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Al Ahli AFC Champions League Comeback-Sieg gegen Johor Darul Ta'zim

Al Ahli sicherte sich einen dramatischen 2:1-Sieg über Johor Darul Ta'zim in den Viertelfinals der AFC Champions League Elite, trotz eines frühen Eigentors und einer Roten Karte. Tore von Franck Kessie und Galeno rundeten das Comeback ab und führten zu einem Halbfinale gegen Vissel Kobe. Der Sieg hält ihren Anspruch auf aufeinanderfolgende asiatische Titel am Leben.

Wie Al Ahli's Comeback mit 10 Mann ihren Traum vom asiatischen Titel am Leben erhielt
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# Dramatisches Comeback von Al Ahli hält AFC-Champions-League-Traum am Leben

Al Ahli gelang ein bemerkenswertes Comeback im Viertelfinale der AFC Champions League Elite, bei dem sie einen Rückstand und eine Rote Karte überwanden, um die Titelverteidigung am Laufen zu halten. Der saudische Vertreter besiegte Johor Darul Ta'zim mit 2:1 in einem nervenaufreibenden Duell, das ihren Kampfgeist und ihre Widerstandskraft unter Beweis stellte. Dieser Sieg sorgt für ein entscheidendes Halbfinale gegen die japanischen Giganten Vissel Kobe.

Der katastrophale Auftakt

Das Spiel begann für die Titelverteidiger entsetzlich. In der 19. Minute prallte ein blockversuchter Flankenball von Verteidiger Ali Majrashi unglücklich ins eigene Netz und brachte Al Ahli in Rückstand. Die Lage verschärfte sich dramatisch acht Minuten vor der Pause. Majrashi sah eine direkte Rote Karte für einen gefährlich hohen Zweikampf, sodass sein Team den Rest der Partie mit nur zehn Mann ausharren musste. Mit einem Tor Rückstand und numerischer Unterlegenheit schienen Al Ahli's Chancen auf den Weiterflug stark geschrumpft.

Der Kampf zurück und Schlüsselmomente

Trotz der ausweglos erscheinenden Situation gab Al Ahli nicht auf. Die Antwort war schnell und entschlossen:

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  • Erster Ausgleicher: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit stieg Franck Kessie hoch, um eine präzise Flanke des Flügelspielers Galeno per Kopf zum 1:1 zu machen und so kurz vor der Pause die Moral wiederherzustellen.
  • Der Siegtreffer: Das Comeback war neun Minuten nach Wiederanpfiff komplett. Galeno, der Vorlagengeber beim ersten Tor, wurde zum Helden, als er aus dem Strafraumrand einen Donnerer ins Netz von Johor Darul Ta'zim jagte.

Diese beiden Momente drehten die Partie komplett um und verwandelten Verzweiflung in eine dominante Führung.

Reaktionen von Trainer und Spielern

Trainer Mattias Jaissle räumte die Schwierigkeit des Spiels ein und lobte die Mentalität seiner Mannschaft. „Wir haben es trotz eines knappen und harten Spiels in die nächste Runde geschafft“, sagte er. „Nach einer Roten Karte ist es nie einfach, aber die Spieler zeigten große Disziplin, und die Fans gaben uns den extra Schub.“ Er wies auch auf taktische Herausforderungen hin und betonte, dass das Team gegen defensive Blöcke geduldiger sein müsse.

Torschütze Franck Kessie teilte die Einschätzung eines hart erkämpften Siegs. „Das Spiel war sehr schwer, aber trotzdem haben wir unsere beste Leistung gezeigt“, kommentierte er. „Wir haben bis zum Schluss gekämpft, um das Ergebnis zu holen, das wir wollten. Nach der Roten Karte mussten wir uns konzentrieren und uns an die Anweisungen des Trainers erinnern. Wir haben unseren Charakter bewiesen.“

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Gemischte Erfolge der saudischen Teams

Während Al Ahli's Sieg die saudische Präsenz im Wettbewerb sicherte, platzten später am selben Abend die Hoffnungen auf ein rein saudisches Finale. Die heimischen Meister Al Ittihad, ebenfalls zweimaliger Sieger des Wettbewerbs, schieden im Viertelfinale aus. Sie unterlagen zu Hause mit 0:1 gegen Japans FC Machida Zelvia, wobei ein Abpraller von Tete Yengi den Unterschied machte. Damit bleibt Al Ahli als einziges Team der Roshn Saudi League, das die Hoffnungen des Kontinents trägt.

Wichtige Erkenntnisse

  • Widerstandskraft unter Druck: Al Ahli zeigte außergewöhnliche mentale Stärke, um nach einem Gegentor und einer Roten Karte zu siegen.
  • Galenos Doppelleistung: Der Flügelspieler war entscheidend, erst mit der Vorlage für Kessies Ausgleich und dann mit einem spektakulären Siegtor.
  • Halbfinal-Paarung: Der Sieg richtet ein hochspannendes Halbfinale gegen Vissel Kobe am Montag ein, mit einem Finale-Ticket als Preis.
  • Einzige saudische Hoffnung: Al Ittihads Ausscheiden macht Al Ahli zum letzten verbliebenen saudischen Klub in der AFC Champions League Elite.
  • Taktische Anpassung: Das Spiel unterstrich die Herausforderung, tiefe Abwehrreihen zu knacken – ein Punkt, den der Trainer für zukünftige Verbesserungen notierte.

Al Ahli's Weg geht weiter, wobei das nächste Duell gegen Vissel Kobe entscheidet, ob sie ins Finale einziehen und einen historischen Titel-Hattrick in Asien anstreben können.

— Editorial Team

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