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Boston hat Dallas in Spiel 3 der NBA Finals vernichtend geschlagen — 107:89

Boston Celtics besiegten Dallas Mavericks 107:89 im dritten Spiel der NBA Finals und gingen mit 3:0 in Führung. Jayson Tatum und Jaylen Brown kamen zusammen auf 61 Punkte, während Luka Dončić ein Triple-Double erzielte (27 Punkte, 11 Rebounds, 5 Assists). Nächstes Spiel — 5.-6. Februar in Dallas.

Boston hat Dallas im dritten Spiel der NBA Finals vernichtend geschlagen — 107:89
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Boston schlägt Dallas im dritten NBA-Finalspiel — 107-89

Die Boston Celtics haben ihre Führung in der Finalserie ausgebaut, indem sie die Dallas Mavericks auswärts deklassierten. Jayson Tatum erzielte 31 Punkte, Luka Doncic antwortete mit 27.


Boston deklassierte Dallas im dritten NBA-Finalspiel — 107-89

Hauptereignis

In der Nacht zum 4. Februar 2026 auf dem Court der American Airlines Center in Dallas machten die Boston Celtics einen weiteren souveränen Schritt in Richtung Meisterschaft, indem sie die Heimmannschaft Dallas Mavericks mit 107-89 deklassierten. Dieses Ergebnis ermöglichte es den Celtics, ihre Führung in der Finalserie auf 3-0 auszubauen. Somit ist Boston nur noch einen Schritt davon entfernt, seinen 18. Titel in der NBA-Geschichte zu gewinnen, was einen absoluten Ligarekord darstellen würde.

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Von den ersten Minuten des Spiels an war klar, dass Dallas das Heimspiel nicht kampflos aufgeben würde. Die Mavericks starteten äußerst aggressiv in die Partie, um den Vorteil des heimischen Publikums zu nutzen und die Spannung in die Serie zurückzubringen. Boston jedoch zeigte, wie schon in den ersten beiden Spielen der Serie, eine unglaubliche mentale Stärke und die Fähigkeit, das Spiel zu drehen. Spielten die Teams im ersten Viertel noch nahezu gleichauf, begannen die Celtics zur Halbzeit, einen Vorsprung aufzubauen, der in der zweiten Hälfte zu einer regelrechten Demontage wurde.

Der Schlüsselmoment des dritten Spiels war Bostons Dominanz im dritten Viertel. Die Celtics gewannen diesen Abschnitt mit 34-23, was ihnen erlaubte, sich auf einen Vorsprung abzusetzen, den Dallas nicht mehr aufholen konnte. Die Verteidigung der Gäste war fehlerlos, ließ Luka Doncic und Kyrie Irving nicht in Fahrt kommen, während die Offensive wie ein gut geöltes Uhrwerk funktionierte: Jayson Tatum und Jaylen Brown punkteten abwechselnd, und die Rollenspieler erfüllten ihre Aufgaben zu 100%.

Ein wichtiger psychologischer Moment war das Ende des Spiels, als Dallas einen letzten verzweifelten Aufholversuch unternahm. Doch Boston konterte mit einem 20-5-Lauf, der endgültig alle Fragen zum Sieger beantwortete. Die Celtics zeigten Meistercharakter: Sie ließen sich nicht unter Druck beirren, ließen den Gegner nicht zurück ins Spiel kommen und beendeten das Spiel souverän mit einem deutlichen Sieg.

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Nach dem Spiel verglich Celtics-Cheftrainer Joe Mazzulla die Leistung seines Teams mit einem UFC-Kampf. „Wenn du jemals gegen jemanden gekämpft hast und dachtest, du würdest gleich gewinnen, wirst du normalerweise getroffen. Je näher du dran bist, jemanden zu schlagen, desto näher bist du am Verlieren“, erklärte der Trainer, warum sein Team selbst bei komfortabler Führung nie nachließ.

