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Rangers an Scottish Premiership Spitze: Röhls Strategie

Rangers haben die Führung in der Scottish Premiership übernommen, dank eines 4:2-Siegs gegen Dundee United unter Trainer Danny Röhl. Seine Strategie: Rivalen ignorieren und auf eigene Leistung setzen. Trotz starker Offensive müssen defensive Schwächen behoben werden, bevor das Auswärtsspiel bei Falkirk ansteht.

Rangers tabellenführend! Röhls coole Taktik im Titelrennen
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Rangers übernehmen Spitze der Scottish Premiership mit Röhls gelassener Taktik

Rangers haben sich nach einem 4:2-Sieg gegen Dundee United an die Spitze der Scottish Premiership gekämpft – ihr erster Tabellenerster-Status in dieser Saison. Trainer Danny Röhl, bekannt für seine Ruhe, verfolgt eine ungewöhnliche Strategie im Titelkampf und ignoriert bewusst die Ergebnisse der Konkurrenz, während sein Team die Führung halten will.

Der Aufstieg an die Spitze

Der kürzliche 4:2-Triumph der Rangers gegen Dundee United in Ibrox war ein Meilenstein, der sie an die Tabellenspitze der Scottish Premiership katapultierte. Für die Glasgow-Giganten ist es das erste Mal in dieser Saison – und das erste Mal seit zwei Jahren überhaupt. Der Sieg brachte nicht nur Punkte, sondern unterstrich die beeindruckende Wende unter Trainer Danny Röhl.

Als Röhl im Oktober Russell Martin ablöste, lagen die Rangers 13 Punkte hinter den damaligen Führern Hearts zurück. Heute führen sie die Liga – wenn auch nur aufgrund der Tordifferenz. Diese knappe Position bedeutet: Wenn Hearts, die seit September an der Spitze stehen, am Sonntag gegen Livingston nicht verlieren, könnten die Rangers ihren Vorsprung schnell wieder einbüßen.

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Röhls unkonventionelle Strategie im Titelkampf

Trotz des nervenaufreibenden Duells um die Scottish-Premiership-Krone bleibt Rangers-Trainer Danny Röhl erstaunlich gelassen, wenn es um die Spiele der Rivalen geht. Er hat klar gesagt, dass er sich während der Matches anderer Teams komplett abschottet: Handy aus, keine Live-Ergebnisse, keine News-Ticker. Das ist für Röhl keine Neuheit; er hat es schon früher erfolgreich genutzt – etwa als sein Assistent ihm mitteilte, dass Celtic überraschend gegen Dundee United verloren hatte, nachdem er sich bewusst ausgeklinkt hatte.

Röhl ist überzeugt, dass diese Konzentration auf das eigene Spiel ihm und seinem Team hilft, voll auf ihre Leistung fokussiert zu bleiben. Er hat verkündet: Wenn die Rangers ihre verbleibenden sechs Ligaspiele gewinnen, gehört der Titel ihnen. Diese Zuversicht zeigt seinen starken Glauben an die Qualitäten seiner Mannschaft – er ist „überzeugt“, dass sie dieses ambitionierte Ziel erreichen können.

Offensivstärke und individuelle Leistungen

Der jüngste Sieg zeigte die starke Offensive der Rangers: Zum zweiten Mal in Folge kassierten sie zu Hause vier Tore. Ihre Torquote ist ein Schlüsselfaktor für den Aufstieg und macht sie zu den Torschützenkönigen der Liga. Mehrere Spieler glänzten im letzten Match und unterstrichen die Tiefe und das aufstrebende Talent im Kader.

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Thelo Aasgaard, der in seiner Debütsaison oft kritisiert wurde, spielte eine Schlüsselrolle und war an drei der vier Tore beteiligt – eins davon selbst getroffen. Der junge Djeidi Gassama, eingewechselt von der Bank, brachte frischen Schwung, trieb das Team voran und bereitete Aasgaards Tor vor. Stürmer Ryan Naderi feierte sein erstes Premiership-Tor, musste aber verletzungsbedingt früh raus – Youssef Chermiti rückte nach. Der Hauptstürmer war mit vier Schüssen aktiv, doch die Konstanz beim Chancenverwertung muss noch besser werden. Andreas Skov Olsen verließ bereits in der Halbzeit nach einer enttäuschenden Partie das Feld.

Defensivprobleme und trainerische Erwartungen

Während die Offensive brennt, räumt Röhl offen Defensive-Schwächen ein, die behoben werden müssen. Zwei Gegentore gegen Dundee United – nach je einem in den zwei vorherigen Spielen – sind für den Trainer „ein bisschen zu viel“, der auf Zu-Null-Siege setzt. Er betonte die Notwendigkeit, „stärker gegen den Ball“ zu werden, um nicht immer auf das Überspielen der Gegner angewiesen zu sein.

Einzelne Defensivleistungen fielen auf. Linksverteidiger Tuur Rommens fällt mindestens zwei Spiele aus, weshalb Jayden Meghoma seinen ersten Start seit Februar hatte – und defensiv angeblich Schwächen zeigte. John Souttar, zurück in der Startelf, war ebenfalls bei schnellen Kontern von Dundee United überfordert. Röhl will „aufregenden Fußball“, fordert aber mehr Disziplin, besonders nach Führungsgewinnen, damit Gegner nicht zurückkommen.

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Ausblick: Herausforderungen und Bescheidenheit

Trotz der Spitzenposition will Röhl Demut und Fokus im Kader verankern. Er weiß, dass der Titelkampf in der Scottish Premiership noch lange nicht entschieden ist und jedes Spiel eine neue Hürde birgt. Das kommende Auswärtsspiel bei Falkirk wird schon als „sehr, sehr schwer“ eingestuft – typisch für die anspruchsvolle Liga.

Röhls Motto bleibt „Schritt für Schritt“: Jedes Match wie ein „Finale“ angehen. Nach drei Siegen in den ersten „neun Finalen“ hat das Team Schwung und Selbstvertrauen gewonnen. Dennoch mahnt der Trainer zur Bodenhaftung und Bereitschaft für den „nächsten Kampf“, um keine Komplazenzen aufkommen zu lassen.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Rangers sichern sich erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze der Scottish Premiership mit 4:2 gegen Dundee United und holen 13 Punkte Rückstand seit Röhls Amtsantritt auf.
  • Trainer Danny Röhl setzt im Titelkampf auf eine unkonventionelle Taktik: Keine Infos zu Rivalenmatches, um den Fokus auf die eigene Mannschaft zu legen.
  • Die Offensivpower ist beeindruckend – Liga-Torschützenkönige mit starken Einzelleistungen von Thelo Aasgaard und Djeidi Gassama.
  • Trotz Stärke im Angriff fehlt es defensiv an Konstanz; Röhl fordert mehr Zu-Null-Siege und besseres „Spiel gegen den Ball“.
  • Röhl bleibt bei „Schritt für Schritt“, betont Demut und Vorbereitung auf Herausforderungen wie das harte Auswärtsspiel bei Falkirk.

— Editorial Team

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