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Aliou Cissé als Angola-Trainer nach Libyen-Ausstieg benannt

Aliou Cissé hat seine Rolle als libyscher Cheftrainer aufgrund ausstehender Gehälter verlassen und sofort Angola übernommen mit dem Ziel, sich für die AFCON 2027 zu qualifizieren. Seine Ernennung folgt auf Angolas schlechte Leistung beim letzten Afrika-Nationen-Pokal und stellt eine große Wiederaufbauanstrengung dar.

Cissé übernimmt Angola nach schockierendem Libyen-Ausstieg
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Aliou Cissé verlässt Libyen, um Angola vor den AFCON-2027-Qualifikationsspielen zu übernehmen

Aliou Cissé hat offiziell die Nationalmannschaft gewechselt und Libyen nach etwas mehr als einem Jahr verlassen, um neuer Cheftrainer von Angola zu werden. Der Wechsel erfolgt inmitten noch nicht gelöster Zahlungsprobleme mit der libyschen Fußballföderation und markiert eine neue Herausforderung für den senegalesischen Taktiker, der darauf abzielt, Angolas ins Stocken geratene nationale Kampagne wiederzubeleben.

Plötzlicher Abgang aus Libyen

Cissés Zeit bei Libyen endete abrupt, obwohl ein Vertrag bis 2027 lief. Im März 2025 ernannt, betreute er acht offizielle Spiele und verbuchte drei Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage. Seine Amtszeit begann mit einem vielversprechenden 1:0-Sieg gegen Angola – dem Team, das er nun trainiert.

Allerdings plagten ihn während seines Engagements anhaltende Gehaltsverzögerungen. Obwohl teilweise Zahlungen schließlich geleistet wurden, scheint die finanzielle Instabilität zu seiner Entscheidung beigetragen zu haben. Cissé bestätigte die Trennung über einen herzlichen Instagram-Beitrag, dankte den libyschen Fans und Spielern bot jedoch keine detaillierte Erklärung.

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Sofortiger Wechsel zu Angola

Innerhalb weniger Tage nach seinem Abgang aus Libyen kündigte die angolanische Fußballföderation Cissé als neuen Cheftrainer an. Sein Auftrag ist klar: Die Qualifikation für den Afrikacup 2027 sichern, der gemeinsam von Tansania, Kenia und Uganda ausgerichtet wird.

Angolas aktuelle Form hat kein Vertrauen geweckt. Sie schieden früh beim letzten AFCON aus und erreichten in der Gruppenphase lediglich zwei Unentschieden und eine Niederlage. Mit begrenztem Angriffspotenzial und inkonsistenter defensiver Organisation braucht das Team eine strategische Überholung – etwas, das Cissé während Senegals goldener Ära lieferte.

Zu den wichtigsten Prioritäten für Cissé gehören:

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  • Wiederherstellung der Mannschaftskohäsion nach einem zersplitterten Turnierrhythmus
  • Integration junger Talente von europäischen Vereinen
  • Etablierung einer konsistenten taktischen Identität jenseits reaktiven Fußballs
  • Vorbereitung auf Freundschaftsspiele im Juni, die als frühe Tests dienen werden

Warum das für den afrikanischen Fußball wichtig ist

Cissé ist nicht irgendein Trainer – er gehört zu den angesehensten modernen Trainern Afrikas. Er führte Senegal zu ihrem ersten AFCON-Titel 2021 und einem tiefen Lauf bei der Weltmeisterschaft 2022. Seine Ernennung signalisiert Angolas ernsthaftes Interesse, zur kontinentalen Relevanz zurückzukehren.

Im Gegensatz zu vielen kurzfristigen Einstellungen bringt Cissé langfristige Vision mit. Seine Erfahrung im Umgang mit in Europa spielenden Stars und Spielern der heimischen Liga könnte Angolas Potenzial entfalten. Das Land verfügt über technisch versierte Mittelfeldspieler und temporeiche Flügelspieler, aber es fehlte unter vorherigen Ären an Richtung.

Dennoch lauern Herausforderungen. Administrative Instabilität, begrenzte Ressourcen und hohe Erwartungen bedeuten, dass Cissé keinen einfachen Weg vor sich hat. Sein Erfolg hängt davon ab, ob ihm die Föderation volle Kontrolle über Auswahl und Vorbereitung gewährt – etwas, das in der afrikanischen Fußballverwaltung nicht immer garantiert ist.

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Wichtige Erkenntnisse

  • Aliou Cissé hat Libyen wegen ausstehender Löhne verlassen und ist als Cheftrainer zu Angola gewechselt.
  • Sein primäres Ziel ist es, Angola zur Qualifikation für AFCON 2027 zu führen.
  • Angola hatte in seinem letzten großen Turnier Schwierigkeiten und benötigt dringend einen taktischen und psychologischen Neustart.
  • Cissés Bilanz mit Senegal macht ihn zu einer hochkarätigen, glaubwürdigen Ernennung.
  • Juni-Freundschaftsspiele bieten erstmals einen Einblick in sein neues Projekt in Aktion.

Cissés Wechsel unterstreicht einen wachsenden Trend: Elite-afrikanische Trainer übernehmen Wiederaufbauprojekte, statt sich ausschließlich an Top-Nationen zu binden. Wenn er mit Angola erfolgreich ist, könnte dies neu definieren, wie Nationen des mittleren Niveaus die Entwicklung angehen – und die gesamte Wettbewerbstiefe des Kontinents erhöhen.

— Editorial Team

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