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So erstellst du einen wöchentlichen Gym-Split und Trainingsplan

Dieser umfassende Leitfaden erklärt, wie du einen wöchentlichen Gym-Split und Trainingsplan basierend auf der Trainingswissenschaft erstellst. Er behandelt Trainingsfrequenz, Volumen, Intensität und Erholung, vergleicht Ganzkörper-, Oberkörper/Unterkörper- und Push/Pull/Legs-Splits und bietet einen schrittweisen Rahmen zur Gestaltung eines personalisierten Plans, der auf individuelle Ziele und verfügbare Zeit abgestimmt ist.

Gestalte deinen perfekten wöchentlichen Workout-Split – wissenschaftlich fundierter Leitfaden
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Gestalte deinen perfekten wöchentlichen Trainingsplan

Ohne einen klaren Plan ins Fitnessstudio zu gehen, ist einer der schnellsten Wege zu Frustration und stagnierenden Fortschritten. Ein gut strukturierter wöchentlicher Trainingsplan bietet den Rahmen, den du brauchst, um effektiv zu trainieren und sicherzustellen, dass jede Muskelgruppe die richtige Balance aus Reiz und Erholung erhält. Indem du lernst, wie du einen wöchentlichen Trainingsplan erstellst, der auf deine persönlichen Ziele und verfügbare Zeit abgestimmt ist, kannst du deine Bemühungen in messbare Ergebnisse umwandeln – sei es Muskelaufbau, Kraftsteigerung oder Verbesserung der Körperzusammensetzung.

Der beste Trainingsplan ist der, den du basierend auf deinem Zeitplan und deinen Zielen konsequent befolgen kannst. Die Forschung zeigt, dass das Training jeder Muskelgruppe mindestens zweimal pro Woche optimal für das Muskelwachstum ist, wobei die spezifische Aufteilung weniger wichtig ist als das gesamte wöchentliche Volumen und die Intensität. Wähle eine Frequenz – Ganzkörper, Oberkörper/Unterkörper oder Drücken/Ziehen/Beine – die zu deinem Leben passt, und steigere dann im Laufe der Zeit die Belastung.

Trainingspläne verstehen: Die Grundlage deines Plans

Ein Trainingsplan ist einfach die Art und Weise, wie du deine Trainingseinheiten über die Woche hinweg organisierst, indem du sie nach Muskelgruppen oder Bewegungsmustern aufteilst. Diese Struktur dient mehreren Zwecken: Sie ermöglicht es dir, dich mit ausreichender Intensität auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren, stellt eine angemessene Erholung zwischen den Einheiten sicher und hilft, Fortschritte effektiver zu verfolgen.

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Die Wissenschaft hinter der Trainingsfrequenz ist klar. Die Muskelproteinsynthese (MPS) – der Prozess, der neue Muskeln aufbaut – steigt nach Krafttraining an und kehrt innerhalb von etwa 36 bis 48 Stunden zum Ausgangswert zurück. Das bedeutet, dass das Training einer Muskelgruppe mindestens zweimal pro Woche häufigere MPS-Spitzen erzeugt, was zu einem größeren langfristigen Muskelwachstum führt.

Wichtige Prinzipien für die Gestaltung deines Plans

Bevor du einen bestimmten Plan auswählst, solltest du diese grundlegenden Elemente verstehen:

Trainingsfrequenz und Muskelproteinsynthese

Die Forschung zeigt durchgängig, dass die Trainingsfrequenz pro Muskelgruppe die Hypertrophie- und Kraftergebnisse nicht signifikant beeinflusst, wenn das gesamte wöchentliche Volumen und die Intensität konstant gehalten werden. Das bedeutet, dass ein Muskel, der einmal pro Woche mit 10 harten Sätzen trainiert wird, ähnlich wachsen kann wie einer, der zweimal pro Woche mit 5 Sätzen pro Einheit trainiert wird – solange das wöchentliche Volumen übereinstimmt.

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Der praktische Vorteil einer höheren Frequenz liegt jedoch in der Möglichkeit, das Volumen auf mehrere Einheiten zu verteilen. Dies ermöglicht oft eine bessere Qualität der Arbeit und überschaubarere Trainingsdauern. Studien bestätigen, dass das Training eines Muskels zweimal pro Woche bessere Ergebnisse liefert als einmal pro Woche.

