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Olympiacos schlägt Real im EuroLeague-Finale: 78:71 — eine Sensation

In einem dramatischen EuroLeague-Finale besiegte das griechische Olympiacos sensationell Madrids Real mit 78:71. Zum wertvollsten Spieler wurde Point Guard Thomas Walkup gekürt. Der Sieg war der vierte in der Clubgeschichte.

Olympiacos — Real: sensationeller Sieg im EuroLeague-Finale 78:71
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Olympiacos besiegt Real Madrid im EuroLeague-Finale — 78:71

Griechischer Klub gewinnt sensationell das prestigeträchtigste Turnier der Alten Welt in Berlin. Playmaker Thomas Walkup, der 22 Punkte erzielte, wurde zum Final-MVP gekürt.


Olympiacos besiegte Real Madrid sensationell im EuroLeague-Finale — 92:85

Hauptereignis

Am Samstag, den 23. Mai 2026, ereignete sich im Telekom Center in Athen eine Sensation, die lange in der Geschichte des europäischen Basketballs bleiben wird. Der griechische Klub Olympiacos besiegte Real Madrid dramatisch mit 92:85 im EuroLeague-Finale und wurde zum vierten Mal in seiner Geschichte zum stärksten Klub des Kontinents. Der „Königliche Klub“, der als haushoher Favorit galt und seinen 12. Titel anstrebte, musste dem Druck der Heimmannschaft und der wahnsinnigen Unterstützung von den Rängen kapitulieren.

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Das Spiel begann mit einem starken Angriff der spanischen Mannschaft. Real Madrid diktierte von den ersten Minuten an die Bedingungen: exzellente Distanzwürfe und eine enge Verteidigung ermöglichten es der Madrider Mannschaft, bis zur 4. Minute mit 15:3 in Führung zu gehen. Trey Lyles, der mit 24 Punkten zum Topscorer des Spiels werden sollte, war im ersten Viertel unaufhaltsam und traf aus den unwahrscheinlichsten Positionen. Das erste Viertel endete 19:26 zugunsten von Real Madrid, und es schien, als steuerte der spanische Riese souverän auf seine Trophäe zu.

Doch Olympiacos, angefeuert von 18.000 eigenen Fans, die die Athener Arena füllten, hatte nicht vor aufzugeben. Evan Fournier begann das zweite Viertel auseinanderzunehmen – der französische Guard, der vor der Saison zum griechischen Klub gestoßen war, lieferte eine Serie von 11 aufeinanderfolgenden Punkten und drehte das Spiel komplett. Dank seiner Bemühungen und des soliden Spiels von Sasha Vezenkov löschten die Griechen nicht nur den Rückstand, sondern gingen auch in Führung – 46:44 zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte entwickelte sich zu einem Schlagabtausch. Real Madrid gewann im dritten Viertel mit einem 10:0-Lauf die Initiative zurück und führte 60:54. Die Madrider wirkten frischer und erfahrener, aber Olympiacos kämpfte um jeden Ball. Die letzten 10 Minuten wurden zu einem echten Basketball-Thriller. Bei 70:71 zugunsten von Real Madrid traf Olympiacos' bulgarischer Import Sasha Vezenkov ruhig einen Dreier und brachte die Gastgeber wieder in Führung – 73:71. Von diesem Moment an gaben die Griechen den Vorteil nicht mehr aus der Hand, obwohl die Spanier verzweifelt versuchten, das Spiel zu retten.

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Der Höhepunkt kam in den letzten Sekunden. 36 Sekunden vor Schluss führte Olympiacos mit 88:80, aber eine Reihe nervöser Ballverluste kostete die Griechen beinahe die Meisterschaft. Real Madrid verkürzte den Rückstand auf drei Punkte (88:85), und dann hatte Andrés Feliz die Chance zum Ausgleich, aber sein Dreipunktversuch verfehlte das Ziel. Alec Peters sicherte sich den Rebound, wurde gefoult und verwandelte seine Freiwürfe zum Endstand von 92:85, woraufhin die Arena in Jubel ausbrach.

Details und Statistiken

Der Schlusspfiff besiegelte einen Endstand von 92:85, der nicht nur einen Sieg, sondern eine vollständige taktische Überlegenheit von Olympiacos in den Schlüsselkomponenten des Spiels widerspiegelt. Der Hauptgrund für den Triumph der Griechen war die totale Dominanz unter den Körben. Olympiacos holte 42 Rebounds gegenüber 26 von Real Madrid, davon 12 im Angriff. Second-Chance-Punkte, die die Griechen regelmäßig verwandelten, wurden zur Waffe, gegen die Sergio Scariolos Männer kein Gegenmittel hatten.

