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11 Premier-League-Teams in Europa? Hier ist, wie es passieren könnte

Dieser Artikel erklärt, wie bis zu 11 Premier-League-Teams für europäische Wettbewerbe 2026-27 qualifizieren könnten – dank europäischer Leistungsplätze, potenzieller Pokalsiege englischer Klubs und FA-Cup-Ergebnissen. Er zerlegt realistische und extreme Szenarien basierend auf aktuellen Tabellenständen und UEFA-Regulierungen.

Könnten 11 Premier-League-Klubs nächste Saison in Europa spielen?
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# Wie 11 Premier-League-Teams nächstes Jahr in Europa landen könnten

Es klingt verrückt – aber ja, bis zu 11 englische Clubs könnten 2026-27 in europäischen Wettbewerben antreten. Dank einer Mischung aus neuen UEFA-Regeln, Ergebnissen nationaler Pokale und tiefen Läufen von Premier-League-Teams in kontinentalen Turnieren könnte die übliche Obergrenze von sieben oder acht Teams gesprengt werden.

Der Hauptgrund? Die European Performance Spots (EPS), die die zwei besten nationalen Ligen mit einem extra Champions-League-Platz belohnen. England hat einen davon nach Arsenals Sieg über Sporting gesichert. Das allein erhöht die Mindestanzahl englischer Teams in Europa von sieben auf acht.

Aber es wird kompliziert – und spannend –, wenn man einbezieht, wer im Mai Trophäen hebt.

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Warum so viele Teams qualifizieren könnten

Normalerweise schickt die Premier League:

  • Top 4 → Champions League
  • 5th → Europa League
  • FA-Cup-Sieger → Europa League (falls noch nicht qualifiziert)
  • 6th → Conference League (oder 7th, falls FA-Cup-Sieger schon in Europa ist)

Nun die EPS dazunehmen: ein extra Champions-League-Platz für die Liga mit der besten europäischen Gesamtbilanz. England hat ihn für 2026-27 errungen.

Aber hier explodiert es: Wenn englische Clubs die Champions League, Europa League und Conference League gewinnen – und außerhalb der heimischen Quali-Plätze landen –, erhalten sie alle als Titelverteidiger automatischen Einzug. Und das kommt obendrauf zur regulären Verteilung.

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Stellen Sie sich diesen perfekten Sturm vor:

  • Liverpool gewinnt die Champions League, wird aber 8th
  • Nottingham Forest gewinnt die Europa League, wird aber 10th
  • Crystal Palace gewinnt die Conference League, wird aber 12th

Keiner qualifiziert sich ligaweise, aber alle drei sichern sich europäische Plätze als Titelhalter. Kombinieren Sie das mit den Top 4, dem EPS-Platz, dem FA-Cup-Sieger und den nächsten Bestplatzierten – und plötzlich haben Sie 10 oder sogar 11 englische Teams in den drei Wettbewerben.

Die realistischen Szenarien für 2026-27

Derzeit ist der Kampf um den 5. Platz extrem knapp. Liverpool liegt auf 5th mit 49 Punkten, aber nur sieben Punkte trennen sie von Bournemouth auf 13th. Chelsea (48), Brentford und Everton (46), Fulham und Brighton (44), Sunderland (43), Newcastle und Bournemouth (42) – alle sind noch im Rennen um Europa.

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So verändern verschiedene Ausgänge das Bild:

  • Falls Liverpool die Champions League gewinnt und Top 4 wird: Keine Veränderung. Fünf englische Teams in der UCL, acht insgesamt in Europa.
  • Falls Liverpool UCL gewinnt, aber 5th wird: Sie nehmen einen UCL-Platz ein, schieben den ursprünglichen 5th-Platzierter in die Europa League. Weil sie aber einen Europa-Platz „ersetzen“, verfällt dieser an eine andere Liga – dann greift die EPS, die dem 6th einen UCL-Platz gibt. Total: immer noch acht Teams.
  • Falls Liverpool UCL gewinnt und 7th oder schlechter wird: Sie rücken als Titelverteidiger nach. Die EPS geht an das höchste nicht qualifizierte Team (vermutlich 5th oder 6th). Der Conference-League-Platz rutscht ggf. auf 8th – je nach FA Cup.

Dieselbe Logik gilt für Aston Villa (im Europa-League-Halbfinale) und Crystal Palace (in der Conference-League-K.o.-Phase).

Nottingham Forest sind besonders entscheidend: Da sie heimisch nicht qualifizieren können, garantiert ein Europa-League-Sieg ein zusätzliches englisches Team in Europa – kein bloßes Umverteilen.

FA-Cup-Komplikationen

Der FA-Cup-Sieger erhält einen Europa-League-Platz – aber nur, falls er sich nicht schon ligaweise qualifiziert hat.

Dieses Wochenendes Halbfinals: Manchester City vs. Southampton, Chelsea vs. Leeds.

  • Falls Man City gewinnt und Top 4 wird (fast sicher), rutscht der Europa-Platz zum nächsten Liga-Finisher – potenziell bis auf 8th.
  • Falls Chelsea gewinnt, müssten sie Top 7 werden, um keinen „neuen“ Platz zu beanspruchen. Bei 8th+ holen sie den Europa-Platz direkt, was die Verteilung nach unten verschiebt.
  • Falls Southampton oder Leeds gewinnt, gehen sie direkt in die Europa League, und der Rest der Tabelle bleibt unverändert.

Wichtige Erkenntnisse

  • Mindestens acht englische Teams sind nächstes Jahr in Europa dank der EPS.
  • Bis zu 11 ist mathematisch möglich – erfordert aber, dass englische Clubs alle drei europäischen Trophäen gewinnen und außerhalb der heimischen Quali-Zonen landen.
  • Liverpools abschließende Liga-Position ist die größte Variable – sie entscheidet, ob England einen Europa-/Conference-Platz abgibt oder einen extra gewinnt.
  • Nottingham Forest und Crystal Palace sind Außenseiter: Ihr europäischer Erfolg schafft neue Plätze, keine bloße Umverteilung.
  • Der Kampf um 5th bis 8th ist jetzt ein Streit um mehrere potenzielle europäische Wege, nicht nur um einen festen Preis.

Kurz gesagt: Nehmen Sie nicht mehr an, dass 5th = Europa League. Mit so vielen Variablen könnte sogar 9th oder 10th reinschlüpfen – wenn die Sterne günstig stehen. Und mit drei englischen Clubs noch in Europa am Start sowie einem offenen FA Cup könnten diese Sterne genau das tun.

— Editorial Team

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