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Atalantas Remis gegen Roma & Fokus auf Coppa-Italia-Halbfinale

Raffaele Palladino blickt auf Atalantas 1:1-Remis gegen Roma zurück, spricht über zentrale Verletzungsbedenken und taktische Rotationen. Der Trainer bestätigt, dass das Rückspiel des Coppa-Italia-Halbfinals gegen Lazio nun der primäre Fokus des Klubs für die europäische Qualifikation ist.

Palladino zum Remis gegen Roma und Atalantas Pokal-Entscheider
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# Palladinos Einschätzung zum Roma-Remis und Atalantas Pokal-Entscheider

Seien wir ehrlich, das 1:1 zwischen Roma und Atalanta war genau das Spiel, das man am Wochenende gucken will. Raffaele Palladino hat es nicht beschönigt oder afterwards Spielchen gespielt. Er sagte einfach, er habe es wirklich genossen. Beide Teams sind voll rangegangen, Chancen flogen nur so herum, und am Ende fühlte sich ein Punkt pro Team genau richtig an. Nikola Krstovic erzielte die Führung mit seinem ersten echten Schuss, aber Mario Hermoso glich kurz vor der Pause mit einem ziemlich spektakulären Volley aus. Hermoso verfehlte sogar fast das zweite Tor an der Latte. Marco Carnesecchi musste ein paar starke Paraden abliefern, um Atalanta im Spiel zu halten – deswegen ging er als Spieler des Spiels vom Platz.

Der verborgene Preis eines hart erkämpften Punkts

Hier wird es für Atalanta ein bisschen knifflig. Oberflächlich betrachtet ist der siebte Platz und der Abstand von vier Punkten zu Roma kein Desaster. Aber die körperliche Belastung war offensichtlich. Palladino machte in der Halbzeit drei Wechsel, von denen zwei durch Blessuren erzwungen waren statt taktisch. Giorgio Scalvini kassierte einen Hüftschuss und konnte das Tempo nicht mehr mitgehen. Sead Kolasinac spürte einen leichten Muskelreiz. Sogar Charles De Ketelaere war nicht er selbst, noch dabei, eine Grippe abzuschütteln, die seine übliche Energie geraubt hatte.

Der Trainer hat nicht gezögert, sie rauszunehmen. Er gab offen zu, dass er mit niemandes Fitness pokern würde, wenn ein viel größeres Spiel bevorsteht. Kluger Schachzug, aber es hinterlässt ein paar Fragezeichen über die Abwehrformation für die nächsten Tage. Sie brauchen Untersuchungen und Regenerationssessions, um zu sehen, wer wirklich einsatzbereit ist. Kleine Blessuren in einem engen Spielplan zu managen ist immer ein Kopfschmerz, aber einen Stammspieler für einen Ligapunkt zu riskieren, während die europäischen Chancen in der Liga schwinden, wäre fahrlässig gewesen.

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Alles deutet auf Mittwoch hin

Tun wir nicht so, als würde die Tabelle Atalanta gerade einen Gefallen tun. Ein Champions-League-Platz über die Serie A zu jagen, sieht nach einem harten Brocken aus. Deshalb ist die Coppa Italia für sie nicht mehr nur ein Turnier unter vielen. Sie ist quasi ihr Lebensretter für die Saison. Sie empfangen Lazio am Mittwoch im Rückspiel des Halbfinals, und mit 2:2 aus dem Hinspiel ist es ein echtes Münzwurf-Spiel. Palladino hat keine Worte verschwendet und es als das wichtigste Match der Saison bisher bezeichnet.

Die Sturm-Besetzung gibt ihnen auch Flexibilität. Krstovic bekam statt Gianluca Scamacca gegen Roma den Vorzug und lieferte ein Tor ab, aber der Trainer machte klar, dass er beiden vertraut. Krstovic bringt Tempo und Läufe in die Tiefe, Scamacca ist besser im Absacken und Spielaufbau. Ob sie zusammen auf dem Platz funktionieren, ist eine Sommer-Frage, aber vorerst ist es ein Luxus, zwei verschiedene Typen gegen Lazio einsetzen zu können. Taktische Vielseitigkeit zählt in K.o.-Spielen, und Atalanta hat Optionen, um das Spielrhythmus zu ändern, falls es stockt.

Wichtige Erkenntnisse

  • Das 1:1 in Rom war ein faires Ergebnis, beide Teams schufen klare Chancen und spielten mit hoher Intensität.
  • Atalantas Abwehrstabilität hat gelitten, Scalvini und Kolasinac holten sich Verletzungen, die frühe Wechsel erzwangen.
  • Die europäische Qualifikation über die Liga rückt in weite Ferne, weshalb das Coppa-Italia-Halbfinal-Rückspiel gegen Lazio absolute Priorität hat.
  • Palladinos Sturmläufer-Rotation hat wie geplant funktioniert und zeigt, dass Krstovic und Scamacca völlig unterschiedliche taktische Optionen bieten.
  • Kader-Management wird ihre Woche prägen, während das medizinische Team gegen die Uhr die Kleinigkeiten vor Mittwochs Duell klären muss.

Am Ende des Tages tut ein verlorener Ligapunkt ein bisschen weh, aber es ist ein kalkulierter Deal. Palladino weiß genau, wo die Saison seiner Mannschaft gemacht oder verspielt wird. Wenn die medizinischen Berichte sauber ausfallen und der Kader schnell fit wird, haben sie echte Chancen auf ein Pokalfinal-Ticket. Wenn die Halbzeit-Blessuren zu Ausfällen werden, wird Mittwoch umso kniffliger. Auf jeden Fall hat sich der Fokus komplett verschoben. Die Liga kann warten. Der Pokal zählt jetzt allein.

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— Editorial Team

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