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Salah-Sündenbock-Vorwürfe tauchen wieder auf, während Liverpool-Aus naht

Ein ägyptischer Journalist hat Liverpool-Trainer Arne Slot dafür kritisiert, Mohamed Salah im Champions-League-Viertelfinale gegen PSG auf die Bank zu setzen, und es als ungerechtes Sündenbock-Machen bezeichnet. Salah wird diesen Sommer Liverpool verlassen, sein nächstes Ziel ist noch unbestimmt.

Neue Kritik am Umgang mit Salah bei Liverpool
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# Kontroverse um Salahs Behandlung unter Slot flammt auf, während Ausstieg naht

Ein prominenter ägyptischer Journalist hat die Kritik am Liverpool-Trainer Arne Slot wegen der Behandlung von Mohamed Salah in dessen voraussichtlich letzter Saison auf Anfield wieder angeheizt. Da Salahs Abgang vom Verein diesen Sommer bereits bestätigt ist, sorgen Spannungen um seine reduzierte Rolle – insbesondere in Schlüsselspielen wie dem kürzlichen Champions-League-Viertelfinale gegen PSG – für scharfe Kommentare von Medienfiguren aus dem Umfeld des Spielers.

Wachsende Frustration über Salahs Rolle

Magdy Salama, Reporter bei El Balad und Al Qahera News, warf Liverpools Management vor, Salah zu Unrecht für die inkonsistenten Leistungen des Teams in dieser Saison verantwortlich zu machen. Er argumentierte, dass die häufigen Bankdrücker-Einsätze des Stürmers, einschließlich des Auslassens aus der Startelf im Hinspiel gegen Paris Saint-Germain, ein Fehlurteil und keine Leistungsprobleme widerspiegelten.

Salama verwies auf umfassendere Mannschaftsprobleme als eigentliche Ursache für Liverpools Schwierigkeiten: die Abgänge von Trent Alexander-Arnold und Luis Diaz sowie ein allgemeiner Einbruch in der Mittelfeldform. Aus seiner Sicht war es ein taktischer Fehltritt, Salah – einen bewährten Spielentscheider in Hochspielen – auf die Bank zu schicken, was direkt zu Liverpools enttäuschenden 2:0-Niederlage beitrug, in der sie keinen einzigen Schuss aufs Tor brachten.

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Er betonte, dass Fans in England und Ägypten Salah aufgrund seiner Erfolgsbilanz in europäischen K.o.-Runden in der Startelf erwartet hätten. Stattdessen wurde Slots Entscheidung als „Sturheit“ dargestellt, die das Team teuer zu stehen gekommen sei.

Salahs letzte Monate und Zukunftspläne

Trotz der Reibereien soll im Dezember ein informelles Waffenstillstandsabkommen zwischen Salah, Slot und Liverpools Führungsebene getroffen worden sein. Nachdem er den Verein öffentlich dafür kritisiert hatte, ihn zum „Sündenbock“ zu machen, saß Salah kurzzeitig wieder auf der Bank, bevor er gegen Brighton zurückkehrte. Seitdem erhält er konstantere Einsatzzeiten – allerdings nicht immer von Anfang an.

Was die Zukunft angeht, sagt Salama, dass Salah noch kein Ziel festgelegt hat, aber dazu tendiert, in Europa zu bleiben. Potenzielle Interessenten in Spanien, Frankreich oder Italien sind weiter im Rennen, ebenso lukrative Angebote aus Saudi-Arabien und der Major League Soccer. Eine Entscheidung wird vor der bevorstehenden Weltmeisterschaft erwartet.

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Salah selbst hat sich lautstark über eine Unterschätzung beschwert. In früheren Äußerungen dieser Saison äußerte er Frustration über wiederholte Bankplätze trotz seiner Beiträge: „Ich habe so viel für diesen Verein getan … Auf der Bank zu sitzen – ich weiß nicht, warum. Ich habe das Gefühl, dass der Verein mich vor den Bus wirft.“

Hintergrund des Konflikts

Es ist wichtig zu betonen, dass Salahs Situation nicht nur mit Form zu tun hat – sie hängt mit Liverpools Übergangsphase zusammen. Der Verein durchläuft erhebliche Kaderveränderungen, mit neuen Zugängen im Visier und mehreren Schlüsselfiguren im Abgang. Slot steht in seiner ersten vollen Saison als Trainer unter Druck, wieder aufzubauen und gleichzeitig Ikonen wie Salah zu managen.

Das PSG-Spiel unterstrich diese Spannungen. Ohne Salah von Beginn fehlte Liverpool Kreativität und Biss im offensiven Drittel. Analysten stellten fest, dass das Team zerfahren wirkte, besonders im Angriff, was die Argumente stützt, dass seine Auslassung ein entscheidender Faktor für die Niederlage war.

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Dennoch argumentieren einige Fans, dass Rotation in einem überfüllten Spielplan notwendig ist und Salahs Alter (33 im Sommer 2026) eine vorsichtige Nutzung rechtfertigt. Kritiker entgegnen jedoch, dass große Spiele die besten verfügbaren Spieler erfordern – und Salah zählt zu Liverpools entscheidungsstärksten Talenten.

Wichtige Erkenntnisse

  • Mohamed Salah verlässt Liverpool am Ende der Saison 2025/26, sein zukünftiges Ziel ist noch unklar.
  • Der ägyptische Journalist Magdy Salama wirft Salah vor, zu Unrecht für Liverpools schwache Ergebnisse verantwortlich gemacht und im Champions-League-Spiel gegen PSG falsch auf die Bank gesetzt worden zu sein.
  • Das Fehlen von Schlüsselfiguren wie Alexander-Arnold und Diaz sowie Mittelfeldprobleme werden als wahre Gründe für Liverpools Inkonstanz genannt.
  • Trotz öffentlicher Reibereien im Dezember ermöglichte ein vorübergehender Frieden Salahs Rückkehr in den Kader – seine Rolle bleibt jedoch uneinheitlich.
  • Salah prüft Angebote aus Top-Europaligen, könnte aber auch nach Saudi-Arabien oder in die USA wechseln; eine Entscheidung fällt vor der WM.

Während diese Geschichte um zwischenmenschliche Dynamiken und Vermächtnis kreist, spiegelt sie auch Liverpools umfassenderen Identitätswandel unter Slot wider. Wie der Verein abgehende Stars wie Salah behandelt, wird seinen Ruf bei Fans und Spielern prägen.

— Editorial Team

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