Volumen, Intensität und progressive Überlastung

Für Hypertrophie (Muskelwachstum) scheint das wöchentliche Volumen die wichtigste Programmierungsvariable zu sein. Experten empfehlen mindestens 10 Sätze pro Muskelgruppe und Woche im Wiederholungsbereich von 6–20, wobei nicht mehr als 10 Sätze für einen bestimmten Muskel in einer einzigen Einheit programmiert werden sollten.

Für die Kraftentwicklung hat die Intensität (Gewicht/Last im Verhältnis zu deinem 1RM) Priorität, obwohl das Volumen immer noch eine bedeutende Rolle spielt. Progressive Überlastung – die schrittweise Erhöhung von Gewichten, Wiederholungen oder Sätzen im Laufe der Zeit – bleibt für eine kontinuierliche Anpassung unerlässlich, unabhängig von deinem Ziel.

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Die Rolle der Erholung

Erholung ermöglicht die muskuläre und neuronale Reparatur. Ohne ausreichende Ruhe wird Training kontraproduktiv. Die meisten Muskelgruppen benötigen etwa 48 Stunden Erholung zwischen intensiven Einheiten. Deshalb muss dein Plan Ruhetage oder abwechselnde Muskelgruppen vorsehen, um Übertraining und Verletzungen zu vermeiden.

Beliebte Trainingspläne im Vergleich

Ganzkörperplan

Training aller großen Muskelgruppen in jeder Einheit, in der Regel 2–3 Mal pro Woche mit mindestens einem Ruhetag zwischen den Einheiten.

Vorteile Nachteile
Sehr zeiteffizient für volle Terminkalender Trainingseinheiten können lang sein
Hervorragend für Anfänger und allgemeine Fitness Begrenzte Übungsauswahl pro Muskelgruppe
Ausgewogene Muskelentwicklung Schwerer, sich auf bestimmte Schwachstellen zu konzentrieren
Geringes Verletzungsrisiko Bietet möglicherweise nicht genug Volumen für fortgeschrittene Ziele

Am besten geeignet für: Anfänger, Personen mit begrenzter Zeit (2–3 Tage/Woche) oder Wiedereinsteiger.

Oberkörper/Unterkörper-Plan

Wechsel zwischen Oberkörper- und Unterkörpertrainingstagen, in der Regel 4 Mal pro Woche.

Vorteile Nachteile
Ausgewogene Erholung zwischen den Einheiten Ausfall eines Trainings führt zu Ungleichgewicht
Trainiert jede Muskelgruppe zweimal wöchentlich Erfordert mindestens 4 Tage Engagement
Überschaubare Trainingsdauer Zeitplanung kann knapp sein
Großartig für Kraft und Muskeldefinition

Am besten geeignet für: Fortgeschrittene Trainierende, die 4 Tage/Woche investieren können und ausgewogene Fortschritte wünschen.

Drücken/Ziehen/Beine (PPL)-Plan

Aufteilung des Trainings nach Bewegungsmustern: Drücken (Brust, Schultern, Trizeps), Ziehen (Rücken, Bizeps) und Beine (Quadrizeps, Hamstrings, Gesäß). Oft als 3-Tage-Zyklus oder zweimal wöchentlich wiederholt (6 Tage).

Vorteile Nachteile
Basiert auf natürlichen Bewegungsmustern Erfordert 5–6 Tage/Woche für optimale Ergebnisse
Hervorragend für Kraft und Hypertrophie Kann die Erholung stark beanspruchen
Keine Überschneidungen zwischen Muskelgruppen Weniger flexibel bei verpassten Einheiten
Hoch modular (3 oder 6 Tage möglich)

Am besten geeignet für: Fortgeschrittene bis erfahrene Trainierende, die 5–6 Tage/Woche trainieren können und fokussierte Fortschritte wünschen.

Einzelmuskelgruppe (Bro-Split)-Plan

Jeder Tag ist einer einzigen Muskelgruppe gewidmet (z. B. Brust am Montag, Rücken am Dienstag, Schultern am Mittwoch).

