# Valencias Verletzungskrise verschärft sich vor entscheidendem Duell bei Mallorca
Valencia steuert auf ein entscheidendes LaLiga-Spiel bei Mallorca zu, und das Revier in Paterna platzt aus allen Nähten. Das Trainerteam hat noch genau drei Trainingseinheiten, um herauszufinden, wer wirklich mit auf die Balearen reisen kann. Mit dem Klassenerhalt auf dem Spiel zählt jeder verfügbare Spieler, doch die Verletztenliste wächst gerade zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.
Die Abwehr hängt an einem seidenen Faden
Verteidigungsmäßig sieht es derzeit richtig mau aus. Diakhaby und Foulquier sind offiziell für die Saison erledigt, das ist schon länger bekannt, aber dass Cömert für die nächsten Spiele ausfällt, dehnt den Kader auf die Spitze. Copete gibt alles, um im Mai zurückzukehren, aber das hilft nicht für das Spiel am Dienstag. So bleibt Tárrega als einziger gesicherter Innenverteidiger. Das Team hofft inständig, dass Unai Núñez seine Prellung wegbekommt und neben ihm spielen kann. Núñez hat seit der Niederlage gegen Celta Anfang dieses Monats nicht mehr gespielt. Er hat auf dem Rasen individuelles Training absolviert, was ein positives Zeichen ist, aber er ist noch weit vom vollen Mannschaftstraining entfernt.
Duros Fitnesstest und der Angriff
Im Sturm steckt Hugo Duro in einer ähnlichen Lage. Er trainiert ebenfalls separat, zeigt aber stetige Fortschritte. Beide, er und Núñez, sind tatsächlich am geplanten Ruhetag auf dem Trainingsplatz erschienen, was genau zeigt, wie wichtig dieses Spiel für die Mannschaft ist. Das medizinische Team behält ihre Belastung genau im Auge, und realistisch gesehen stehen kurzfristige Fitnesstests kurz vor dem Anpfiff an. Wenn einer von beiden fit für die Bank ist, verändert das die gesamte Dynamik für das knappe Auswärtsspiel. Andernfalls verliert der Angriff seinen zentralen Ansprechpartner, und das Team muss schnell umstellen.
Taktische Auswirkungen und Nachwuchsreserven
Taktisch zwingt das Ausbleiben einer soliden Innenverteidigerpaarung zu einer deutlich defensiveren Aufstellung. Man kann nicht hoch pressen oder eine riskante Abwehrlinie fahren, wenn die zweite Reihe so dünn gesät ist. Erwarten Sie einen kompakten Mittelfeldblock, der auf schnelle Umschaltmomente statt Dauerbesitz setzt. Mallorca zu Hause ist nie ein Spaziergang, und sie werden jede Lücke in Valencias Abwehr ausnutzen wollen. Standards könnten zur Schwachstelle werden ohne die übliche Luftpräsenz. Das Mittelfeld muss tiefer fallen, um die startende Abwehrpaarung abzu decken, was die Offensivkraft im letzten Drittel naturgemäß einschränkt.
Wenn der Kader der ersten Mannschaft leer gelaufen ist, muss man in die Jugend greifen. Rubo ist bereits einberufen und reist mit nach Mallorca, er ist die erste Reserve. Dahinter haben die Trainer Alejandro Panach und Joel Fontanet im Visier. Panach bekam Einsatzzeit in der Copa del Rey gegen unterklassige Gegner, ist aber noch nicht in den Ligakader vorgedrungen. Fontanet hat kürzlich verlängert und schon mehrmals auf der Bank gesessen, wartet aber noch auf sein echtes Debüt. Wenn die Verletzungen den Trainer zwingen, könnte einer von ihnen früher als erwartet ins kalte Wasser geworfen werden.
Wichtige Punkte
- Valencias Abwehr ist stark dezimiert, da Diakhaby, Foulquier und Cömert alle ausfallen.
- Unai Núñez und Hugo Duro hetzen um ihre Fitness, aber letzte Tests entscheiden über ihre Einsatzfähigkeit.
- Tárrega ist der einzige gesicherte Innenverteidiger für die Reise nach Mallorca.
- Nachwuchsspieler wie Rubo, Panach und Fontanet stehen bereit, falls die Liste wächst.
- Dies ist ein entscheidendes Überlebensspiel, und die KaderTiefe wird bis an die Grenze getestet.
Die Reise nach Son Moix wird ein harter Brocken. Valencia hat nicht den Luxus eines vollen Kaders, daher müssen Spielmanagement und Abwehrorganisation einwandfrei sein. Wenn Núñez und Duro grünes Licht bekommen, ist das ein gewaltiger Schub. Andernfalls steht den Reservisten eine echte Feuerprobe bevor. Auf jeden Fall wird das Spiel am Dienstag viel darüber verraten, wie dieses Team unter maximalem Druck mit Widrigkeiten umgeht.
— Editorial Team