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Arsenal-Krise: 6 Spieler nach Man-City-Niederlage verantwortlich gemacht

Troy Deeney hat öffentlich sechs Arsenal-Spieler für ihre Unterleistung in der 2:1-Niederlage gegen Manchester City kritisiert. Die Niederlage setzt Mikel Arteta unter Druck, da die Gunners einen überladenen Spielplan haben und zwischen Premier-League- und Champions-League-Prioritäten wählen müssen.

Arteta unter Beschuss: Sechs Arsenal-Stars nach City-Niederlage kritisiert
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# Arteta unter Beschuss: Sechs Arsenal-Spieler nach Man-City-Niederlage kritisiert

Die Mannschaft von Mikel Arteta steht in der Kritik nach einer harten Nachbesprechung des ehemaligen Stürmers Troy Deeney. Nach Arsenals 2:1-Niederlage gegen Manchester City erklärte Deeney, sechs Schlüsselspieler seien einfach „nicht aufgelaufen“ – und warnte, dass die Fan-Reaktionen online „episch“ ausfallen werden. Das war nicht nur eine weitere Pleite. Es war ein potenzieller Titelentscheider im Etihad, wo Erling Haalands Treffer in der zweiten Halbzeit City auf drei Punkte an die Gunners heranführte, mit einem Spiel mehr.

Was auf dem Platz wirklich schiefgelaufen ist

Deeney hat in seiner CBS Sports-Analyse nicht hinterm Berg gehalten. Er nannte Namen: Noni Madueke, Martin Zubimendi, Martin Ødegaard, Cristhian Mosquera, Piero Hincapié und sogar Kapitän Declan Rice. Seinem Urteil nach hat ihr gemeinsamer Leistungsabfall Arsenal teuer zu stehen gekommen. Das Spiel hatte seine Momente – Kai Havertz nutzte einen Fehler von Donnarumma, um Rayan Cherkis atemberaubendes Eröffnungs Tor auszugleichen –, doch Chancen wurden vertan, der Druck ließ nach, und Cities Kaderstärke überwältigte sie letztlich.

Mosqueras frühe Gelbe zwang ihn zu passiver Abwehr, sodass Doku und Cherki Arsenals rechte Seite ausnutzen konnten. Cherki wurde von Deeney besonders als Citys bester Akteur herausgestellt – unberechenbar, direkt und unaufhaltsam, sobald er Fahrt aufnahm. Arsenals Mittelfeld-Trio aus Zubimendi, Ødegaard und Rice hingegen scheiterte daran, das Tempo zu bestimmen oder effektiv umzuschalten. Das ist kein Pech. Das ist Verantwortung.

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Warum diese Niederlage Arsenals Saison prägen könnte

Der Zeitpunkt könnte nicht ungünstiger sein. Mit den Champions-League-Halbfinals vor der Tür und einem überfüllten Spielplan steht Arteta nun vor einer harten Entscheidung: Europa priorisieren oder alles auf die Premier League setzen. Deeney glaubt, dass der Versuch, beides zu schaffen, Arsenal mit leeren Händen zurücklassen könnte. City kann dagegen frei rotieren – Stars wie Foden oder Stones sogar für FA-Cup-Spiele schonen, ohne an Qualität einzubüßen. Diese Kaderbreite ist ein Luxus, den Arsenal momentan nicht bieten kann.

Als Nächstes warten auf Arsenal: Newcastle (im Chaos unter Eddie Howe), Fulham (unberechenbar unter Marco Silva), West Ham (im Abstiegskampf), Burnley und Crystal Palace. Auf dem Papier machbar. Doch Form und Ermüdung verändern alles. Wenn dieselben sechs Spieler wieder blass auflaufen, werden diese „leichten“ Partien zu Stolpersteinen. Artetas Führungsqualitäten und Rotationsplan in den nächsten drei Wochen entscheiden, ob die Saison mit Trophäen oder im Fiasko endet.

Wichtige Faktoren hinter der Zusammenbruchs-Warnung

  • Spieler-Verantwortung: Deeneys öffentliche Nennung von sechs Stammspielern deutet auf tiefere Probleme hin – mangelnder Einsatz, schlechte Positionierung oder mentale Erschöpfung.
  • Schwäche auf der rechten Außenbahn: Egal ob Mosquera oder Ben White, diese Seite bleibt angreifbar. Gegner wissen es. Fans wissen es. Nun werden Trainer es gezielt ausnutzen.
  • Mittelfeld-Ausraster: Ødegaard und Rice diktierten das Spiel nicht. Zubimendi wirkte verloren. Ohne Mittelfeld-Kontrolle wird Arsenals Offensive isoliert.
  • Spielplan-Chaos: Champions-League-Halbfinals mit Premier-League-Endspurt zu balancieren ist fast unmöglich ohne massive Rotation – was Punkteverluste in der Liga riskiert.
  • Fan-Reaktion: Deeneys Vorhersage eines „epischen Zusammenbruchs“ ist keine Übertreibung. Arsenal-Fans erwarten wöchentlich Titel-Anwärter-Niveau. Alles darunter löst Empörung aus.

Was Arteta sofort richten muss

Arteta kann nicht abwarten. Er muss:

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  • Wichtige Mittelfeldspieler rotieren – Ødegaard und Rice vor den CL-Halbfinals richtig ausruhen lassen, auch wenn das gegen Fulham oder Palace die Bank bedeutet.
  • Das Problem auf der rechten Außenbahn lösen – White dauerhaft umstellen oder eine taktische Lösung für Mosqueras Abwehrschwächen finden.
  • Den Angriff aufwecken – Havertz traf, aber Saka und Jesus brauchen Zufuhr. Das Mittelfeld muss wieder mit der Spitze verknüpft werden.
  • Erwartungen managen – öffentlich die Schwierigkeit des Endspurts anerkennen und Fans auf mögliche Punkteverluste in „leichten“ Spielen vorbereiten.
  • Wettbewerbe priorisieren – klar entscheiden: Voll auf Premier-League-Titel gehen und CL-Aus riskieren oder in Liga-Spielen rotieren, um sich auf Europa zu konzentrieren.

Wichtige Erkenntnisse

  • Sechs Arsenal-Spieler wurden öffentlich für Unterleistung im entscheidenden Duell gegen Man City gerügt.
  • Schwächen auf rechter Außenbahn und im Mittelfeld wurden von Citys dynamischen Flügelspielern, vor allem Rayan Cherki, ausgenutzt.
  • Arteta muss zwischen Premier League und Champions League wählen – beides gewinnen zu wollen könnte alles kosten.
  • Die nächsten Spiele wirken auf dem Papier handhabbar, erfordern aber volle Intensität – die im City-Spiel fehlte.
  • Fan-Wut droht, falls die Leistung nicht steigt, mit prophezeiten Social-Media-Ausbrüchen.

— Editorial Team

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