Vorteile Nachteile
Ermöglicht hohes Volumen pro Einheit Jeder Muskel wird nur einmal wöchentlich trainiert – suboptimal für MPS
Großartig für Isolationsübungen und Korrektur von Ungleichgewichten Verpasste Einheit kann den gesamten Plan durcheinanderbringen
Einfach und leicht zu befolgen Erfordert 5+ Tage/Woche Engagement
Beliebt bei Bodybuildern Weniger geeignet für Anfänger

Am besten geeignet für: Erfahrene Trainierende mit spezifischen Hypertrophiezielen, die 5–6 Tage/Woche trainieren können.

Schritt-für-Schritt: So erstellst du deinen perfekten Plan

Schritt 1: Beurteile deinen Zeitplan

Die erste und wichtigste Frage: Wie viele Trainingseinheiten kannst du realistischerweise pro Woche absolvieren? Versuche nicht, etwas zu erzwingen – dein Plan wird nur effektiv sein, wenn du ihn konsequent befolgen kannst.

  • 1–2 Tage/Woche: Nur Ganzkörperplan
  • 3 Tage/Woche: Ganzkörperplan oder 3-Tage-PPL-Zyklus
  • 4 Tage/Woche: Oberkörper/Unterkörper-Plan oder 4-Tage-PPL
  • 5–6 Tage/Woche: PPL zweimal, Einzelmuskelgruppe oder Oberkörper/Unterkörper mit Spezialisierung

Schritt 2: Definiere dein Hauptziel

  • Hypertrophie (Muskelwachstum): Priorisiere wöchentliches Volumen (10–20 Sätze pro Muskelgruppe). Ganzkörper-, Oberkörper/Unterkörper- und PPL-Pläne funktionieren alle effektiv.
  • Kraft: Betone die Intensität (schwere Grundübungen) mit progressiver Überlastung. Oberkörper/Unterkörper- und PPL-Pläne unterstützen dies gut.
  • Fettabbau/Konditionierung: Kombiniere Krafttraining mit Cardio und hochintensiven Einheiten. Oberkörper/Unterkörper- oder PPL-Pläne ermöglichen eine effiziente Integration.
  • Allgemeine Fitness: Ganzkörperplan mit 2–3 Einheiten pro Woche ist ideal.

Schritt 3: Wähle deinen Plan

Basierend auf deinem Zeitplan und Ziel wähle den am besten passenden Plan:

Zeitplan Empfohlener Plan Hauptvorteil
2–3 Tage Ganzkörper Zeiteffizient, ausgewogen
3–4 Tage Ganzkörper oder PPL Einfachheit oder Fokus
4 Tage Oberkörper/Unterkörper Ausgewogene Frequenz
5–6 Tage PPL oder Einzelmuskelgruppe Hohes Volumen und Spezialisierung

Schritt 4: Strukturiere deine Einheiten

Für Hypertrophie strebe 10–20 Gesamtsätze pro Muskelgruppe und Woche an. Beispiel für einen Oberkörper/Unterkörper-Plan:

  • Oberkörpertag: Brust (3 Übungen × 4 Sätze), Rücken (3 × 4), Schultern (2 × 4), Arme (2 × 3)
  • Unterkörpertag: Quadrizeps (3 × 4), Hamstrings (2 × 4), Gesäß (2 × 3), Waden (2 × 4)

Für Kraft priorisiere Grundübungen mit niedrigeren Wiederholungen (3–6) bei höherer Intensität (80–90 % des 1RM), mit Zusatzübungen bei moderatem Volumen.

Schritt 5: Integriere Cardio und Erholung

Bringe Krafttraining ins Gleichgewicht mit:

  • Cardio: 2–3 Einheiten moderater Intensität oder 1–2 hochintensive Einheiten pro Woche
  • Mobilität: 10–15 Minuten täglich für Flexibilität und Verletzungsprävention
  • Ruhetage: Mindestens 1–2 vollständige Ruhetage pro Woche
  • Entlastungswochen: Reduziere das Volumen alle 4–8 Wochen um 40–60 % für nachhaltige Fortschritte

Schritt 6: Plane progressive Überlastung

Dein Plan muss eine Methode zur Steigerung der Belastung im Laufe der Zeit beinhalten:

  • Füge wöchentlich Gewicht bei Übungen hinzu
  • Erhöhe Wiederholungen, bevor du das Gewicht steigerst
  • Füge Sätze oder Übungen hinzu
  • Verkürze die Pausen zwischen den Sätzen

Verfolge deine Trainingseinheiten, um eine konsistente Progression sicherzustellen.