Die individuellen Statistiken der Spielhelden sind beeindruckend. Der Beste für Olympiacos war Evan Fournier, der 20 Punkte erzielte, 5 Rebounds holte und 4 Assists gab. Der Franzose, der oft für seine Inkonsistenz kritisiert wurde, lieferte im entscheidenden Moment ein perfektes Spiel ab – er traf 3 Dreier und 5 von 5 Freiwürfen. Alec Peters verzeichnete ein Double-Double mit 16 Punkten und 7 Rebounds und wurde zur zweiten Offensivkraft. Sasha Vezenkov steuerte 12 Punkte und 4 Rebounds bei, während Thomas Walkup (obwohl einige Quellen seine endgültigen Zahlen mit bescheideneren 10 Punkten angeben) aufgrund seiner Rolle als Spielmacher und Teamleader während des gesamten Turniers zum Final Four MVP ernannt wurde.

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Auf Seiten von Real Madrid spielte Trey Lyles vielleicht das beste Spiel seiner Karriere mit 24 Punkten (5 von 6 aus dem Dreierbereich!) und 8 Rebounds. Auch Mario Hezonja war gut – 19 Punkte, 5 Assists und 4 Steals. Dies reichte jedoch nicht aus, um die schwache Leistung der anderen zu kompensieren. Facundo Campazzo, das Gehirn der Offensive der „Weißen“, erzielte nur 5 Punkte bei niedrigen Wurfquoten, und Sergio Llull, der von der Bank kam, brachte es auf lediglich drei Punkte.

Ein weiterer Faktor, der die Waage zugunsten der Gastgeber neigte, war die Freiwurfquote. Olympiacos verwandelte 22 von 27 Versuchen (81,5 %), während Real Madrid nur 12 von 18 traf (66,7 %). In der Schlussphase, als jeder Fehler fatal war, zeigten die Griechen Nervenstärke an der Linie. Bemerkenswert ist auch, dass Olympiacos im vierten Viertel die Initiative ergriff und es mit 31:20 gewann, was die bessere körperliche Verfassung des Teams und die richtigen taktischen Entscheidungen des Trainerstabs bestätigt.

Kontext und Bedeutung

Für Olympiacos ist dieser Titel historisch. Der griechische Klub hat zum vierten Mal in seiner Geschichte den Gipfel des europäischen Basketballs erreicht und damit die Erfolge von 1997, 2012 und 2013 wiederholt. Für ein Land, das Basketball liebt, ist der Sieg gegen den Erzrivalen und Riesen Real Madrid im Finale nicht nur ein sportlicher Triumph, sondern ein nationales Ereignis. Die Fans aus Piräus füllten die Straßen, und die Feierlichkeiten dauerten die ganze Nacht.

Der Weg der Griechen zur Trophäe war steinig. Auf dem Weg ins Finale schalteten sie den amtierenden Meister, den türkischen Klub Fenerbahçe (79:61), aus, was Experten bereits vom Comeback der „Rot-Weißen“ auf höchstem Niveau sprechen ließ. In Abwesenheit des verletzten Centers Moustapha Fall, der in der Saisonmitte ausfiel, musste Trainer Georgios Bartzokas das Spiel umstellen. Das Team setzte auf Beweglichkeit, den amerikanischen Guard Nigel Williams-Goss und die Erfahrung europäischer Veteranen.

Für Real Madrid war diese Niederlage ein schmerzhafter Schlag, insbesondere angesichts des Spielverlaufs. Ohne Center Edy Tavares (der aufgrund einer früheren Verletzung nicht auf dem Platz stand) konnte die Madrider Mannschaft dem Druck und der unangenehmen Spielweise des Gegners nicht standhalten. Trainer Sergio Scariolo, der das Team in der letzten Saison zum EuroLeague-Sieg geführt hatte, fand kein Gegenmittel gegen das aggressive Pressing und die griechische Dominanz in der Zone. Diese Niederlage beendete Real Madrids erfolgreiche Serie in der EuroLeague, in der die Spanier in den letzten drei Jahren dominiert hatten.