Details und Statistiken

Der Endstand des Spiels lautete 110-100 zugunsten Bostons — das war das Ergebnis in der American Airlines Center. Die Teams zeigten unterschiedliche offensive Effizienz: Die Celtics trafen 47 von 96 Feldwürfen (49% Trefferquote), während die Mavericks nur 37 von 89 Versuchen (42%) verwerten konnten. Auch der Unterschied bei den Dreipunktwürfen spielte eine Schlüsselrolle — die Gäste trafen 13 von 39 Dreiern (33%), die Gastgeber nur 9 von 32 (28%).

Jayson Tatum erzielte in diesem Spiel 34 Punkte bei 13 von 22 Feldwürfen (59,1%) und 6 von 9 Freiwürfen. Zu seinen 34 Punkten steuerte der Forward 3 Rebounds und 4 Assists bei und wurde zum wahren Anführer der Celtics-Offensive. Jaylen Brown, oft als Hauptkandidat für den Finals-MVP genannt, hatte ebenfalls ein herausragendes Spiel mit 39 Punkten (11 von 21 aus dem Feld, 2 von 8 von jenseits der Dreierlinie, 15 von 19 von der Freiwurflinie). Zudem verbuchte Brown ein Double-Double mit 11 Rebounds und 5 Assists, und sein Plus-Minus war phänomenale +27.

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Derrick White steuerte 17 Punkte (6 von 13 aus dem Feld, 5 von 12 von jenseits der Dreierlinie), 7 Rebounds und 6 Assists bei, während Jrue Holiday trotz bescheidener 6 Punkte (2 von 12 aus dem Feld) durch seine Verteidigung und Führungsqualitäten wertvoll war. Interessanterweise spielte Bostons Starting Center Kristaps Porzingis in diesem Spiel nicht, was das Team zwang, seine Defensivschemata anzupassen, doch die Celtics meisterten die Aufgabe glänzend.

Bei den Dallas Mavericks war wieder einmal Luka Doncic der Hauptscorer mit 27 Punkten. Der slowenische Superstar spielte 42 Minuten und verbuchte ein klassisches Triple-Double — zu seinen Punkten kamen 11 Rebounds und 5 Assists. Allerdings war Doncics Effizienz gering: Er traf nur 11 von 21 Feldwürfen (52,4%) und 2 von 8 Dreiern (25%). Das Problem für die Mavericks war die mangelnde Unterstützung durch die Teamkollegen — Kyrie Irving erzielte nur 17 Punkte bei 6 von 13 Treffern.

Eine der Hauptgeschichten des Spiels waren Doncics Probleme mit den Schiedsrichtern. In der 44. Minute des Spiels, 4 Minuten und 12 Sekunden vor der Schlusssirene, kassierte der slowenische Point Guard sein sechstes Foul und verließ das Feld. Diese Episode zerstörte im Wesentlichen die letzte Hoffnung von Dallas auf ein Comeback. Zudem waren seine beiden letzten Fouls umstritten, und Doncic machte nach dem Spiel keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. „Wir konnten nicht körperlich spielen“, sagte der Slowene. „Ich weiß nicht. Ich will nichts sagen. Komm schon, Mann.“

Kontext und Bedeutung

Der Sieg im dritten Spiel brachte die Boston Celtics an die Schwelle zu einer historischen Leistung. Eine 3-0-Führung in der Finalserie bedeutet, dass die Celtics nur noch einen Sieg benötigen, um den Meistertitel zu gewinnen. Bemerkenswerterweise hat in der NBA-Geschichte noch kein Team einen 3-0-Rückstand in den Playoffs aufgeholt. Dallas befindet sich in einer psychologisch verheerenden Situation — selbst wenn die Mavericks das vierte Spiel gewinnen, was bereits eine Meisterleistung wäre, müssten sie drei weitere Spiele in Folge gewinnen, von denen drei potenziell in Boston stattfinden würden.