Beispielhafte Wochenpläne

Beispiel 1: 3-Tage-Ganzkörperplan (Anfänger/volle Terminkalender)

Tag Fokus Schlüsselübungen
Montag Ganzkörper Kniebeugen, Bankdrücken, Rudern, Planks
Mittwoch Ganzkörper Kreuzheben, Schulterdrücken, Klimmzüge, Russian Twists
Freitag Ganzkörper Ausfallschritte, Schrägbankdrücken, Latzug, Rumpf

Cardio: 20–30 Minuten an Ruhetagen

Beispiel 2: 4-Tage-Oberkörper/Unterkörper-Plan (Fortgeschrittene)

Tag Fokus
Montag Oberkörper (Kraftfokus)
Dienstag Unterkörper (Kraftfokus)
Donnerstag Oberkörper (Hypertrophiefokus)
Freitag Unterkörper (Hypertrophiefokus)

Ruhe/aktive Erholung: Mittwoch, Samstag, Sonntag

Beispiel 3: 5-Tage-Drücken/Ziehen/Beine-Plan (Fortgeschrittene)

Tag Fokus
Montag Drücken (Brust, Schultern, Trizeps)
Dienstag Ziehen (Rücken, Bizeps)
Mittwoch Beine (Quadrizeps, Hamstrings, Gesäß)
Donnerstag Drücken (Volumenfokus)
Freitag Ziehen (Volumenfokus)

Ruhe: Samstag, Sonntag

Häufig gestellte Fragen

Ist es besser, jede Muskelgruppe einmal oder zweimal pro Woche zu trainieren?

Die Forschung zeigt, dass das Training jeder Muskelgruppe zweimal pro Woche im Allgemeinen überlegen ist für Hypertrophie und Kraft, wenn das wöchentliche Volumen angeglichen ist. Diese Frequenz erzeugt häufigere Spitzen der Muskelproteinsynthese, was zu größerem langfristigem Wachstum führt.

Was ist der beste Trainingsplan für schnellen Muskelaufbau?

Der beste Plan für Muskelwachstum ist der, den du konsequent befolgen kannst, während du 10–20 Sätze pro Muskelgruppe und Woche erreichst. Sowohl Oberkörper/Unterkörper- als auch Drücken/Ziehen/Beine-Pläne sind hervorragende Optionen, wenn sie 4–6 Tage pro Woche durchgeführt werden, da sie jeden Muskel natürlich zweimal wöchentlich mit überschaubaren Einheitsvolumen trainieren.

Kann ich Cardio mit einem wöchentlichen Trainingsplan kombinieren?

Ja. Cardio kann an Krafttrainingstagen (nach dem Heben) oder an Ruhetagen platziert werden. Für den Fettabbau ergänzen 2–3 Einheiten moderates Cardio (20–40 Minuten) oder 1–2 hochintensive Intervall-Einheiten pro Woche das Krafttraining effektiv.

Wie viele Sätze pro Muskelgruppe sollte ich jede Woche machen?

Die Forschung weist auf mindestens 10 Sätze pro Muskelgruppe und Woche für Hypertrophie hin, mit bis zu 20 Sätzen für fortgeschrittenere Trainierende. Vermeide jedoch mehr als 10 Sätze für eine einzelne Muskelgruppe in einer Einheit, da Qualität und Erholung darunter leiden können.

Wie oft sollte ich meinen Trainingsplan ändern?

Bleibe mindestens 6–12 Wochen bei einem Plan, um eine sinnvolle Anpassung und Progression zu ermöglichen. Wenn du konsequent progressive Überlastung anwendest, sollte dein Plan mehrere Monate lang Fortschritte unterstützen. Ziehe einen Wechsel in Betracht, wenn die Fortschritte stagnieren oder sich dein Zeitplan oder deine Ziele ändern.

— Editorial Team

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