# Monaco verspottet Thauvins Ligue-1-Spieler-des-Monats-Auszeichnung inmitten starker Teamform
Monaco hat nicht lang gezögert, nachdem Florian Thauvin zum Ligue-1-Spieler des Monats März gekürt wurde – vor allem, da ihre eigenen Stars Folarin Balogun und Maghnes Akliouche in derselben Phase herausragende Leistungen ablieferten. Der Klub konterte auf X mit einem sarkastischen Seitenhieb: Sie „müssen ein paar Folgen verpasst haben“, womit klar andeutete, dass eigentlich jemand anderes die Ehre verdient hätte.
Monacos März-Dominanz von Auszeichnungsentscheidung überschattet
Monaco blieb im März ungeschlagen und gewann alle drei Ligue-1-Spiele. Dazu gehörten zwei große Auswärtssiege: ein Triumph im Parc des Princes gegen Paris Saint-Germain und ein weiterer im Groupama Stadium von Lyon. Das waren nicht nur Siege – das waren Statement-Ergebnisse gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte, die Monacos wachsende Selbstsicherheit unter Druck unter Beweis stellten.
Thauvin – jetzt bei Marseille – hatte einen soliden Monat, aber seine Wirkung verblasste im Vergleich zu dem, was Balogun und Akliouche für Monaco leisteten. Balogun allein traf in seinen letzten sieben Einsätzen in allen Wettbewerben siebenmal, darunter entscheidende Tore im März. Akliouche, der junge französische Mittelfeldspieler, lieferte ebenfalls Schlüsselbeiträge, sowohl beim Torschießen als auch im Spielaufbau.
Um ihren Standpunkt zu unterstreichen, postete Monaco auf Social Media eine Highlight-Zusammenstellung mit nur den besten Momenten von Balogun und Akliouche aus dem Monat – kein Kommentar nötig.
Warum das über den Spaß hinaus zählt
Die Auszeichnung zum Spieler des Monats ist zwar größtenteils symbolisch, doch Monacos Reaktion verrät viel über ihre aktuelle Mentalität. Sie konkurrieren nicht nur – sie fordern Anerkennung. Und das zu Recht:
- Perfektes März-Record: 3 Siege aus 3 Spielen, alle auswärts.
- Baloguns rotglühende Form: 7 Tore in 7 Spielen, darunter Spielentscheider.
- Akliouches Aufstieg: Beeinflusst Spiele konstant im Mittelfeld.
- Glaubwürdigkeit in großen Spielen: Besiegten PSG und Lyon in feindlichen Arenen.
Das geht über eine bloße Auszeichnungs-Missachtung hinaus. Es ist ein Signal, dass Monaco sich als ernsthafte Titelanwärter oder zumindest als Champions-League-Hoffnungsträger sieht. Ihr Selbstvertrauen wächst, und sie lassen es alle wissen.
Wichtige Erkenntnisse
- Monaco gewann alle drei Ligue-1-Spiele im März, darunter Auswärtssiege gegen PSG und Lyon.
- Folarin Balogun erzielte in seinen letzten 7 Einsätzen 7 Tore und macht damit einen starken Anspruch auf Spieler des Monats geltend.
- Maghnes Akliouche lieferte ebenfalls konstante Leistungen im Mittelfeld.
- Der Klub stellte Thauvins Auszeichnung öffentlich mit sarkastischem Social-Media-Post und eigenem Tor-Video infrage.
- Das spiegelt Monacos wachsendes Selbstbewusstsein und ihre Ambitionen wider, nun wo die Saison in die entscheidende Phase eintritt.
Monacos Reaktion wirkt auf den ersten Blick verspielt, hat aber Gewicht. In einer Liga, in der Narrative und Schwung zählen, zeigt solcher öffentlicher Konter, dass sie es satt haben, übersehen zu werden. Mit Balogun in Bestform und Akliouche, der rasch reift, haben sie allen Grund, sich übergangen zu fühlen – und jede Rechtfertigung, auf dem Platz weiter zu widerlegen.
— Editorial Team