Der Erfolg von Olympiacos ist auch deshalb wertvoll, weil er auf heimischem Boden erzielt wurde. Obwohl das Telekom Center ein neutraler Austragungsort für das Finale ist, war der Vorteil der griechischen Fanunterstützung enorm. Es war der 14. Spieler – die Ränge – der zum entscheidenden Faktor wurde, der Real Madrid im entscheidenden Moment brach. Dieses Heimspiel war eine Wohltat für den griechischen Basketball, der in den letzten Jahren aufgrund wirtschaftlicher Probleme schwere Zeiten durchgemacht hatte.

Ausblick / Vorschau auf das nächste Spiel

Die europäische Basketballsaison ist offiziell beendet. Olympiacos geht in eine wohlverdiente Pause, um den Titel zu feiern. Die Vereinsführung denkt jedoch bereits darüber nach, den Meisterkader zu halten. Die Verträge von Evan Fournier und Thomas Walkup, die zu Teamleadern wurden, laufen am Saisonende aus, und die Fans hoffen, dass die Führung sie zum Bleiben überreden kann.

Real Madrid steht vor ernsthafter Aufarbeitung der Fehler. Die Finalniederlage offenbarte Probleme in der Center-Rotation und die Abhängigkeit des Teams vom Dreipunktwurf. Höchstwahrscheinlich werden wir im Sommer 2026 eine Reihe von Veränderungen im Kader der „Weißen“ sehen. Der Klub wird auf dem Transfermarkt aktiv sein und versuchen, einen starken Center zu verpflichten, um in der nächsten Saison erneut den europäischen Olymp zu stürmen.

Die nächste EuroLeague-Saison 2026/27 beginnt traditionell im Oktober. Darüber hinaus hat sich der Sieger das Recht verdient, an der Basketball Club World Cup teilzunehmen, dessen neues Format im nächsten Jahr startet. Das unmittelbare Ziel für Olympiacos ist jedoch die Revanche im Europäischen Supercup, wo sie auf den EuroCup-Sieger treffen, sofern die Turnierregularien dies vorsehen.

Derzeit beginnen beide Klubs mit den Vorbereitungen für die neue Saison. Für Olympiacos ist dieser Triumph eine Chance, das wirtschaftliche Modell zu ändern und neue Sponsoren zu gewinnen; für Real Madrid ist er ein Anlass für ernsthafte Personalentscheidungen. Vorerst sonnt sich das griechische Piräus im Ruhm und wartet auf die Rückkehr seiner Helden, die dem Klub die erste Trophäe seit 13 Jahren beschert haben.

Redaktionsprognose

Der Sieg von Olympiacos ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis klugen Managements, Geduld und Vertrauens in die Spieler. Analysiert man den Spielverlauf, wird klar, dass die Griechen dieses Finale methodisch vorbereitet haben, indem sie die Stärken von Real Madrid neutralisierten. Obwohl viele einen Sieg des „Königlichen Klubs“ vorhersagten, gelang es Olympiacos, sein Spiel durchzusetzen – schnellen und harten Basketball.

Die nächste Saison wird ein Härtetest für die „Rot-Weißen“. Kann Bartzokas‘ Team den Erfolg wiederholen oder dem „Champions-Syndrom“ zum Opfer fallen? Nach dem Verlauf der Playoffs zu urteilen, ist dies weit mehr als ein einmaliger Blitz. Der Kader besteht aus hungrigen Spielern, die gerade den süßen Geschmack des Sieges gekostet haben, und sie werden nach neuen Rekorden streben.

Was Real Madrid betrifft, müssen die Spanier ihren Ansatz ändern. Die Abhängigkeit des Teams von der Stimmung seiner Führungsspieler ist zu offensichtlich geworden. Wenn Lyles‘ oder Hezonjas Würfe nicht fielen (wie bei Campazzo im Finale geschehen), verlor die Mannschaft den Spielfaden. Angesichts des Alters der Veteranen und Verletzungen von Schlüsselspielern steht Scariolo ein schwieriges Jahr der Kaderrotation bevor.

Die Redaktion ist der Ansicht, dass das Ende der Saison 2025/26 einen Epochenwechsel markiert hat. Olympiacos hat die Giganten des europäischen Basketballs in die Realität zurückgeholt: Geld und Erfahrung sind wichtig, aber ohne Herz und Fanunterstützung kann selbst Real Madrid verlieren. In der nächsten Saison erwarten wir noch mehr Wettbewerbskämpfe, bei denen Olympiacos neben spanischen und türkischen Klubs zu den Hauptfavoriten gehören wird.

— Editorial Team

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