Der Hauptfaktor für den Erfolg der Celtics in dieser Saison war die Synergie der beiden Anführer — Jayson Tatum und Jaylen Brown. Nach dem ersten Finalspiel versuchte Dallas-Cheftrainer Jason Kidd, Zwietracht im gegnerischen Lager zu säen, indem er erklärte, Bostons bester Spieler sei Brown, nicht Tatum. Dieser psychologische Trick funktionierte jedoch nicht: Die Celtics-Spieler stellten sich über jede Intrige. Im dritten Spiel erzielte das Duo „Jays“ zusammen 61 der 110 Punkte des Teams (über 55%), und das nicht auf Kosten des anderen, sondern durch Zusammenspiel und gegenseitige Ergänzung.

Ein weiterer entscheidender Aspekt war Bostons Verteidigung, die auch ohne den verletzten Center Kristaps Porzingis weiterhin dominierte. Der Lette fiel vor den Finals aus, und viele Experten sagten Dallas einen Vorteil in der Zone voraus. Doch die Celtics passten ihre Verteidigung an und zeigten, dass sie jeden Gegner auch ohne ihren wichtigsten Shot-Blocker stoppen können. Joe Mazzulla gelang es, ein System aufzubauen, in dem jeder Spieler, einschließlich der Point Guards Derrick White und Jrue Holiday, in der Verteidigung helfen und Blocks setzen kann.

Schließlich darf man den Kontext des historischen Erbes nicht außer Acht lassen. Derzeit haben Boston und die Los Angeles Lakers jeweils 17 Meistertitel — ein absoluter NBA-Rekord. Wenn die Celtics die Finals 2026 gewinnen, werden sie die alleinigen Spitzenreiter bei den Meisterschaften in der Ligageschichte. Für ein Franchise, das zuletzt 2008 einen Titel gewann, wäre dies ein Triumph nach einer langen, fast zwanzigjährigen Pause und eine würdige Krönung der Arbeit von General Manager Brad Stevens, der diesen starken Kader aufgebaut hat.

Ausblick / Vorschau auf das nächste Spiel

Das vierte Spiel der Finalserie zwischen den Dallas Mavericks und den Boston Celtics findet am selben Ort, der American Airlines Center in Dallas, in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 2026 statt. Für die Heimmannschaft ist dieses Spiel eine „Do or Die“-Situation — ein Sieg würde ihnen erlauben, den Kampf fortzusetzen und die Serie zurück nach Boston zu bringen, während eine Niederlage das Ende der Saison und den Meistertitel für die Celtics bedeuten würde.

Dallas muss mehrere kritische Probleme angehen. Erstens müssen sie ihren offensiven Spielplan überdenken. Im dritten Spiel verließen sich die Mavericks zu sehr auf Doncics Isolationsspiel, während Teamkollegen, einschließlich Kyrie Irving, in entscheidenden Momenten nicht genug Ballkontakte bekamen. Irving, der der zweitbeste Scorer sein sollte, erzielte nur 17 Punkte, was eindeutig nicht ausreicht, um Bostons Offensive zu kontern.

Zweitens muss Jason Kidd einen Weg finden, den defensiven Druck auf Doncic zu verringern. Die Celtics „jagen“ den Slowenen aktiv in jedem Pick-and-Roll und zwingen ihn, Energie in der Verteidigung zu verbrauchen. Dies beeinträchtigt sein Offensivspiel und führt auch zu Fouls, wie am Ende des dritten Spiels geschehen. „Er trägt eine enorme Last in der Offensive, und sie setzen ihn in jedem Pick-and-Roll und Isolation ein“, kommentierte Kidd. „Wir brauchen, dass er sich in der Offensive ausruhen kann, während andere übernehmen.“

Boston seinerseits wird versuchen, die Serie in Dallas zu beenden. Für die Celtics ist es von entscheidender Bedeutung, dem Gegner kein Selbstvertrauen zu geben. Der mentale Zustand von Joe Mazzullas Team wird von großer Bedeutung sein. „Wir müssen weiterkämpfen“, sagte Jayson Tatum nach dem dritten Spiel. „Wir dürfen nicht nachlassen.“ Die Geschichte kennt Fälle, in denen Teams eine Serie nach einer 3-0-Führung verloren haben (in anderen Sportarten), und Boston wird nicht den Gedanken hegen, dass die Finals bereits gewonnen sind.

— Editorial Team

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