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Kenzie Weir Erste Schottland-Nominierung gegen Belgien WMQ

Kenzie Weir hat ihre erste A-Nationalmannschafts-Nominierung für die Schottland-Frauen-Nationalmannschaft für die bevorstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Belgien erhalten. Sie ersetzt die abgesprungene Verteidigerin Leah Eddie und gesellt sich zur Mitneulingin Jodi McLeary in einem erneuerten Kader, der seinen perfekten Start in Gruppe B4 halten will.

Weir & McLeary nominiert für Schottlands Belgien-Duell
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# Kenzie Weir erhält erste Nominierung für Schottland vor entscheidenden WM-Qualifikationsspielen

Kenzie Weir wurde für ihre erste Seniorennominierung in die schottische Frauen-Nationalmannschaft berufen im Vorfeld der kommenden WM-Qualifikationsspiele gegen Belgien. Die 22-jährige Innenverteidigerin von Everton, derzeit auf Leihbasis bei Ipswich Town, rückt für die Rangers-Verteidigerin Leah Eddie nach, die aus dem Kader abgemeldet hat.

Das ist ein bedeutender Meilenstein für Weir, deren fußballerisches Erbe als Tochter des legendären schottischen Verteidigers David Weir geprägt ist. Sie hat seit ihrem 11. Einsatz auf U19-Niveau im Februar 2023 nicht mehr für Schottland gespielt, wurde nun aber aus dem kürzlichen U23-Kader, der in Spanien antrat, nachgezogen.

Neue Gesichter in einer hochspannenden Kampagne

Weir ist nicht die einzige Neuheit. Die Rangers-Mittelfeldspielerin Jodi McLeary wurde ebenfalls in den Seniorenkader befördert und ersetzt Maria McAneny von Celtic, die die 0:3-Niederlage ihres Vereins im Derby gegen Rangers diese Woche verpasst hat. McLeary, gerade 20 Jahre alt, übernahm in jenem Spiel die Rechtsverteidigerposition – ein taktischer Schwenk, der Rangers auf Platz zwei in der Scottish Women’s Premier League brachte.

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Beide, Weir und McLeary, bringen Erfahrung aus Jugendländern mit, haben aber noch kein Seniorendebüt. Ihre Nominierung zeigt, dass Cheftrainerin Melissa Andreatta aufstrebende Talente mit etablierten Kräften mischen möchte, während Schottland seinen perfekten Start in Gruppe B4 halten will.

Schottland führt die Gruppe dank besserem Torverhältnis nach dem souveränen Sieg gegen Luxemburg, während Belgien denselben Erfolg gegen Israel feierte. Da beide Teams ungeschlagen sind, könnten diese beiden aufeinanderfolgenden Duelle darüber entscheiden, wer die Kontrolle im Qualikampf an sich reißt.

Kader-Tiefe und taktische Flexibilität

Der vollständige Schottland-Kader vereint einheimische und Auslandsprofis:

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  • Torhüterinnen: Cumings (Manchester City), Gibson (Glasgow City), MacIver (Washington Spirit)
  • Abwehrspielerinnen: Brown (Jacksonville), Clark (Liverpool), Docherty (Rangers), Howard (Como), Lawton (Celtic), Newsham (Charlton Athletic), McLauchlan (Brighton & Hove Albion), Muir (Glasgow City), Weir (Everton, auf Leihbasis bei Ipswich Town)
  • Mittelfeldspielerinnen: Cornet (Birmingham City), Cuthbert (Chelsea), Davidson (Brann), McAuley (Rangers), Maclean (Liverpool), McLeary (Rangers), Taylor (Aston Villa), Weir (Real Madrid)
  • Stürmerinnen: Adams (Hibernian), Gregory (Newcastle United), Hanson (Aston Villa), Howat (Crystal Palace), McGovern (Hibernian)

Bemerkenswert: Zwei Spielerinnen tragen den Namen Weir – sie sind jedoch nicht verwandt. Kenzie Weir (Abwehr) und die bei Real Madrid spielende Mittelfeldspielerin Weir ergänzen die Kaderstruktur auf unterschiedliche Weise.

Andreatta legt offenbar Wert auf Vielseitigkeit. McLearys jüngster Einsatz als Rechtsverteidigerin – obwohl sie Mittelfeldspielerin ist – unterstreicht, dass das Trainerteam Flexibilität schätzt, insbesondere bei dem knappen Turnaround zwischen den beiden Belgien-Spielen.

Was das für Schottlands Chancen bedeutet

Die Berufung von Weir stärkt die Abwehroptionen zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Ihre physische Präsenz und ihr Spielverständnis könnten gegen eine belgische Mannschaft von entscheidender Bedeutung sein, die in den ersten Qualispielen offensiv draufging. Auch wenn sie nicht sofort startet, bietet sie Vertretung und Konkurrenz in der Innenverteidigung – einer Position, in der Schottland in der Vergangenheit oft Schwankungen zeigte.

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McLearys Aufstieg schafft ähnliche Flexibilität. Bei Bedarf kann sie auf den Außenbahnen oder tiefer agieren, je nach Spielentwicklung. Solche Universalität ist in einem Vier-Tage-Fenster Gold wert.

Die Spiele selbst haben hohe Einsätze:

  • Hinspiel: Dienstag, 14. April 2026 im Easter Road Stadium, Edinburgh
  • Rückspiel: Samstag, 18. April 2026 im Den Dreef Stadium, Leuven

Ein Sieg in einem der Duelle würde Schottland einen klaren Vorteil in der Gruppe verschaffen. Zwei Remis könnten die Kräfte ausgleichen, aber Punktverluste würden Belgien Tür und Tor öffnen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Kenzie Weir holt sich ihre erste Seniorennominierung für Schottland als Ersatz für die ausgefallene Verteidigerin Leah Eddie.
  • Jodi McLeary sichert sich ebenfalls ihren ersten A-Platz nach starken Vereinsvorstellungen, trotz Spiel außerhalb der Position.
  • Beide kommen aus dem jüngsten U23-Kader und bringen frische Energie in die Spitzengruppe der WM-Qualifikation.
  • Schottland wartet ein Doppelduell mit Belgien, das den Qualifikationsverlauf prägen könnte.
  • Abwehr-Tiefe und taktische Flexibilität bilden den Kern von Andreattas Strategie für dieses Doppelpack.

Während weder Weir noch McLeary einen Startplatz zugesichert bekommen, zeigt ihre Präsenz den proaktiven Kurs des Trainerstabs – Vorbereitung auf Szenarien statt Abhängigkeit von Stammpersonal. Für Fans ist es ein aufregender Vorgeschmack auf die nächste Generation schottischer Talente auf der großen internationalen Bühne, gerade wenn es zählt.

— Editorial Team

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