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Italien: Gattuso tritt nach WM-Quali-Scheitern zurück

Der italienische Fußball steckt nach dem dritten verpassten WM-Turnier in Folge in einer tiefen Krise. Nationaltrainer Gennaro Gattuso ist zurückgetreten, und auch weitere Schlüsselfiguren des Verbandes haben ihre Posten geräumt. Der Artikel beleuchtet die Hintergründe, die Auswirkungen und mögliche Kandidaten für die Nachfolge.

Schock für Italien: Gattuso raus, Azzurri verpassen 3. WM in Folge!
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Italiens Fußball-Beben: Gattuso nach WM-Quali-Aus entlassen

Die italienische Fußballnationalmannschaft sucht erneut einen neuen Cheftrainer, nachdem der Vertrag von Gennaro Gattuso einvernehmlich aufgelöst wurde. Diese Entscheidung folgt auf das schockierende Scheitern der Azzurri bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026, was die beispiellose dritte aufeinanderfolgende Abwesenheit vom globalen Turnier markiert. Der Fußballverband steckt in einer tiefen Krise, da auch andere Schlüsselfiguren zurückgetreten sind.

Gattusos kurzes Intermezzo und emotionaler Abschied

Gattuso, ein ehemaliger defensiver Mittelfeldspieler, der während seiner aktiven Karriere berühmt-berüchtigt 73 Länderspiele für Italien absolvierte, übernahm das Ruder als Nationaltrainer erst im vergangenen Juni als Nachfolger von Luciano Spalletti. Seine Amtszeit war bemerkenswert kurz und umfasste lediglich acht Spiele, von denen sechs gewonnen wurden. Trotz dieser relativ starken Siegquote entglitt ihm das ultimative Ziel der WM-Qualifikation.

Nach der entscheidenden 4:1-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina in den Play-offs äußerte Gattuso tiefes Bedauern. Er erklärte, es sei "schwer zu verdauen" und räumte mit "schwerem Herzen" ein, dass seine Zeit als Trainer vorbei sei, wobei er den immensen Wert des Azzurri-Trikots betonte.

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Eine beispiellose Krise für den italienischen Fußball

Italiens Scheitern, sich einen Platz bei der WM 2026 zu sichern, ist ein historischer Tiefpunkt für die viermaligen Weltmeister. Nachdem sie zuletzt 2014 an einem Turnier teilgenommen hatten, verpassten sie anschließend das Turnier 2018 in Russland und das Event 2022 in Katar. Diese jüngste Eliminierung bedeutet, dass sie drei aufeinanderfolgende Weltmeisterschaften verpassen werden – ein drastischer und beispielloser Rekord für jeden ehemaligen Gewinner.

Die Auswirkungen reichen über den Trainerstab hinaus; Gabriele Gravina, der Präsident des italienischen Fußballverbandes (FIGC), ist zurückgetreten, ebenso wie die Torwartlegende Gianluigi Buffon, der als Delegationsleiter fungierte. Diese kollektiven Rücktritte unterstreichen die Tiefe der Krise, die den italienischen Fußball erfasst hat.

Wer könnte die Azzurri als Nächstes führen?

Die Suche nach einem neuen Trainer wird entscheidend sein, um Italien aus dieser schwierigen Phase zu führen. Mehrere prominente Namen kursieren bereits als potenzielle Kandidaten für eine der anspruchsvollsten Rollen im internationalen Fußball. Der nächste Trainer wird dem immensen Druck ausgesetzt sein, das Vertrauen wiederherzustellen und zukünftige Qualifikationskampagnen zu sichern.

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Hier sind einige der meistdiskutierten Top-Anwärter:

  • Massimiliano Allegri: Derzeit zum zweiten Mal Trainer des AC Mailand, verfügt Allegri über eine äußerst erfolgreiche Bilanz im italienischen Vereinsfußball, darunter mehrere Serie-A-Titel mit Milan und Juventus. Ihn von einer Vereinsrolle wegzulocken, könnte schwierig sein, aber seine Erfahrung ist unbestreitbar.
  • Roberto Mancini: Ein bekanntes Gesicht; Mancini führte Italien zuvor bei der Euro 2020 zum Ruhm und überwachte eine beeindruckende Serie von 37 ungeschlagenen Spielen. Er trat im August 2023 zurück, nachdem er sich nicht für die WM 2022 qualifizieren konnte, und trainiert derzeit Al-Sadd in Katar. Eine Rückkehr wäre eine interessante Entwicklung.
  • Antonio Conte: Conte, der bis 2027 bei Napoli unter Vertrag steht, ist ein weiterer ehemaliger Nationaltrainer. Er führte Italien ins Viertelfinale der Euro 2016, bevor er ins Vereinsmanagement zurückkehrte, wo er Titel mit Juventus, Chelsea, Inter Mailand und Napoli gewann.
  • Fabio Cannavaro: Als Kapitän von Italiens Weltmeistermannschaft 2006 führt Cannavaro derzeit Usbekistan zu deren erster Weltmeisterschaft. Obwohl eine nationale Legende, ist seine Trainererfahrung auf höchstem Niveau weniger umfangreich als die anderer Kandidaten.
  • Stefano Pioli: Derzeit vereinslos, hat Pioli mehrere italienische Top-Teams trainiert, darunter den AC Mailand, mit dem er 2022 einen Serie-A-Titel gewann. Er würde die Chance als Nationaltrainer wahrscheinlich mit Begeisterung ergreifen.

Die Aufgabe für jeden neuen Trainer wird monumental sein: Italiens Ansehen auf der internationalen Bühne wiederherzustellen und sicherzustellen, dass diese entmutigende WM-Durststrecke beendet wird. Die Zukunft des italienischen Fußballs hängt von dieser entscheidenden Ernennung ab.

Wichtigste Erkenntnisse:

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  • Gennaro Gattuso hat der einvernehmlichen Auflösung seines Vertrags als italienischer Nationaltrainer zugestimmt.
  • Der Hauptgrund ist Italiens Scheitern bei der Qualifikation für die WM 2026, was die beispiellose dritte aufeinanderfolgende Abwesenheit markiert.
  • Die Krise erstreckt sich auf den italienischen Fußballverband, wobei Präsident Gabriele Gravina und Delegationsleiter Gianluigi Buffon ebenfalls zurückgetreten sind.
  • Italien, viermaliger Weltmeister, nahm zuletzt 2014 am Turnier teil.
  • Eine Liste hochkarätiger Trainer, darunter Allegri, Mancini und Conte, sind potenzielle Kandidaten für die vakante Trainerposition.

— Editorial Team

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