# Endspurt der Wolves: Können sie ihren schlechtesten Premier-League-Punktestand vermeiden?
Die Wolves sind noch nicht aus dem Wald heraus, aber sie zeigen genau zum richtigen Zeitpunkt Lebenszeichen. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Premier-League-Spielen reiht Rob Edwards’ Team endlich Ergebnisse aneinander, die zählen – auch wenn der Klassenerhalt wie ein Fernziel wirkt.
Der Club liegt auf Platz 20, drei Punkte hinter Burnley, mit einem entscheidenden Direktduell noch ausstehend am letzten Spieltag der Saison in Turf Moor. Während der direkte Abstieg immer wahrscheinlicher wird, haben die Wolves realistischere interne Ziele gesetzt: weniger als 25 Punkte vermeiden – ihren Premier-League-Rekordtiefstand aus 2011–12 – und endlich diesen schwer fassbaren Auswärtssieg holen, der sie die ganze Saison plagte.
Ein günstigeres Restprogramm weckt Hoffnung
Das restliche Programm der Wolves ist für ein Abstiegskämpferteam so günstig wie selten. Keiner der letzten sieben Gegner steht derzeit in den ersten acht Plätzen. Es beginnt am Freitagabend bei West Ham, das nur einen Platz über ihnen auf 18 liegt. Danach kommen eine Mischung aus Mittelfeld- und Tabellenhinker-Teams: Luton, Bournemouth, Fulham, Crystal Palace, Nottingham Forest und abschließend Burnley.
Diese Phase bietet echte Chancen, Schwung aufzubauen, auch wenn es zu spät sein dürfte, um das Schicksal zu wenden. Jeder Punkt hilft jetzt, die Saisonbilanz zu prägen – und den Wiederaufbau fürs nächste Jahr in der Championship vorzubereiten.
Was steht außer dem Klassenerhalt auf dem Spiel?
Selbst wenn die Wolves absteigen, zählt ein würdevolles Abschneiden:
- Historischer Stolz: Unter 25 Punkten zu landen, würde ihre schlechteste Topflight-Saison in der Premier-League-Ära markieren.
- Auswärtsbilanz: Sie haben in dieser Saison kein einziges Ligaspiel auf fremdem Platz gewonnen – eine Durststrecke, wie sie seit ihrem Abstieg 2003–04 nicht mehr gesehen wurde.
- Schwung für die nächste Saison: Ein starker Endspurt könnte psychologische und taktische Vorteile in die Championship mitnehmen.
Rob Edwards hat nach einem turbulenten Start das Schiff stabilisiert. Sein Fokus auf Struktur und Pressing greift langsam, und die jüngsten Leistungen – insbesondere der Sieg gegen Everton und das Unentschieden bei Aston Villa – zeigen, dass das Team bei Konzentration mithalten kann.
Das Finalduell am letzten Spieltag, das die Saison prägen könnte
Die Auswärtsreise nach Burnley am 24. Mai ist mehr als ein normales Spiel – sie könnte entscheidend werden. Bleiben beide Teams bis dahin im Abstiegsrasen, wird es ein Duell um Platz 19. Selbst wenn Burnley sich absetzt, wollen die Wolves ihnen keine Ruhe gönnen und beweisen, dass sie auf diesem Niveau hingehören.
Es hat auch symbolisches Gewicht: Den absoluten Tabellenkeller zu vermeiden, bedeutet den Fans, Sponsoren und Spielern etwas in einem unsicheren Sommer.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Die Wolves haben in ihren letzten 3 Premier-League-Spielen 7 Punkte geholt und zeigen Spätform.
- Sie bleiben auswärts sieglos in der Liga – eine Rekorddürre in der Premier-League-Ära.
- Die letzten 7 Spiele umfassen keine Top-8-Teams und bieten einen realistischen Weg zu 30+ Punkten.
- Die Saison endet mit einem Direktduell gegen den Abstiegskonkurrenten Burnley in Turf Moor.
- Unter 25 Punkten zu bleiben, ist nun ein zentrales internes Ziel des Clubs.
Auch wenn der Klassenerhalt in der Premier League unwahrscheinlich scheint, rollen die Wolves sich nicht zusammen. Jeder Punkt von hier an baut eine solidere Basis auf – sei es für einen schnellen Rückkehr an die Spitze oder einfach um nach einer harten Saison den Stolz wiederherzustellen.
— Editorial Team