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Messis spätes Siegtor rettet Miami | MLS-Samstagsrunde

Inter Miami sichert sich einen 3-2-Sieg gegen Colorado Rapids dank eines Doppelpacks von Lionel Messi, überwindet verspielte Führung und eine Rote Karte vor Rekordpublikum in Denver. MLS-Samstag bot auch Peter Musas fortgesetzte Torschützenserie, eine dominante Leistung der Seattle Sounders und mehrere späte entscheidende Tore in der Liga.

Messi wieder entscheidend: Miami gewinnt 3-2 im Thriller vor Rekordpublikum
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# Messi rettet Miami in Denver: MLS-Samstag sorgt für spätes Drama

Der MLS-Samstagabend war genau das Chaos, das man erwartet, wenn die Hälfte der Liga gleichzeitig startet. Der große Fokus lag natürlich auf Denver, wo Inter Miami vor riesigem Publikum die Post-Mascherano-Ära einläutete. Was nach einem sicheren Auswärtssieg aussah, drohte fast zu einer kompletten Katastrophe zu werden, doch Lionel Messi tat, was er immer tut, und zerrte sein Team über die Ziellinie. In der restlichen Liga gab es wilde Aufholjagden, direkte Rote und einige Spieler, die frühzeitig im Torjäger-Rennen auf sich aufmerksam machten. Schauen wir uns an, was wirklich passiert ist und warum es wichtig ist.

Miami übersteht Denver-Schreckmoment

Fangen wir mit dem Topspiel an. Über 75.000 Fans quetschten sich ins Empower Field at Mile High und sorgten für die zweithöchste Zuschauerzahl in der MLS-Geschichte. Die Atmosphäre war elektrisch, und Miami startete scharf genug. Nach einem Abwehrfehler gab es einen Elfmeter, den Messi cool verwandelte, und Germán Berterame machte kurz vor der Pause per gut getroffenen Abschluss aus einer Flanke von Mateo Silvetti auf 2:0. Da schien alles erledigt. Dann wurde es schnell kompliziert.

Colorado wachte in der zweiten Halbzeit auf und merkte, dass Miamis Abwehr bei Kontern anfällig war. Sie erwischten die Gäste zweimal in der Umstellung. Rafael Navarro machte mit einem kühlen Abschluss einen raus, und der Einwechselspieler Darren Yapi glich nach einem langen Ball, der die Abwehr teilte, aus. Für die Gäste wurde es noch schlimmer: Yannick Bright sah die direkte Rote, Miami spielte zu elft weiter, das Spiel war offen und der Schwung bei den Rapids. Die meisten Teams wären da eingeknickt. Stattdessen zog Messi von rechts rein, fand seine vertraute Lücke und curlte einen typischen Siegtorschuss ins Eck. 3:2-Endstand. Es war nicht schön, aber drei Punkte auswärts unter neuem Trainer zu holen, besonders nach verspieltem Vorsprung und einem Mann weniger, ist ein riesiger psychologischer Schub.

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Musa bleibt glühend heiß, Seattle cruist durch

Der Rest des Samstagsprogramms war genauso turbulent. FC Cincinnati drehte wild gegen Dallas und holte einen 3:1-Rückstand auf. Evander brachte sie zurück ins Spiel, und ein spätes Eigentor von Djé D'Avilla sicherte den Punkt für die Hausherren. Bei Dallas ist Peter Musa derzeit absolut in Bestform. Er traf zweimal gegen St. Louis, nutzte erst einen miserablen Rückpass von Maya Yoshida und machte später noch eins drauf. Das sind neun Ligator in acht Spielen, was ihn voll in die Torjäger-Diskussion bringt. Die Abwehrreihen haben seine Laufwege noch nicht gecheckt, und er bestraft jeden Fehler.

Im Westen machten die Seattle Sounders kurzen Prozess. Albert Rusnák dirigierte das Mittelfeld, lieferte zwei Eckballvorlagen für Cristian Roldan und verwandelte selbst einen Elfmeter. Osaze De Rosario machte spät noch das 4:0 perfekt. Seattles Standards sind unglaublich eingeübt, und Rusnáks Flanken bereiten echte Probleme. In New England feierte Carles Gil seinen 200. Einsatz für den Club mit einem späten Siegtor gegen Columbus und knackte die 50-Tore-Marke für die Revolution. Chicago Fire hielt die Form, Hugo Cuypers erzielte einen Doppelpack, Philip Zinckernagel traf per Elfmeter für einen sicheren Sieg. Houston Dynamo bezwang Orlando knapp dank eines Rebound-Tors von Héctor Herrera, während Nashville Atlanta per Konter besiegte.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Messis spätes Siegtor rettete Miami vor dem Platzen eines 2:0-Vorsprungs bei Spiel zu elft und zeigte, dass sie auch unschön gewinnen können.
  • Denver lockte 75.824 Fans an – die zweithöchste Zuschauerzahl in der MLS-Geschichte und Beweis für die Anziehungskraft der Liga.
  • Peter Musa hat nach seinem Doppelpack neun Tore in acht Spielen und ist früher Torjäger-Favorit.
  • Seattles 4:0-Sieg hob Albert Rusnáks Spielmachen und Cristian Roldans Kopfballstärke bei Standards hervor.
  • Spät Tore entschieden mehrere Spiele, darunter Carles Gils Meilensteintor für New England und Cincinnatis Comeback-Punkt.

Was das für die Zukunft bedeutet

Es ist erst Spieltag 8, aber die Tabelle formt sich schon. Miami zeigte, dass sie auch gewinnen können, wenn der Plan scheitert – ein gutes Zeichen für die neue Konstellation. Man spielt nicht immer gut, aber ein Spieler, der Chancen aus dem Nichts zaubert, verändert die Defensivplanung der Gegner. Musas Torserie müssen Abwehrreihen schnell knacken, sonst wird Dallas den ganzen Frühling ein Albtraumgegner. Seattles Offensivzusammenspiel wirkt gefährlich, besonders wenn sie Ecken so ausnutzen. Die Saison ist lang, aber der Samstag bewies: Es gibt null Raum, auch nur zehn Minuten abzuschalten. Wenn doch, fliegt ein Tor rein. Mal sehen, ob diese Trends halten, wenn der Spielplan enger wird.

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— Editorial Team

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