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Liverpool ohne Treffer gegen PSG im Champions-League-Aus

Liverpool scheidet aus der Champions League aus, nachdem es in zwei Spielen gegen Paris Saint-Germain torlos blieb. Trotz verbesserter Leistung auf Anfield erwiesen sich Verletzungen bei wichtigen Sommerneuzugängen und mangelnde Torgefahr als entscheidend. Die Qualifikation für die Top 4 in der Premier League ist nun Arne Slots unmittelbare Priorität.

Warum Liverpools Angriff gegen PSG verstummte
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# Liverpools Offensive verstummt beim Champions-League-Aus

Liverpool gab alles gegen Paris Saint-Germain in Anfield, fand aber wieder nicht den Weg zum Tor. Nach einem torlosen Remis in Paris und einem weiteren Fehlschlag vor heimischem Publikum schied Arne Slots Team aus der Champions League aus, ohne in 180 Minuten ein einziges Tor erzielt zu haben. Es mangelte nicht am Einsatz: Sie schufen Chancen, pressten im zweiten Durchgang intensiv und hatten sogar einen Elfmeter, der per VAR aufgehoben wurde. Doch als Ousmane Dembélé einen präzisen Abschluss an Giorgi Mamardashvili vorbeijagte, war das Duell so gut wie entschieden.

Eine frustrierende Nacht trotz klarer Verbesserung

Im Vergleich zur flachen Leistung letzte Woche im Parc des Princes wirkten die Reds schärfer, aggressiver und viel mehr nach ihrem alten Ich. Die Energie war da, die Übergänge schneller, und das Publikum tobte bei jedem Vorstoß. Trotz Phasen der Dominanz konnten sie jedoch keinen Druck in Tore ummünzen. Matvei Safonov, der PSG-Torwart, wurde erst spät ernsthaft gefordert – und selbst dann fehlte Liverpools Flanken in die Box die Präzision, die auf diesem Niveau gefragt ist.

Der Wendepunkt war wohl der nicht gegebene Elfmeter. Hätte er gezählt, wäre Anfield explodiert, der Schwung gekippt und das PSG unter Druck vielleicht gebrochen. Stattdessen blieben die Gäste gelassen, überstanden den Sturm und konterten tödlich durch Dembélés individuelles Glanzlicht.

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Angriffs-Trio durch Verletzungen und Rhythmusprobleme entzaubert

Eines der großen Gesprächsthemen war Liverpools sehnsüchtig erwartetes Frontdrei: Alexander Isak, Hugo Ekitike und Florian Wirtz – alle Sommerneuzugänge, um die Offensive aufzupeppen. Es war erst ihr zweiter gemeinsamer Start, und er hielt weniger als 45 Minuten. Ekitike humpelte vor der Pause ab, Isak – gerade von seiner eigenen Verletzungspause zurück – wurde in der Kabine gewechselt, sodass nur Wirtz allein vorne überlebte.

Diese Unterbrechung zerstörte jede Chance, Chemie aufzubauen oder Druck aufrechtzuerhalten. Ohne feste Sturmduo oder zuverlässigen Ball in den Strafraum verfiel Liverpool auf hoffnungsvolle Flanken und Fernschüsse. Slot kann nicht alles allein geschuldet bekommen – er bastelt an einem Kader, der sich noch an große Personalwechsel gewöhnen muss –, doch der fehlende Biss in entscheidenden Momenten bleibt ein eklatantes Problem.

Was kommt als Nächstes für Liverpool?

Mit dem Champions-League-Traum ausgeträumt richten sich alle Blicke auf die Premier League. Die Qualifikation für die nächste Saison ist keine Option mehr, sondern Pflicht. Ein Top-4-Platz ist nicht nur Ziel – er ist das absolute Minimum nach den massiven Investitionen ins Team.

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Slot muss die Trockenphase schnell beenden. Über zwei Spiele gegen Topgegner null Tore zu machen, ist nicht nur Pech – das ist alarmierend. Ob taktische Anpassungen, mehr Zeit für die neuen Stürmer zum Zusammenspielen oder einfach schärfere Entscheidungen im letzten Drittel: Etwas muss sich ändern.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Liverpool blieb in beiden Spielen gegen PSG torlos und schied in der Champions League aus.
  • Das hochgelobte Angriffs-Trio aus Isak, Ekitike und Wirtz hielt kaum eine Halbzeit wegen Verletzung und Wechsel.
  • Ein nicht gegebener Elfmeter hätte den Schwung drehen können, doch PSG blieb standhaft.
  • Arne Slot steht nun unter enormem Druck, einen Premier-League-Top-4-Platz zu sichern.
  • Das Team zeigte mehr Intensität, mangelt aber weiterhin an Killerinstinkt in entscheidenden Duellen.

Der Trost? Sie hielten mit einem der besten Teams Europas mit und wirkten nicht unterlegen. Aber im K.o.-Fußball zählt Einsatz nichts – Tore entscheiden. Und derzeit liefert Liverpool in den entscheidenden Momenten zu wenige davon.

— Editorial Team

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