# Real-Madrid-Verteidiger fällt nach Krankenhausbesuch gegen Alavés aus
Real Madrid muss auf Raúl Asencio im nächsten La-Liga-Spiel gegen Deportivo Alavés verzichten, und das liegt weder an einer Verletzung noch an einer taktischen Entscheidung. Der junge Innenverteidiger quält sich mit einer heftigen Gastroenteritis herum, die so ernst war, dass er am Wochenende ins Krankenhaus musste.
Was wirklich passiert ist
Asencio war bereits aus dem Kader gestrichen, der nach Deutschland zur Champions-League-Partie gegen Bayern Munich gereist ist. Damals hieß es nur lapidar „Krankheit“, doch nun sind Details durchgesickert, die zeigen, wie hart es ihn erwischt hat. Berichten zufolge war er am Samstag im Krankenhaus, damit die Ärzte den genauen Virus hinter seinen Symptomen identifizieren konnten. Die Infektion hat seinen Körper extrem geschwächt – er soll in nur zwei Wochen rund sechs Kilo abgenommen haben. Solch ein rapider Gewichtsverlust raubt einem Spieler komplett die Matchpraxis und Ausdauer, weshalb sein Ausfall für das Spiel am Dienstag die einzig logische Entscheidung war. Man hetzt niemanden so schnell zurück, wenn der Körper derart gelitten hat.
Auswirkungen auf die Real-Madrid-Defensive
Ein Verteidiger fällt kurz vor einem Ligaspiel aus – normalerweise ein Grund zur Sorge, doch bei Real Madrid ist die Lage unkompliziert. Asencio hat sich zwar in den ersten-Kader-Kreis hineingespielt, ist aber kein unumstrittener Stammspieler hinten. Carlo Ancelotti hat genügend erfahrene Alternativen, um die Lücke zu schließen. Hier greift die übliche Rotationspolitik. Spieler wie Antonio Rüdiger, Éder Militão oder David Alaba werden die zentrale Abwehr wahrscheinlich übernehmen, je nachdem, wer Pause braucht und wer voll einsatzbereit ist. Das Trainerteam wird das Alavés-Spiel nutzen, um die Minuten in der Defensive zu managen, besonders bei dem engen Spielplan bis Saisonende.
Taktisch ändert sich für Madrid nichts Wesentliches. Alavés wird tief stehen und auf Konter lauern, was bedeutet, dass Real Madrid den Ballbesitz dominieren wird, egal welche Innenverteidiger-Duo startet. Der Fokus liegt eher darauf, wie die Außenverteidiger nach vorne gehen und ob das Mittelfeld einen kompakten Tiefblock aufbricht. Asencios Ausfall bedeutet nur ein Rotationsteil weniger, aber keine Notfallumstellungen für Ancelotti.
Auf was man beim Alavés-Spiel achten sollte
Auch ohne Asencio wirkt die Startelf auf dem Papier dank der Breite immer noch extrem stark. Wichtig zu beobachten: Wie die Defensive mit Übergängen klarkommt. Alavés lebt von schnellen Kontern und Standards, daher ist die Absprache zwischen Innenverteidigern und defensivem Mittelfeldspieler entscheidend. Wenn Madrid das Tempo kontrolliert und keine schlampigen Ballverluste in der eigenen Hälfte macht, läuft das Spiel genau wie erwartet ab. Das medizinische Team konzentriert sich nun darauf, Asencio wieder aufzupeppen, seine Kräfte aufzubauen und ihn langsam ins Training zurückzuführen. Solche Virusinfektionen können sich hinziehen, wenn man hetzt, daher hat Geduld oberste Priorität.
Die wichtigsten Punkte
- Raúl Asencio fällt offiziell für das Alavés-Spiel aus, nachdem er wegen schwerer Gastroenteritis im Krankenhaus war.
- Er hat in den letzten zwei Wochen rund sechs Kilogramm verloren, was ein schnelles Comeback unmöglich macht.
- Real Madrids defensive Breite sorgt dafür, dass der Ausfall Ancelottis Taktik nicht stört.
- Erwartete Standardrotation in der Innenverteidigung mit erfahrenen Stammspielern.
- Der Verein setzt auf eine schrittweise Genesung, um Rückschläge vor Saisonende zu vermeiden.
Real-Madrid-Fans sollten sich keine großen Sorgen machen. Solche Krankheiten sind brutal, aber vorübergehend, und der Kader ist darauf ausgelegt, solche Kurzzeit-Ausfälle ohne Punktverluste wegzustecken. Asencio bekommt die Zeit, die er braucht, um fit zu werden, und das Team setzt seinen üblichen Plan gegen Alavés um.
— Editorial Team