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Stade de France: FFF sichert 30-Jahres-Deal mit GL Events

Der Französische Fußballverband (FFF) hat einen wegweisenden 30-jährigen Betriebsvertrag für das Stade de France abgeschlossen. Dieser Deal mit GL Events sichert die Austragung wichtiger Spiele und bringt flexible Finanzkonditionen sowie umfangreiche Renovierungen mit sich, die die langfristige Stabilität des französischen Fußballs gewährleisten.

Historischer Deal: FFF sichert Stade de France für 30 Jahre mit neuen Konditionen
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FFF sichert sich das Stade de France: 30-Jahres-Deal mit flexiblen Konditionen

Der Französische Fußballverband (FFF) hat soeben einen bedeutenden 30-jährigen Betriebsvertrag für das ikonische Stade de France abgeschlossen. Dieser neue Deal, der mit dem Stadionbetreiber GL Events vereinbart wurde, bringt dringend benötigte Stabilität für die Spiele der französischen Nationalmannschaft und die Endspiele des Coupe de France, insbesondere nach einer Zeit, in der der FFF ohne formellen Vertrag agierte.

Diese langfristige Verpflichtung ist ein großer Erfolg für den französischen Fußball und stellt sicher, dass seine wichtigsten Veranstaltungen an einem Weltklasse-Veranstaltungsort bleiben. Sie beinhaltet auch überarbeitete, günstigere finanzielle Bedingungen und erhöhte Flexibilität, was einen neuen Präzedenzfall dafür schafft, wie der FFF seine zukünftigen Heimspiele plant.

Eine neue Ära für den Betrieb des Stade de France

Für eine kurze Zeit befand sich der FFF ohne Vertrag für seine primäre Heimspielstätte, nachdem er seit August 2023 ohne formelle Vereinbarung war. Dies führte dazu, dass die französische Nationalmannschaft ihre letzten drei Heimspiele im Parc des Princes austrug, während die Verhandlungen abgeschlossen wurden. Der Rahmen für diesen neuen, umfassenden 30-Jahres-Vertrag wurde bereits im letzten Herbst festgelegt und Anfang dieses Jahres finalisiert, und beendet damit die Unsicherheit.

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Die Vereinbarung umfasst speziell alle Heimspiele der französischen Nationalmannschaft, liebevoll „Les Bleus“ genannt, in Saint-Denis sowie die prestigeträchtigen Endspiele des Coupe de France. Dies stellt sicher, dass zwei der wichtigsten Ereignisse im französischen Fußball auf absehbare Zeit einen garantierten Austragungsort haben, was Planungssicherheit für Fans und Organisatoren gleichermaßen bietet.

Renovierungen und strategische Spielplanung

Das Stade de France wird umfangreiche Renovierungen erfahren, wobei eine Investition von 120 Millionen Euro für Verbesserungen vorgesehen ist. Diese Arbeiten sollen bis zum 31. Dezember 2030 fortgesetzt werden. Während dieser Zeit ist die französische Nationalmannschaft nicht verpflichtet, ihre Spiele im Stadion auszutragen, was eine strategische Planung rund um den Renovierungszeitplan ermöglicht. Spieltermine werden je nach Gelegenheit vereinbart, um den Komfort für Spieler und Fans zu gewährleisten, während die Modernisierungen abgeschlossen werden.

Einige Schlüsselereignisse sind jedoch bereits fest eingeplant. Fußballfans können sich auf das Finale des Coupe de France am Freitag, den 22. Mai, und ein Nations-League-Duell zwischen Frankreich und Italien am Freitag, den 2. Oktober, freuen, die beide im Stade de France stattfinden sollen. Diese frühen Termine unterstreichen die anhaltende Bedeutung des Stadions auch während der Renovierungsphase.

