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Celtic zerquetscht St Mirren in der Verlängerung und erreicht Pokalfinale

Celtic besiegte St Mirren 6:2 im Schottischen Pokal-Halbfinale mit einem entscheidenden Vier-Tore-Blitz in der Verlängerung. Der Sieg führt zu einem Finale gegen Dunfermline und einem Duell zwischen Trainer Martin O'Neill und seinem Ex-Kapitän Neil Lennon.

Celtic’s Sechs-Minuten-Verlängerungs-Blitz sichert Finalplatz
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# Celtics Verlängerungs-Feuerwerk sichert Finaleinzug im Scottish Cup

Celtic lieferte in der Verlängerung eine vernichtende Vorstellung ab, überrollte St Mirren mit 6:2 und zog ins Scottish-Cup-Finale ein. Das Spiel, das nach einem späten Ausgleich von St Mirren auf ein nervenaufreibendes Ende hindeutete, wurde durch einen gnadenlosen Sechs-Minuten-Blitz der Celtic-Einwechsler endgültig entschieden. Dieser Sieg richtet ein finales Duell gegen Dunfermline ein, das von Ex-Celtic-Kapitän Neil Lennon trainiert wird, der auf seinen alten Chef Martin O’Neill trifft.

Dramatisches Halbfinale in Hampden

Die Spielgeschichte wurde von einem katastrophalen Start für St Mirren geprägt. Ihr Ersatz-Torwart Ryan Mullen machte in der ersten Minute einen groben Fehler, den Daizen Maeda nutzte, um Celtic sofort in Führung zu bringen. Mullens Albtraum dauerte an: Er verletzte sich und musste nach nur 14 Minuten ausgewechselt werden, ersetzt durch den 17-jährigen Debütanten Grant Tamosevicius. Trotz dieses frühen Chaos konnte Celtic das Spiel in der ersten Halbzeit nicht endgültig besiegeln. Anthony Ralston verdoppelte kurz vor der Pause mit einem gekrümmten Schuss den Vorsprung, doch St Mirren gab nicht auf.

St Mirrens Stürmer Mikael Mandron avancierte zur größten Bedrohung. Er verkürzte in der 53. Minute mit einem präzise getimten Kopfball den Rückstand. Als die Uhr auf 90 Minuten zulief, traf Mandron erneut, schoss tief an Celtic-Torwart Viljami Sinisalo vorbei und zwang das Match in die Verlängerung. Es war ein verdiente Ausgleich, der das Spiel komplett neu belebte und zermürbende 30 Minuten mehr ankündigte.

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Der Verlängerungssturm

Was folgte, war ein verblüffender Kollaps von St Mirren und eine Meisterleistung im präzisen Abschluss von Celtic. Die Partie wurde in einem atemberaubenden ersten Verlängerungsabschnitt endgültig geknackt. Die Wechsel von Celtic-Trainer Martin O’Neill waren genial.

  • Kelechi Iheanacho köpfte den dritten Treffer aus einem Zentrum von James Forrest.
  • Luke Cowan machte zwei Minuten später das 4:0.
  • Iheanacho erzielte dann seinen zweiten mit einem cleveren Abschluss.
  • Benjamin Nygren beendete das Sechs-Minuten-Desaster mit dem fünften Tor.

Diese vier Tore in rascher Folge zertrümmerten den Widerstand von St Mirren und verwandelten die knappe 2:2-Lage in eine dominante 6:2-Führung. Die Abwehr der Paisley-Mannschaft, die so lange standgehalten hatte, löste sich unter dem Druck vollständig auf.

Weg ins Finale

Das Ergebnis hält Celtics Chance auf das Double aus Liga und Pokal lebendig. Der Finalgegner wird der Zweitligist Dunfermline sein, der im anderen Halbfinale Falkirk im Elfmeterschießen besiegt hat. Dunfermline wird von Neil Lennon gecoacht, einem ehemaligen Celtic-Kapitän, der unter Martin O’Neill bei Celtic und Leicester City gespielt hat. Das verleiht dem kommenden Finale eine faszinierende persönliche Note, da der Ex-Trainer gegen seinen Ex-Kapitän antritt.

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Schlüsselpunkte

  • Celtics Kader-Tiefe und einflussreiche Einwechsler waren entscheidend, Iheanacho, Cowan und Nygren drehten das Spiel in der Verlängerung.
  • St Mirrens Kampfgeist war beeindruckend, sie kämpften sich aus einem desaströsen Start zurück und zwangen die Verlängerung heraus, doch die Abwehr hielt dem finalen Ansturm nicht stand.
  • Das Scottish-Cup-Finale verspricht ein packendes Trainerduell zwischen Martin O’Neill und seinem Ex-Spieler Neil Lennon.
  • Einzelne Fehler, insbesondere der frühe Torwartpatzer von St Mirren, prägten maßgeblich das Spielgeschehen.
  • Celtics Fähigkeit, von kontrolliertem Spiel zu rücksichtslosem Hochtempo-Blitz umzuschalten, unterstreicht ihre Offensivvielfalt.

— Editorial Team

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