ihres Oktober-Gruppensieg.
  • Trainer Vitor Pereira, einstiger Porto-Coach, bringt taktische Vertrautheit und wachsende Kaderstabilität mit.
  • Forests 3:0 bei Tottenham vor der Pause zeigt steigendes Selbstvertrauen und Zusammenhalt.
  • Es ist Forests erstes europäisches Viertelfinale seit 1996 – enorme Bedeutung für die Clubidentität.
  • Kapitän Ryan Yates sagt, der Kader „träumt“, ist sich aber der Qualität von Porto bewusst.

Die Hürde ist hoch, doch Forest stolpern nicht blind ins Ungewisse. Sie haben Porto schon einmal besiegt. Sie haben Trainerchaos überstanden. Und nun, unter einem Coach, der genau weiß, was es braucht, um in Portugal zu siegen, glauben sie fest daran, es wieder zu schaffen.

— Editorial Team

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