Florian Thauvin holt sich dritten Ligue-1-Spieler-des-Monats-Preis dieser Saison
Florian Thauvin erlebt bei Lens eine herausragende Saison – und März war sein bester Monat bisher. Der erfahrene offensive Mittelfeldspieler wurde soeben zum Ligue-1-Spieler des Monats für März gekürt, sein drittes Mal in dieser Spielzeit. Seine konstante Kreativität und Torbeteiligungen treiben weiterhin Lens’ Kampf um die europäische Qualifikation voran.
Ein vertrauter Name an der Spitze
Thauvins neueste Auszeichnung ist kein Zufall. In den Ligaspielen im März erzielte er zwei Tore und gab zwei Assists – und wirkte direkt an vier Toren von Lens in einer knappen Matchserie mit. Diese Leistung setzte sich gegen starke Konkurrenz durch: Maghnes Akliouche von Monaco (2 Tore, 1 Assist) und Folarin Balogun (3 Tore, 1 Assist), die beide gute Chancen hatten, letztlich aber zurückblieben.
Was Thauvins Erfolg noch beeindruckender macht, ist, wie spät in seiner Karriere er dieses Niveau abruft. Mit 33 Jahren hält er nicht nur mit den jungen Stars mit – er überstrahlt sie genau dann, wenn es darauf ankommt.
Warum das für Lens wichtig ist
Lens kämpfen nicht nur darum, in der Ligue 1 zu bleiben – sie sind fest im Rennen um einen europäischen Platz. Jeder Punkt zählt, und Thauvin ist zentral für ihren jüngsten Aufschwung. Seine Mischung aus Erfahrung, Vision und Abschlussstärke hat ihn zum offensiven Motor des Teams gemacht.
Das stach im März besonders hervor:
- Erzielte entscheidende Tore gegen Tabellenmittelfeld-Mannschaften, wo jeder Punkt Europa vom Mittelmaß trennt
- Schuf konsequent hochwertige Chancen, nicht nur in der Menge, sondern mit intelligentem Aufbau
- Zeigte Führungsqualitäten auf dem Platz, indem er oft tief drohte, um das Spiel zu verbinden oder von vorn presste
Sein Einfluss geht über reine Statistiken hinaus. Gegner basteln nun defensive Pläne speziell, um ihn auszuschalten, was Raum für Mitspieler wie Ekitike oder Fulgini schafft.
Anerkennung, die der Realität entspricht
Das ist kein reiner Beliebtheitswettbewerb. Der Ligue-1-Spieler-des-Monats-Preis wird von einer Jury aus Journalisten, Ex-Spielern und Ligabeamten vergeben. Dass Thauvin Balogun – der mehr Tore schoss – besiegte, unterstreicht den ganzheitlichen Wert, den er mitbringt: Pressing, Passgenauigkeit, Positionierung und entscheidende Momente.
Es ist zudem selten, dass ein Spieler den Preis dreimal in einer einzigen Saison holt. Das reiht Thauvin in elitäre Gesellschaft ein und zeigt: Sein Comeback bei Lens ist kein Zufall – es ist anhaltende Klasse.
Schlüsselpunkte
- Florian Thauvin gewann den Ligue-1-Spieler des Monats für März – das dritte Mal diese Saison
- Er notierte im März 2 Tore und 2 Assists und übertraf Monacos Akliouche und Balogun
- Mit 33 Jahren bleibt er Lens’ einflussreichste offensive Kraft
- Seine Form ist entscheidend im Kampf um die europäische Qualifikation
- Dreimal den Preis in einer Saison zu gewinnen ist eine seltene Leistung in der modernen Ligue 1
Thauvins Geschichte erinnert daran, dass Fußball nicht immer um den nächsten großen Teenie geht. Manchmal dreht sich alles um einen routinierten Profi, der sich im rechten Moment neu erfindet – und sein Team mitreißt.
— Editorial Team