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Englands WM-Kader: Hoffnungen glänzen gegen Spanien | Frauenfußball

Englands Sieg gegen Spanien in der WM-Qualifikation hat die Diskussion über den Kader für die Frauen-WM 2027 befeuert. Während etablierte Stars wie Lucy Bronze und Lauren James weiterhin das Rückgrat bilden, konnten Nachwuchsspielerinnen wie Esme Morgan und Lucia Kendall ihre Nominierungschancen verbessern. Trainerin Sarina Wiegman hat nun zahlreiche Optionen für die Vorbereitung auf das Turnier in Brasilien.

WM 2027: Englands Hoffnungsträger überzeugen gegen Spanien
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Englands WM-Hoffnungen glänzen in entscheidendem Qualifikationssieg

Der jüngste Sieg Englands gegen Spanien hat erste Diskussionen darüber ausgelöst, wer es in den Kader für die Frauen-WM 2027 schaffen könnte. Obwohl die Qualifikation noch lange nicht gesichert ist, nutzten mehrere Spielerinnen das hochkarätige Spiel, um ihre Chancen auf eine Nominierung unter Trainerin Sarina Wiegman zu stärken.

Defensiv-Duo beweist sich

Da Schlüsselspielerinnen wie Leah Williamson und Millie Bright fehlten, stand das Innenverteidiger-Duo Esme Morgan und Lotte Wubben-Moy gegen die amtierenden Weltmeisterinnen vor einer großen Bewährungsprobe. Beide lieferten souveräne, organisierte Leistungen ab, die zu einem torlosen Unentschieden beitrugen. Wiegman lobte ihre Konzentration und Widerstandsfähigkeit und hob ihre Bereitschaft für große Momente hervor. Morgan, die ihr Spiel bei Washington Spirit in der NWSL weiterentwickelt hat, betonte die kollektive Defensivarbeit und Kommunikation der Mannschaft.

Dieses Spiel demonstrierte Englands Defensivtiefe jenseits der etablierten Stars. Morgan und Wubben-Moy haben während Wiegmans Amtszeit geduldig auf ihre Chancen gewartet, bewiesen aber, dass sie auf diesem Niveau mithalten können. Ihre Leistungen deuten darauf hin, dass England auch bei Abwesenheit von Stammspielerinnen verlässliche Alternativen hat.

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Mittelfeld-Talente hinterlassen Eindruck

Wiegman zeigte großes Vertrauen in die 21-jährige Lucia Kendall, indem sie sie gegen Spaniens erfahrenes Mittelfeld aufstellte. Die Aston-Villa-Spielerin übernahm defensive Aufgaben gegen Barcelonas Patricia Guijarro und arbeitete während des gesamten Spiels hart. Obwohl sie mit dem Ball ein ruhiges Spiel hatte, beeindruckte ihr Verständnis für Positionierung und Mannschaftsstruktur das Trainerteam.

Kendalls einzige Enttäuschung war eine verpasste klare Torchance in der zweiten Halbzeit. Wiegman räumte dies ein, betonte aber das Gesamttalent und Potenzial der Nachwuchsspielerin. Die Trainerin hob Kendalls physische Attribute, Spielintelligenz und Fähigkeit hervor, den Ball unter Druck zu behalten.

Weitere Mittelfeld-Anwärterinnen sind:

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  • Jess Park, die 2025 den Siegtreffer gegen Spanien erzielte, aber in diesem Spiel nicht zum Einsatz kam
  • Laura Blindkilde Brown, die als späte Einwechselspielerin half, den Sieg zu sichern
  • Beide Spielerinnen haben in dieser Saison gute Leistungen für ihre Vereine gezeigt

Der etablierte Kern bleibt bestehen

Trotz der aufstrebenden Talente drehen sich Englands WM-Pläne weiterhin um eine erfahrene Kerngruppe. Acht Spielerinnen, die gegen Spanien starteten, werden voraussichtlich eine zentrale Rolle in Brasilien spielen:

  • Torhüterin Hannah Hampton
  • Verteidigerin Lucy Bronze
  • Verteidigerin Alex Greenwood
  • Mittelfeldspielerin Keira Walsh
  • Mittelfeldspielerin Georgia Stanway
  • Stürmerin Lauren Hemp
  • Stürmerin Lauren James
  • Stürmerin Alessia Russo

Zu dieser Gruppe stoßen verletzungsbedingt ausgefallene Spielerinnen wie Leah Williamson und Ella Toone sowie Impact-Substitutes wie Chloe Kelly. Die Mischung aus etablierten Stars und aufstrebenden Talenten gibt Wiegman zahlreiche Optionen, während sie den Weg zur WM 2027 vorbereitet.

Neue Gesichter warten auf Chancen

Dieses Länderspiel-Trainingslager umfasst zwei ungedeckte Spielerinnen, die hoffen, gegen Island ihr Debüt zu geben. Erica Meg Parkinson und Keira Barry erhielten ihre ersten Berufungen in die A-Nationalmannschaft, größtenteils aufgrund von Verletzungen erfahrenerer Spielerinnen. Obwohl ihre Einberufung eher aktuelle Umstände als etablierten Status widerspiegelt, bietet das Trainingsgelände eine wertvolle Gelegenheit, Wiegman zu beeindrucken.

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Die jüngere Geschichte zeigt, dass Überraschungen immer möglich sind. Nur Monate vor der EM 2025 kannten wenige Fans Michelle Agyemang vor ihrem Durchbruch. Das aktuelle Trainingslager könnte ähnlich unerwartete Anwärterinnen für WM-Plätze hervorbringen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Englands Defensivtiefe scheint stärker denn je, wobei Morgan und Wubben-Moy sich als verlässliche Alternativen erwiesen haben
  • Junge Mittelfeldspielerinnen wie Kendall werden in wichtigen Spielen getestet, um ihre Turnierreife zu bewerten
  • Der Kern erfahrener Spielerinnen bleibt zentral für Englands WM-Ambitionen
  • Mehrere Randspielerinnen haben ihre Nominierungschancen durch jüngste Leistungen verbessert
  • Neue Einberufene haben Gelegenheiten für unerwartete Durchbrüche vor 2027

Obwohl England die Qualifikation noch sichern muss, verschärft sich der Wettbewerb um WM-Plätze bereits jetzt. Die Spielerinnen wissen, dass jedes Länderspiel ein Vorsprechen für Brasilien 2027 darstellt, und mehrere haben in jüngsten Spielen überzeugende Argumente geliefert. Wiegman steht nun vor der angenehmen Herausforderung, mehr brauchbare Optionen als verfügbare Kaderplätze zu haben.

— Editorial Team

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