# Santos gegen Fluminense: Startelfen enthüllt – Wichtige Rückkehrer und taktische Umstellungen
Santos und Fluminense haben ihre Startelfen für das Brasileirão-Duell in der Vila Belmiro offiziell bekanntgegeben. Cuca ist gesperrt, daher übernimmt Assistent Cuquinha die Führung bei Santos – Barreal kehrt von seiner Sperre zurück und Neymar bleibt in der Startaufstellung. Fluminense, frisch nach einer Libertadores-Niederlage, macht unter Trainer Zubeldía vier taktische Wechsel, um von Platz drei aus Punkte zu holen.
Was hat sich bei Santos geändert?
Cuca fehlt am Spielfeldrand nach seiner Roten Karte gegen Atlético-MG. Das heißt, Cuquinha übernimmt die Traineraufgaben – nicht ideal, wenn Fluminense zu Gast kommt. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Barreal ist nach seiner Sperre zurück und rückt direkt in die Abwehr ein. Das stärkt die Stabilität auf der rechten Seite.
Auf der anderen Seite bleibt Escobar gesperrt und Rony pflegt weiter seinen Knöchelverstauchung – keine Hilfe da. Die große Schlagzeile? Neymar startet wieder. Drei Spiele in Folge. Er hat volle 90 Minuten gegen Galo und Deportivo Recoleta durchgespielt, Fitness ist also kein Thema. Erwartet wird, dass er im letzten Drittel zusammen mit Gabigol die Fäden zieht.
Santos’ bestätigte Startelf:
- Torwart: Gabriel Brazão
- Abwehr: Igor Vinícius, Lucas Veríssimo, Luan Peres, Barreal
- Mittelfeld: Willian Arão, Gustavo Henrique, Gabriel Bontempo
- Angriff: Moisés, Neymar, Gabigol
Fluminenses große Rotation nach Libertadores-Niederlage
Zubeldía meint es ernst. Vier Änderungen nach der Mittwochspleite gegen Independiente Rivadavia. Das ist kein Feintuning – das ist ein Reset. Guga macht für Samuel Xavier am rechten Rücken Platz. Jemmes wird für Ignacio in der Innenverteidigung auf die Bank geschickt. Alisson rückt ins Mittelfeld, Ganso geht raus. Und vorne ersetzt Canobbio Kevin Serna.
Klar, dass Zubeldía mehr Kontrolle und schärfere Übergänge will. Castillo bleibt die Anspielstation, flankiert von Savarino und Serna – die müssen Raum für die Mittelfeldläufer schaffen. Fábio im Tor ist weiter der Fels in der Brandung, aber die umgekrempelte Abwehr steht vor ihrer härtesten Prüfung gegen Neymar & Co.
Fluminenses bestätigte Startelf:
- Torwart: Fábio
- Abwehr: Guga, Jemmes, Freytes, Guilherme Arana
- Mittelfeld: Hércules, Bernal, Alisson
- Angriff: Savarino, Serna, Castillo
Warum dieses Spiel jetzt zählt
Santos liegt auf Platz 13 mit 13 Punkten – gefährlich nah am Abstiegsplatz. Jeder Punkt ist Gold wert. Fluminense? Sie düsen auf Platz 3 mit 20 Punkten dahin, dürfen sich aber keine Blöße geben. Eine Pleite hier könnte Türen für Verfolger öffnen. Schwung entscheidet.
Neymars bloße Präsenz verändert Santos’ Offensivspiel. Er ist nicht nur ein Name – er diktiert das Tempo, zieht Fouls, zaubert Chancen. Fluminenses neues Mittelfeld muss früh Druck abwehren. Wenn Alisson und Bernal Santos’ Rhythmus nicht killen können, kommt Castillo nicht genug zum Zug.
Auch im Blick: Barreals Rückkehr. Er bringt defensive Solidität und kann überlappen, wenn Santos vorne drückt. Ohne ihn letztes Mal wirkte die rechte Seite offenkundig. Jetzt mit ihm zurück und Neymar, der innen zieht, hat Fluminenses Linksverteidiger Arana alle Hände voll zu tun.
Schlüsselpunkte
- Cuca’s Abwesenheit zwingt Cuquinha ins Rampenlicht – taktische Anpassungen könnten langsamer oder weniger aggressiv ausfallen.
- Barreals Rückkehr stabilisiert Santos’ Abwehr und sorgt für Breite im Vorwärtsspiel.
- Neymar startet wieder – Santos wird alles im letzten Drittel um ihn bauen.
- Fluminense rotiert massiv – vier Wechsel zeigen die Dringlichkeit nach der Libertadores-Enttäuschung.
- Castillo bleibt die Speerspitze – braucht aber bessere Unterstützung von Savarino und Serna, um Brazão zu reizen.
Das ist nicht nur ein weiteres Ligaspiel. Für Santos geht’s ums nackte Überleben. Für Fluminense darum, im Titelkampf dranzubleiben. Erwartet Intensität, harte Zweikämpfe und entscheidende Momente durch individuelle Klasse – vor allem von Neymar. Wenn Fluminenses neue Teile schnell passen, knacken sie’s. Wenn Santos Heimfans und Neymars Magie nutzt, könnte die Sensation kommen.
— Editorial Team