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Isak startet gegen PSG, Salah wieder auf der Bank

Arne Slot stellt Alexander Isak und Hugo Ekitike zusammen auf, da Liverpool versucht, das 2:0-Defizit gegen PSG in der Champions League aufzubeholen. Mohamed Salah sitzt wieder auf der Bank, was einen großen taktischen Wechsel für das Anfield-Spiel signalisiert.

Isak führt die Spitze an, während Liverpool UCL-Comeback gegen PSG jagt
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# Isak startet: Liverpool trifft auf PSG im entscheidenden Rückspiel

Arne Slot hat seinen Angriff für Liverpools entscheidendes Champions-League-Rückspiel gegen Paris St-Germain umgekrempelt und Alexander Isak seinen ersten Start seit Dezember gegönnt. Er bildet vorne mit Hugo Ekitike ein kühnes Zweierstürmer-System, während Mohamed Salah – normalerweise unantastbar – erneut auf der Bank landet.

Das ist mehr als bloße Rotation – es ist ein klares taktisches Umdenken von Slot, der die 2:0-Niederlage von letzter Woche in Paris umkehren will. Mit Isak und Ekitike von Beginn an setzt Liverpool klar auf vertikale Durchschlagskraft statt auf Breite, besonders da Florian Wirtz dahinter agiert statt ein klassischer Flügelspieler.

Ein stürmisches Duo kehrt zurück

Isaks Rückkehr ist mehr als symbolisch. Vor seiner Verletzungspause war er einer der zuverlässigsten Torschützen Liverpools in knappen europäischen Spielen. Sein Tempo und seine Laufwege könnten die PSG-Abwehr auseinanderziehen, die stark auf die Kompaktheit von Marquinhos und Pacho angewiesen ist. Mit Ekitike – einem Spieler, der gerne tief kommt oder hoch presst – gewinnt Liverpool Flexibilität, ohne auf Salahs Einschneidbewegungen von rechts angewiesen zu sein.

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PSG bleibt hingegen bei dem, was funktioniert hat. Luis Enrique hat keinen einzigen Starter im Vergleich zum Sieg im Parc des Princes geändert. Das heißt, Kvaratskhelia und Dembele werden erneut versuchen, Liverpools Außenverteidiger auszunutzen, während Zaire-Emery und Vitinha das Tempo aus der Mitte diktieren. Im französischen Lager herrscht große Zuversicht – und warum auch nicht?

Was diese Aufstellung verrät

Slots Entscheidungen offenbaren drei zentrale Punkte:

  • Er geht voll auf die Kehrtwende – keine halben Sachen mit einer gemischten Elf; das ist ein volles Offensivabenteuer.
  • Salahs Rolle wandelt sich – zweite Bank in Folge bei Champions-League-K.o.-Spielen deutet darauf hin, dass er nun eher Supersub als automatischer Starter ist.
  • Defensive Stabilität hat Vorrang – Konate und Van Dijk bleiben in der Mitte, Kerkez und Frimpong decken ab, ohne aggressiv mitzulaufen.

Liverpools Mittelfeld-Trio aus Szoboszlai, Gravenberch und Mac Allister fehlt natürlicher defensiver Schutz, daher wird Wirtz mehr zurücklaufen müssen als sonst. Wenn PSG früh die Ballbesitzhoheit dominiert, könnte das zur Schwachstelle werden.

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Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Alexander Isak startet erstmals seit Dezember und führt Liverpools Angriff an der Seite von Hugo Ekitike.
  • Mohamed Salah sitzt zum zweiten Champions-League-Spiel in Folge unter Arne Slot auf der Bank.
  • PSG nominiert dieselbe Startelf wie im ersten Spiel in Paris.
  • Liverpools Formation sieht nach 4-3-1-2 aus, mit Fokus auf zentrale Überladung und schnelle Umschaltmomente.
  • Das Anfield-Publikum wird entscheidend – PSG hat historisch in feindlichen europäischen Atmosphären zu kämpfen gehabt.

Die Einsätze könnten nicht höher sein. Bei einer Niederlage fliegt Liverpool aus Europa raus. Bei einem Sieg mit zwei Toren oder mehr geht’s in die Verlängerung. Alles dazwischen bedeutet Elfmeterschießen. Mit fit und schussbereitem Isak gibt’s echte Hoffnung – doch PSGs Zuversicht und taktische Disziplin machen sie auch auf englischem Boden zu gefährlichen Gegnern.

Ein Joker? Salah als Einwechsler in der 60. Minute, wenn das Spiel noch offen ist. Braucht Liverpool einen Funken, bleibt er die ultimative Waffe – auch wenn Slot ihn nicht mehr als Basis seines Systems sieht.

— Editorial Team

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