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Sobald die definitive Phase des Abkommens nach 2030 beginnt, wird die Häufigkeit der FFF-Veranstaltungen im Stadion einen konstanten Durchschnitt beibehalten. Geplant sind mindestens vier Auftritte pro Jahr, typischerweise bestehend aus dem Finale des Coupe de France und drei Länderspielen. Um maximale Zuschauerzahlen und Engagement für hochkarätige Spiele zu gewährleisten, werden die Auftritte auf sechs über einen Zweijahreszyklus verteilt. Diese Strategie ermöglicht es, hochkarätige Begegnungen, die das 80.000 Zuschauer fassende Stadion voraussichtlich füllen werden, strategisch zu platzieren, während weniger kommerziell attraktive Spiele an anderen Orten in Frankreich ausgetragen werden können, was die nationale Verbundenheit fördert.

Finanzielle Konditionen: Ein Wendepunkt für den FFF

Einer der vielleicht einflussreichsten Aspekte dieser neuen Vereinbarung ist die vollständige Überarbeitung der finanziellen Konditionen, die nun deutlich günstiger für den FFF sind. Unter der früheren Vereinbarung mit Vinci-Bouygues zahlte der Verband eine feste Jahresmiete von 8 Millionen Euro für vier Spiele, mit einer geringen Reduzierung, wenn sechs Spiele ausgetragen wurden. Dieses Modell bedeutete oft, dass der FFF das finanzielle Risiko unabhängig von der Beliebtheit der Spiele trug.

Wesentliche finanzielle Änderungen:

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  • Miete pro Spiel: Der neue Deal wechselt zu einem Mietmodell pro Spiel, ähnlich dem des französischen Rugby-Verbandes. Dies bedeutet, dass der FFF nur für die Spiele zahlt, die er ausrichtet, wodurch die Kosten direkt an die Nutzung angepasst werden.
  • Indexierung der Ticketeinnahmen: Die Miete ist nun an die Ticketeinnahmen gekoppelt, wodurch sichergestellt wird, dass die Kosten proportional zu den Einnahmen jeder Veranstaltung sind. Dies beinhaltet eine Untergrenze, um die Basiseinnahmen des Stadionbetreibers zu schützen.
  • Prognostizierte Einnahmen: Der FFF erwartet jährliche Einnahmen zwischen 5 und 10 Millionen Euro aus dieser neuen Struktur. Dies ist eine erhebliche Verbesserung, die das Stadion von einem fixen Kostenfaktor in einen potenziellen Einnahmegenerator verwandelt.
  • Geteilte Hospitality-Einnahmen: Ein erheblicher Teil der erwarteten Einnahmen des FFF wird aus geteilten Hospitality-Einnahmen stammen, was auf eine kollaborativere finanzielle Partnerschaft mit GL Events hindeutet.

Dieses innovative Finanzmodell reduziert das finanzielle Risiko des FFF erheblich und schafft einen direkten Anreiz für eine erfolgreiche Event-Promotion. Es stellt einen strategischen Schritt zur Optimierung der finanziellen Erträge aus ihrem Vorzeige-Veranstaltungsort dar und sichert die langfristige wirtschaftliche Stabilität des französischen Fußballs.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der Französische Fußballverband hat einen entscheidenden 30-jährigen Betriebsvertrag für das Stade de France mit dem neuen Betreiber GL Events abgeschlossen, der Stabilität für Großveranstaltungen sichert.
  • Die Vereinbarung umfasst ein Renovierungsprojekt in Höhe von 120 Millionen Euro bis 2030, mit flexibler Spielplanung für die Nationalmannschaft während dieser Zeit.
  • Nach der Renovierung plant der FFF durchschnittlich vier Veranstaltungen jährlich, strategisch auf sechs über zwei Jahre verteilt für hochkarätige Spiele.
  • Die finanziellen Konditionen haben sich für den FFF dramatisch verbessert, vom festen Jahresmietpreis zu einem pro-Spiel-Modell, das an die Ticketeinnahmen gekoppelt ist, mit prognostizierten jährlichen Einnahmen von 5-10 Millionen Euro.
  • Dieser Deal bietet dem französischen Fußball langfristige finanzielle Stabilität und strategische Flexibilität, wodurch weniger populäre Spiele im ganzen Land ausgetragen werden können.

— Editorial Team

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